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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Mit Dope in der Tasche im Taxi mitfahren kann schon mal den Führerschein kosten

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Martijn)

Ich bin nicht so der Kiffer und ich habe keinen Führerschein, den man mir wegnehmen könnte. Was ganz gut wäre, wäre ich denn Kiffer. Also das mit dem nie gemachten Führerschein.

Diese hier auf Zeit Online angesprochene Praxis allerdings ist so schon seit Jahren geläufig. Also auch damals schon, als ich noch mit vielen Leuten rumhing, die eher so Kiffer waren und dann auch noch Führerscheine hatten. Die fuhren mitunter auch ohne geraucht zu haben, verdammt ungerne mit dem Auto weil die Gefahr damals schon recht groß war, die Pappe auch dann schon in Gefahr zu bringen, wenn man etwas Dope oder Weed in der Tasche hatte. Selbst als Fußgänger oder Radfahrer konnte und kann das immer noch zum Problem werden. Denn wer Cannabis mit sich rumträgt, dem wird generell erstmal abgesprochen, verantwortungsbewusst im Straßenverkehr agieren zu können. Innerhalb von 14 Tagen hat der- oder diejenige ein Drogenscreening zu machen und die Ergebnisse einzureichen. Andernfalls wird der Führerschein entzogen. In etwa so als würde man von jedem Autofahrer, der mal Alkohol im Auto hat, einen Alkoholtest einfordern und bei Nichtdurchführung des selbigen kurzerhand den Führerschein einziehen. Wie bekloppt.

Die Zeit zieht hier das Beispiel einer 33 jährigen Grafikern heran, die sich mit 1,2 Gramm Marihuana und 1,5 Gramm Haschisch extra mit dem Taxi zu einem Hippie-Festival fuhren lies und von der Polizei wegen dem Zeug in der Tasche hochgenommen wurde.

Zeit Online: Die seltsame Verfolgung der nüchternen Kiffer.

„Kein schöner Start ins Wochenende für die junge Frau. „Aber auch keine Katastrophe,“ dachte Jennifer Westhauser, „was soll schon passieren bei den kleinen Mengen?“ Die „sichergestellten Betäubungsmittel“, wurden „eingezogen“. Das war ärgerlich, aber die Mengen lagen im Bagatellbereich und waren also strafrechtlich nicht relevant. Zudem war sie nicht bekifft Auto gefahren, sondern hatte bloß nüchtern im Taxi gesessen. Sie freute sich auf die Bands und machte sich keine großen Sorgen.

[…]

Nur eine Woche später schrieb ihr eine Heike Rohmer von der Mainzer Fahrerlaubnisbehörde mit Bezugnahme auf den Cannabisfund im Taxi: „Aufgrund dieses Sachverhaltes haben sich bei uns erhebliche Zweifel an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges ergeben. Gemäß §14 Absatz 1 Satz 2 FeV („Fahrerlaubnis-Verordnung“, d. Red.) werden Sie deshalb zur Vorlage eines Drogenscreenings in Form eines Urinscreenings aufgefordert. Die Bedenken gegen Ihre weitere Eignung als Kraftfahrzeugführer können nur durch dieses Drogenscreening ausgeräumt werden. Dieses Drogenscreening haben Sie spätestens drei Tage nach Zustellung dieses Schreibens erstellen zu lassen.“

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Red Bull verliert Flügel und zahlt Millionen, weil einem davon keine wachsen

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(Foto unter CC BY 2.0 von reynermedia)

„Red Bull verleiht Flügel“ haben sie gesagt. „Stimmt gar nicht, die lügen!“, hat ein Mann in den USA festgestellt und mit Klage gedroht. Um eine sich daraus ergebende Massenklage zu verhindern hat der Brausehersteller einen Vergleich akzeptiert und jetzt 13 Millionen Dollar in einen Fond eingezahlt.

Die Geschichte klingt absurd – wird aber noch bizarrer. Aufgrund des mutmaßlich falschen Versprechens, dass der Slogan abgibt, können Red-Bull-Trinker, die in den vergangenen zwölf Jahren das Getränk konsumiert haben, in den USA sogar auf Entschädigung dafür hoffen.

Anwälte suchen nun Verbraucher, die zwischen Anfang 2002 und Oktober 2014 Energydrinks von Red Bull in den USA gekauft haben. Sie können sich bis zum 2. März 2015 auf einer eigens dafür eingerichteten Website eintragen und sollen als Entschädigung zehn Dollar oder Red-Bull-Produkte im Wert von 15 Dollar erhalten.

Katzen würden Whiskas kaufen.

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Was ein Ebola-Joke im Flugzeug nach sich ziehen kann

Ich saß letztens im Bus und musste furchtbar häufig niesen (Menschenallergie, wissensschon). Ich dachte kurz darüber nach, einen ziemlich blöden Joke in den Bus zu werfen, der irgendwas mit „Ebola“ in sich haben sollte. Ich lies das dann aber bleiben. Gibt ja nur Ärger so was. Man kennt das. „Man liest ja auch soviel!11!!!“

Ein Tüp konnte sich eben einen solchen Witz auf dem gestrigen Flug von Philadelphia nach Punta Cana nicht verkneifen und brachte den halt. Er meinte, er käme gerade aus einem Ebola-Gebiet und löste damit so einiges aus. Also so richtig so einiges. Später stellte sich raus, dass er noch nie in Afrika war, nach zwei Stunden konnten dann alle Passagiere endlich den Flieger verlassen. Manche Jokes sind halt auch ungebracht ausreichend gut genug.

Once we landed in Punta Cana we were told by the flight attendants that there was a situation and that a passenger may have been in Africa and had Ebola. She was certain it was a hoax but they did not take any chances and had a full hazmat crew board the plane and take the passenger off. It was later confirmed that the passenger was never in Africa and after 2hrs we were finally able to get off the plane.

Vorspulen bis 1:30.


(Direktlink, via reddit)

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Warum ich nicht auf Links klicke, die zu „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ führen

Eigentlich sollte das alles ohnehin ganz glasklar sein, Rayk aber erklärt dennoch ein mal ganz langsam, warum die Links zu „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ eigentlich keinen Klick wert sind. Und das macht er ziemlich gut. Ich hätte das kürzer mit „Weil das totaler Schrott ist.“ zusammengefasst, aber das überzeugt halt nicht jeden.


(Direktlink)

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Ein gesprühter Penis auf der Motorhaube eines 1,7 Millionen teuren Bugatti

In Seattle hat irgendwer einem Bugatti Veyron einen roten Penis auf die Motorhaube gesprüht. Das gehört sich natürlich gar nicht! (Ich musste trotzdem sehr lachen. Es tut mir nicht leid! Ich tagge das mal unter Graffiti.)

An amateur psychologist seems to have been at work as a vandal on the streets of Seattle, painting a penis on a £1.5million supercar which some might say functioned as a substitute for the real, fleshy thing.

Anyone looking for a metal substitute for their own organ could do worse than the Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport: it’s the world’s most expensive production car, and does nought to 60 in 2.6 seconds.

(Metro)

[Update] Alles nur Spaß, aber eine durchaus gelungene Viral-Aktion.


(via Dangerous Minds)

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Soundcloud ist durch

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(Grafik von Chrispop)

Ich habe vor ein paar Tagen eine Mail bekommen, die mich freundlich daran erinnerte, dass mein Soundcloud-Pro-Account in nun 10 Tagen auslaufen wird. Ich werde ihn nicht verlängern.

Ich habe das auch im letzten Jahr schon nicht getan. Allerdings fiel Gilly dann auf, dass alte Tracks von mir dort fehlten und fragte mich, was da los sei. Darauf sagte ich ihm, dass ich nicht bezahlt habe und es eigentlich auch nicht mehr vorhätte. Weil er aber unbedingt an eines meiner alten Alben wollte, die dort liegen, bezahlte er kurzerhand den sich daraufhin um ein Jahr verlängernden Pro-Account. Danke dafür auch hier noch mal, Gilly!

Nun ist es wieder soweit und ich stelle fest, dass mir Soundclound den Hunni im Jahr eigentlich nicht mehr wert ist. Das hat mehrere Gründe. Zum einen hatte ich im letzten Jahr immer wieder ©-Bullshit-Trouble mit Mixen, die auch schon mal Musik in sich hatten, die frei von irgendwelchen ©-Fragen war. Zum anderen wurden Mixe gesperrt, die Tracks in sich hatten, die ich exklusiv schon vor Veröffentlichung bekam, vermixte und die dann fälschlicherweise irgendwelchen Labels und Künstlern zugeordnet wurde, die sie weder veröffentlicht noch produziert hatten. Gesperrt wurden die Mixe trotzdem und ich hatte nicht die Motivation, dagegen irgendwie zu intervenieren. Ich fühlte mich mitunter verarscht. Und ich fühlte mich das ganz zurecht, wie ich finde.

Walter hat drüben mal wieder einen Artikel darüber geschrieben, warum Soundcloud endgültig für’n Arsch sei. Das tut er öfters mal. Meistens sind mir die von ihm dafür angegebenen Gründe komplett egal gewesen. User beschwerten sich darüber, das irgendwelche Reposts mal gingen und mal nicht gingen. Darüber, dass irgendwelche Statistiken verloren gingen und irgendwas mit der Kommentarfunktion. All das war mir bisher komplett egal. Ärger darüber konnte ich nicht nachvollziehen. Ich mochte das, was ich hatte. Trotzdem hat Walter recht, wenn er sagt:

„Ich kann mich des Eindrucks nicht länger erwehren, dass bei Soundcloud ein Experiment läuft, indem es darum geht, wie sehr man zahlende Kunden verarschen kann. Sorry, aber netter kann ich es nicht mehr sagen.“

Ich habe dort meinen Stream, der mir immer die neuen Uploads von denen anzeigt, die ich mag. Mehr brauchte und mehr wollte ich auch nie. Gut, ich habe über die Jahre einiges an Followern gesammelt, die natürlich dafür sorgen, dass vieles von dem, was ich dort hochlade schnell von vielen gehört wird. Aber was nützt das schon, wenn ich keine Mixe mehr hochladen kann. Mixe hochladen war einst letztendlich das, was Soundcloud zu dem gemacht hat, was es heute ist. Aber man soll nicht auf toten Pferden reiten.

Ziehen wir weiter.

Ich bin aktuell mit meinem Hearthis-Account sehr zufrieden und werde den ausbauen. Auch wird der komplette Adventskalender der letzten Jahre einen eigenen Hearthis-Account bekommen. Mit allen Mixen – auch denen, die Soundcloud mittlerweile gefickt hat.

Und trotzdem werde ich meinen Soundcloud-Account behalten. Allein meines lange sortiertem Streams dort wegen. Und mal ehrlich: das Design dort ist aktuell wirklich exorbitant beschissen. Leider.

So long, Soundcloud, war immer schön mit dir. Bis vor ein-zwei Jahren. Ab dann begannst du zu nerven. Ich würde auch gerne als Pro bleiben, aber ich werde unter den gegebenen Umständen dafür nicht mehr zahlen. Ist deine Schuld.

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In Hongkong einen Wolkenkratzer besteigen und auf dem dortigen Billboard seine Kletterei laufen lassen

Die Irren von On The Roofs haben zur Abwechslung mal einen Wolkenkratzer in Hongkong bestiegen. Und weil ihnen das Klettern offenbar an Adrenalinauschuss nicht mehr ausreicht, haben sie das Billboard auf dem Dach gekapert und auf diesem einen Film ihrer Kletterei laufen lassen. Muss man wollen.

Keine Ahnung, ob das technisch tatsächlich so easy mobisi machbar ist, aber wenn ja, dann ist das alles schon eine verdammt derbe Nummer.

During our last visit in Hong Kong, not only did we take a lot of awesome pictures, but we also made a video which was shot a few hours before our flight to Tokyo. The venue is the very heart of Hong Kong, a skyscraper with a huge billboard.


(Direktlink | Danke, Chang!)

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Frittiertes Laub als Snack in Japan

Wir haben hier Laubbläser, die uns den Herbst über volldröhnen. In Japan macht man das mit den fallenden Baumkleidern anders. Da kommt das Laub nicht auf den Kompost oder aufs Feuer, sondern in die Fritteuse. Zumindest ein Teil davon. Mit lecker Teigmantel. Warum auch nicht?

„The Japanese maple is called „momiji“ (もみじ), and Minoo City is famous for its momiji tempura. Minoo is known for its Japanese maples. Check out the city’s manhole cover.“

Allerdings nehmen die dafür auch nicht jedes dahergefallene Blatt. Diese werden erst ein Jahr lang in Salz gelagert.

„But! These are not just regular leaves collected off the ground and then fried. They are preserved in salt barrels for over a year. Then, they’re taken out of the salt and are fried in a delicious, slightly sweet batter for over twenty minutes until they are crisp.“


(Foto: ekiblo)

Gibt es auch in Tüten – so wie Chips.


(Foto: harukaze_0721)

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Währenddessen in Brandenburg

Also ich mache damit ja auch so meine Späße, aber das einige diesen Tag offensichtlich tatsächlich noch feierlich begehen, lässt mich mich dann noch an meinem Kopf kratzen. Hier vermeintlich wohl auch aus (für sich) gut gemeinten Gründen. Manchmal ist mir dieses Bundesland dann doch etwas komisch. Grebe, übernehmen sie.

Auch bei den Porombkas ist einiges von früher in Kartons gelandet, etwa das alte DDR-Geschirr. Am Feiertag kam es mal wieder zum Einsatz. „Wir haben alles ausgekramt und abgewaschen“, sagt der 56-jährige Familienvater. Auch die beiden Fahnen mit Ährenkranz, Hammer und Zirkel stammen aus der hauseigenen Sammlung.

Öffentlich wirken will Andreas Porombka mit seiner Aktion nicht. „Ich mache das nicht für andere, sondern in erster Linie für mich“, sagt er.

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