Was ist denn bitte da los?!
[Update] Offenbar handelt es sich hierbei um eine „dreiste Täuschung“. Puh, da bin ich aber beruhigt. Hoffentlich war das nicht auch wieder die AfD. Bei denen weiß man ja nie so genau.

(via Perlen des Lokaljournalismus)
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Zum Inhalt springenWas ist denn bitte da los?!
[Update] Offenbar handelt es sich hierbei um eine „dreiste Täuschung“. Puh, da bin ich aber beruhigt. Hoffentlich war das nicht auch wieder die AfD. Bei denen weiß man ja nie so genau.

(via Perlen des Lokaljournalismus)
Realsatire auf Change.org, wo die „Pro Putin Partei“ gerade eine Petition an das russische Volk, die Russische Föderation und Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin richtet: Deutsche Bürger & Firmen bitten Russland um ein Gebiet zur Gründung eines deutschen Staats.
Ich dachte erst, die hätten das gerne auf russischem Staatsgebiet und dachte so, „Los, alle unterschreiben, dann ziehen die da hin.“ Bei weiterem Lesen aber [Aluhut auf] kommt mir der Gedanke, dass die Putin darum bitten, auf deutschem Gebiet einen deutschen Staat zu gründen. Weil „im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde der deutsche Staat aufgelöst“ und so. [Aluhut runter]
Jetzt bin ich zugegebenermaßen etwas verwirrt, weil ich eigentlich nicht in einem Deutschland unter Putin leben möchte, zumal diese Petition auch Bedingungen stellt: „Der neue deutsche Staat soll ausschließlich aus Bürgern und Firmen mit einer pro russischen Gesinnung entstehen.“ „Also lieber doch nicht unterschreiben“, denke ich mir so. 1169 Leute haben das bereits getan – und ich frage mich, ob die vielleicht alle die selbe Dosis Lack gesoffen haben…

(via Sixtus)
Durcheinanderfler philosophiert hart. Die Vorlage lassen sich Kraftklub nicht nehmen und verwandeln mit geschlossenen Augen.
Moses Pelham klaut von 11jährigen Chemnitzern!
Nein! Da hat Fler nichts durcheinander gebracht.
Wir haben uns einfach reingesteigert.Posted by KRAFTKLUB on Mittwoch, 9. März 2016
(via Blogrebellen)
2 KommentareIch lass das mal so stehen.
. @JuliaKloeckner pic.twitter.com/iokp08i3ak
— SPD Parteivorstand (@spdde) March 10, 2016
Und – zack – gibt es ein Tumblr: Die Methode Kloeckner.
Ein Kommentar[Update] Hier kam gerade eine Mail von jemandem, der vor Ort dabei war:
um die Sache mal ein wenig aufzuklären:
gestern sind wir zu dritt an der Kirche vorbei Richtung Eichplatz gelaufen,
als der Einsatzwagen mit COMPACT im Frontbereich eingerollt ist .
Das Magazin war demonstrativ (wie ein Fronttransparent) hinter der Scheibe
mittels Rucksack und Jacke angebracht.
Als mir dies auffiel und wir ein Foto machen wollten wurde es kurzerhand entfernt,
etwas später wieder angebracht, und erneut entfernt.Also haben wir noch kurz Kaffee auf dem Eichplatz getrunken
und ein paar Minuten später war nur noch der Fahrer im Wagen und
das Magazin wieder an der Scheibe (*surprise surprise*).
Die Idee von „zwischen Scheibenwischer und Scheibe geklemmt, um ein Foto machen zu können“ fällt demnach weg.
[Update 2] Die zwei Beamten wurden aufgrund des Blattes mit sofortiger Wirkung versetzt. Dass das eine Konsequenz auf das Lesen einer Zeitung ist, wundert mich dann doch. Die sähe ich bspw. bei grundlos prügelnden Beamten deutlich lieber.
#Compact Magazin im Polizeiwagen in #Jena: laut Landesinspektion zwei Beamte mit sofortiger Wirkung versetzt. Mehr morgen früh bei @MDRINFO
— Stefanie Gerressen (@MDRINFOThuer) 10. März 2016
In Jena gab es heute eine AfD-Demo. Dazu gab es eine Gegendemo und selbstverständlich ein Polizeiaufgebot der etwas größeren Art. Die JG-Stadtmitte Jena war Teil der Gegendemo und somit vor Ort. Am Rande dessen stießen sie auf ein Einsatzwagen der Thüringer Polizei, der hinter dem Armaturen-Brett eine Ausgabe des Querfrontler-Blättchens Compact stecken hatte. Muss ja weiter nichts heißen, könnte aber, also fragten sie da mal nach:
Müssen wir uns um die Neutralität der @Polizei_Thuer sorgen machen, wenn sowas in der Frontscheibe liegt? #J0903 pic.twitter.com/9GWnvGxNtA
— JG-Stadtmitte (@jgstadtmitte) 9. März 2016
Kann man machen, zumal sich das Magazin auf dem Titel Frauke Petry als Kanzlerin herbeischwadroniert.
Daraufhin antwortet das „Social Media Team“ der Thüringer Polizei und entschuldigt sich beiläufig offenbar dafür, dass Beamte bei ihnen Compact lesen.
@jgstadtmitte Nein – wir sind selbstverständlich unparteiisch! Sorry trotzdem.
— Polizei Thüringen (@Polizei_Thuer) March 9, 2016
Muss man nicht machen, weil gibt eine echte Steilvorlage, die wiederum Jan Böhmermann aufgreift und ein paar Fragen dazu entwickelt.
Weil das mit das mit dem FB-Embed mal wieder zu sucken scheint, hier als Screenshot.
Auf diese gab es bisher keine Antwort, aber sie stehen so – und das nicht ganz unbegründet – im Raum Netz.
Ein tolles Bild, das noch viel toller wirken könnte, wenn es einen Kontext dazu geben würde. Wo kommt das her? Aus Hessen? Aus Sachsen-Anhalt? Von irgendwo anders? Ich weiß es nicht, ich sehe nur dieses Bild und muss irgendwie schmunzeln. Und ich weiß, wen zumindest ich nicht wählen würde.

(via Yoda_Holmes)
Frontal 21 ist in Sachsen-Anhalt unterwegs gewesen und hat dort das gemacht, was sie ohnehin immer wieder mal machen. Sie haben Kandidaten zu ihrem Parteiprogramm befragt. Hier Kandidaten der AfD. „Weil die AfD die Partei der Stunde ist“, wie später dazu in einem Facebook-Kommentar geschrieben wurde.
Das wurde in anderen Jahren immer wieder mal mit Parteimitgliedern anderer Parteien oder Mitgliedern des Bundestags gemacht. Nichts Neues, nichts Aufregendes, möchte man meinen. Auch dass sich Mitglieder einer Partei nicht immer einig sind, oder MdBs nicht wirklich einen Plan von dem zu haben, über was sie gerade entschieden haben, ist alles andere als neu. Nun also Mitglieder der AfD, die ohne das großartig zu werten oder weiter zu kommentieren, zu ihrem Parteiprogramm befragt werden – und mitunter scheitern.
Auf der Frontal 21-Facebookseite drehen die AfD-Fans durch – „Staatspropaganda“, „Lügenpresse“, das ganze Programm. Offenbar merken die selber, dass sich da so einiges an Widersprüchen offenbart. Und offenbar wollen sie nicht wahrhaben, dass das auch in der von ihnen favorisierten Partei möglich sei. So schiebt man es wieder und mittlerweile gerne auf die mediale Berichterstattung. Wie so oft, wenn man diese Menschen mit Fakten konfrontiert, die sie als solche nicht annehmen möchten. Ich finde diese Dynamik enorm spannend, weil sie zumindest – und wenn nur – mit dieser Sicht die Partei zu einer Partei wie alle anderen auch macht. Und weil die Anhänger nicht mal das zu akzeptieren scheinen, um weiterhin ihre Opferrolle bedienen zu können. Das macht es besonders schwer, denen mit irgendwelchen Fakten beikommen zu wollen.
Derweil will die Fraktion der konservativen Europaskeptiker EKR im Europaparlament ihre AfD-Abgeordneten Pretzell und von Storch loswerden: Diese Partei ist zunehmend radikal, rassistisch – unerträglich.
6 Kommentaredamit danach keiner sagen kann, er hätte von nix gewußt pic.twitter.com/tKCwimaKTR
— Tanith (@tanith) March 8, 2016

Die AfD kündigt an, rechtlich gegen die Nutzung ihres Logos auf Plakaten von der NPD vorzugehen. Die hatte mit einem Plakat eine Zweitstimmenkampagne angeregt. „Erststimme AfD, Zweitstimme NPD – so lautet der Slogan, den die Rechtsextremen auf ihre Wahlplakate drucken.“ Der AfD gefällt das nicht.
„Wir werden diese missbräuchliche Verwendung unseres geschützten Parteilogos nicht hinnehmen und sie zur Anzeige bringen“, teilte er am Dienstag mit. „Es gibt keine Zusammenarbeit mit der NPD und wird sie auch nie geben. Die AfD hat keinerlei Schnittmengen mit dieser Partei.“
Ich hole mal Popcorn.
11 Kommentare
(Links: Original, rechts: Version der AfD Nürnberg)
Dass es jene, die nicht müde werden, „Lügenpresse“ zu skandieren, es mit der Wahrheit mitunter selber nicht ganz so genau nehmen, wissen wir spätestens seit Anonymus.Kollektiv, die gerne schon mal manipulierte Bilder nutzten, um sich ihre Wahrheit zusammen zu basteln.
Subtiler macht es da die AfD Nürnberg, die einen Artikel aus der Münchener Abendzeitung auf Facebook teilt und just eine eigene Überschrift für diesen Link eingibt.
So steht über dem Artikel selber „Jugendliche wollten Flüchtlingsheim in Brand stecken.“ Die AfD in Nürnberg macht dann über die Edit-Funktion, die Facebook beim Teilen von Links anbietet, einfach eine eigene Headline. Dort nämlich steht, „Polizei erwischt Linksextreme bei Brandstiftung in Asylbewerberheim!“ Klingt ja auch viel schmissiger für das etwaige Wählerklientel.
In den Kommentaren darauf hingewiesen, dass dieser Wortlaut ein gänzlich anderer als der im Text selber ist, kontert die AfD mit „Sie sollen keinen rechtsradikalen Hintergrund haben – im Gegenteil.“ Das steht so auch im Text. Allerdings steht dort im Kontext auch: „Sie sollen keinen rechtsradikalen Hintergrund haben – im Gegenteil. Laut Polizei stammen sie aus dem bürgerlichen Milieu.“ Bürgerliches Milieu scheint der AfD demnach fremd. Und wenn es keine Rechtsradikalen waren, bleiben ja nur noch Linksextremisten. Das muss diese „Mut zur Wahrheit!“ sein, von der die immer reden. Oder doch nur wieder mausgerutscht?
(via Elke)
Schöne Installation, die einen vermeintlich typisch deutschen Vorgarten in eine Berliner U-Bahnstation gebracht hat. Von wem die stammt, ist nicht ganz klar, zumindest entdeckt wurde sie von den Berlin Writers.
Heute im Berliner U-Bahnhof gesichtet!
Das hat zwar mit Graffiti nichts zu tun, es war uns aber trotzdem wert, es zu…Posted by BerlinWriters on Freitag, 4. März 2016
(via Blogrebellen, Urbanshit)
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