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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Überfall auf Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“: Mindestens elf Tote

Ach du Scheiße!

In einer Zeitungsredaktion in Paris hat es einen bewaffneten Überfall gegeben. Mindestens elf Menschen wurden dabei getötet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach in den Räumen des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“, das in der Vergangenheit mehrfach mit provokanten Mohammed-Karikaturen für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Nach Angaben der Polizei drangen zwei Männer mit einer Kalaschnikow und einem Raketenwerfer in die Räume der Zeitung ein.

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Bei Bärgida

Boris war gestern mit seiner Kamera auf der Bärgida-Demo in Berlin, hat sich die Demo, die Gegendemo, die Arbeit der Polizei angesehen und diese sechs Minuten davon auf YouTube veröffentlicht.


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Pegida im Dunkel

In Dresden trafen sich heute, nachdem der Pegida-Marsch dort in der letzten Woche nicht stattfand, wieder 18.000 Menschen um gegen die vermeintliche „Islamisierung des Abend“brotes zu demonstrieren. Oder so etwas in der Art. Bundesweit wurden von Anhängern des montäglichen Marschierens für heute ebenfalls Demos dieser Art angemeldet. Unter anderem in Köln, Hamburg, Berlin und in Stuttgart. Nirgendwo sonst fanden sich auch nur annähernd so viele Pegida-Anhänger wie in Dresden. Nicht mal in der Summe kämen sie annähernd auf die in Dresden 18.000.

Dafür, und das ist viel wichtiger, fanden sich in den anderen Städten allerhand Gegendemonstranten ein, um ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen. Aufstand der Anständigen nannte René das recht treffend. Aufstand der Zivilgesellschaft fände ich in dem Kontext auch passend.

So standen in Berlin wohl über 5000 Menschen 450 Bärgedianern gegenüber, so dass diese ihre Route wohl nichtmal antreten konnten. Zudem wurde die Beleuchtung am Brandenburger Tor abgeschaltet. Man wolle einer Kundgebung wie der BäGiDa an einem so geschichtsträchtigen Ort keine Kulisse bieten, hieß aus der Kulturverwaltung des Berliner Senats. Auch die Siegessäule blieb dunkel.

In Köln blieben die Lichter aus. Sowohl Private als auch öffentliche Einrichtungen ließen neben dem Kölner Dom ihre Lichter aus.

Die Kölner Innenstadt blieb während der geplanten Demonstration von Pegida dunkel. Für mehrere Stunden sollte die Außenbeleuchtung des Kölner Doms abgeschaltet werden, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Auch das Rathaus, mehrere Kirchen und weitere historische Gebäude knipsten das Licht aus.

Der Stromversorger Rhein-Energie kündigte an, die Kölner Brücken und die Altstadt für die Dauer der Demonstration in Absprache mit der Stadt nicht anzustrahlen. Die Industrie- und Handelskammer verdunkelt ihr Treppenhaus in ihrem Hauptsitz in der Innenstadt ebenfalls. Erst wenn der Kölner Pegida-Ableger Kögida seinen Zug durch die Stadt beendet hat, sollen die Lichter wieder angehen.
(SpOn)

Aber auch dort lief die Ansammlung von 500 Leuten nicht los. Der Umzug wurde eine Stunde nach Beginn vom Veranstalter abgesagt. Es waren wohl auch dort eine Überzahl von Gegendemonstranten am Start, die keinen Platz lassen wollten für Menschenfeinde.

In Stuttgart standen wohl 5000 Menschen auf der Straße um sich Pegida in den Weg zu stellen, in Hamburg waren es mehr als 1000, in Münster wohl Tausende.

In Rostock sind unter dem Motto „Willkommen im Abendland! Rostock für alle“ rund 800 Menschen für Offenheit und Toleranz auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen eine für Montag kommender Woche geplante Pegida-Demonstration in Rostock, die den Namen Rogida tragen soll.

Bleibt halt Dresden. Manch einer macht sich schon seine ganz eigenen Gedanken, wie mit diesem Umstand umzugehen sei und bringt Vorschläge an den Regierungssprecher:

Das wäre allerdings zu einfach, denn auch dort blieb das Licht der Semperoper wieder aus. Von dort dürfte auch die ursprüngliche Idee kommen, machen die das schon seit Wochen so. Außerdem gab es auch dort wohl eine Gegendemo mit gut 4000 Teilnehmern, die ihr eigenes Licht mitbrachte.

Das beweist, dass auch Dresden noch nicht verloren ist.

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Der große Diktator auf Hans Zimmers „Time“

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich Chaplins Diktator-Rede auf Hans Zimmers „Time“ hier das letzte Mal im Blog hatte und ich finde, dass der 30.12.2014 ein passendes Datum ist, das mal wieder mit rein zu nehmen. Aus Gründen, die dieses Jahr so hervorbrachte. Ja.


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Berlin in Farbe, 1945

Ich habe keine Ahnung, wo genau diese Aufnahmen herkommen. Leider gibt die Beschreibung zu dem Video keinerlei Informationen dazu preis.

Wenn man dem Titel glauben mag, sind das keine Aufnahmen aus irgendeinem Filmstudio, sondern vermutlich filmische Dokumente irgendwelcher ehemaliger Soldaten mit Kamera, die, damals, 1945, vielleicht ohne ihr Wissen Zeitdokumente geschaffen haben.

Ganz wichtig: Don’t read the comments!

(Trigger-Warnung: Tote Menschen.)


(Direktlink, via reddit)

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Partnertausch, Gruppensex und Haschischpfeifen – Alltag einer Kommune (1971)

1971, irgendwo auf dem Land in Österreich. Ich glaube, man kann ohne weiteres davon ausgehen, dass es auf dem deutschen Lande nicht wesentlich anders aussah. Da hat sich Panorama auch ein paar „Belegexemplare“ rausgesucht.

Erstaunlich dennoch, wie viel Angst so ein paar flötende Bärte mit langen Haaren ungewollt verbreiten konnten. Heute hat ein Teil des ‚besorgten‘ Bürgertums nicht mal Angst vor Nazis, mit denen es eifrig demonstrieren geht.


(Direktlink)

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