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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Holländer wollen Jeff Bezos‘ Superjacht mit faulen Eiern bewerfen

Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Jeff Bezos in Rotterdam wohl Teile einer Brücke ab- und wieder aufbauen muss, um seine Superjacht aus der Werft ins Meer zu bekommen, haben sich einige Holländer auf Facebook gesammelt, die an dem Tage das Schiff von Jeff Bezos mit faulen Eiern bewerfen wollen. Die FB-Veranstaltung zählt aktuell über 2000 Teilnehmer. Wie ernst das tatsächlich gemeint ist, wird sich wohl erst im Juni zeigen.

Unter dem Titel „Eieren gooien naar superjacht Jeff Bezos“ („Die Superyacht von Jeff Bezos mit Eiern bewerfen“) lädt Organisator Pablo Störmann dazu ein, am 1. Juni um 17 Uhr zwar nicht Jeff Bezos selbst, sehr wohl aber sein neues Spielzeug mit Eiern zu bewerfen. Als Ort wird De Hef angegeben – also die historische Brücke selbst, wie sie von der lokalen Bevölkerung genannt wird.

(via Der Standard)

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„Freiheit“ – Westernhagen mit Impfe im Arm

Die Knetbirnen, die mittlerweile, meistens Montag, dabei sind, den Begriff „Spaziergang“ komplett zu ruinieren, spielen bei ihren Aufläufen ganz gerne Marius Müller Westernhagens Song „Freiheit“. Westernhagen selber hat gestern ein Foto geteilt, das ihn mit einer offensichtlichen Impfung im Oberarm zeigt. Als Begleittext hat er Bossmove-like ganz subtil einfach nur „Freiheit“ dazu geschrieben – und das dürfte die Knetbirnen doch ganz schon pieksen.

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Damit seine Jacht durch passt: Jeff Bezos will historische Hafenbrücke in Rotterdam abbauen lassen

(Foto: derooijfotografie)

Jeff Bezos lässt sich in Rotterdam gerade die wahrscheinlich größte Segeljacht der Welt bauen. Doof nur, dass die nicht aus der Werft kann, weil sie dafür eine historische Eisenbahnbrücke passieren müsste, durch diese sie gar nicht durch passt – dafür ist sie zu hoch. Bezos hat nun beantragt, die Brücke ab- und wieder aufbauen zu lassen. Klar, wer zählt schon mit?

Das Industriedenkmal ist nicht mehr in Nutzung und sollte schon einmal abgerissen werden, wogegen es Proteste der Rotterdammer:innen gab, weshalb die Stadt wieder Abstand von dem Vorhaben nahm. Nun dann ja vielleicht doch.

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Zwei Männer retten über Fassade im 9. Stock eine Frau aus brennender Wohnung

Vor ein paar Tagen im Moskauer Stadtteil Chertanovo: eine Wohnung im 9. Stock eines Wohnhauses steht in Flammen. Ein Frau in der brennenden Wohng bekommt irgendwie Kontakt zu zwei Männern, die sich in der Wohnung unter ihr aufhalten. Sie helfen der Frau dann waghalsig über die Fenster und die Fassade in die nicht brennende Wohnung einen Stock tiefer. Insgesamt rettete die Feuerwehr 12 Personen. Die beiden Herren hier mussten ins Krankenhaus. Einer hatte eine Brandwunde, der andere verletzte sich an Glassplittern. Die Frau blieb unverletzt.

Not all heroes wear capes – und manche wohnen in Moskau.


(Direktlink)

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Nur zwei Fahrzeuge

Das macht halt schon einen kleinen Unterschied. Und ich meine nicht nur den Ledersattel auf dem 90er Specialized, den ich so nicht fahren wollen würde. Aber den dann doch lieber als den Ford.

https://twitter.com/remotelongitude/status/1487105872161607680?s=21

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Zelt auf Züricher Balkon für 500 Franken Untermiete ist PR-Aktion von Jungpolitikern

Kurzer Nachtrag zu dem Zelt auf dem Balkon in Zürich, der für 500 Franken zur Untermiete angeboten wurde: die das Inserat ist eine PR-Aktion einer Politikerin, die so auf die beschissene Wohnungsmarktsituation in der Stadt aufmerksam machen will.

Das sei auch dringend notwendig, findet die 31-Jährige: «Auf das Inserat haben sich rund 15 Personen gemeldet, die meisten davon Studierende. Das ist schockierend.» Sie fordert: «Es braucht dringend mehr preisgünstigen Wohnraum für junge Menschen und mehr Durchmischung im bestehenden preisgünstigen Wohnraum, also in den Genossenschaften.»

Der Zeitpunkt ist dabei nicht zufällig gewählt. Am 13. Februar finden in Zürich die Stadtrats- und Gemeinderatswahlen statt.

(Danke, Mathias!)

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Züricherin will Zelt auf Balkon als WG-Zimmer untervermieten

Originelles WG-Zimmer mit Blick auf den Sternenhimmel. Also ich kenne die Wohnungssituation in Zürich nicht so genau, aber 500 Franken für ein kleines 2er-Zelt auf dem Balkon als „WG-Zimmer“ erscheint mir schon etwas überteuert. Auch wenn Isomatte, „Mätteli und Kissen“ inklusive sind und der Balkon mit 25m² mit dazu gehört. Verboten sei das nicht, witzig aber eigentlich auch nicht, denn offenbar fehlt es – wie fast überall in den Städten – an bezahlbarem Wohnraum, was dann eben auch zu solchen Aktionen führt, derer Initiatorin das durchaus ernst meint.

Laut Sandra haben sich bereits mehrere Interessentinnen und Interessenten bei ihr gemeldet. «Es sind vor allem Studierende, welche die Idee cool finden. Es sei mal etwas anderes, schreiben viele.» Das Zelt sei bereits ab dem 1. Februar bezugsbereit. «Mir ist klar, dass es im Winter etwas schwierig wird, einen Mieter oder eine Mieterin zu finden. Zumal der Balkon nicht überdacht ist. Wenn jemand erst im Frühling einziehen möchte, ist das für mich auch in Ordnung.»

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Hannover: Anwohner klagt gegen Fahrradstraße und gewinnt – Stadt streicht Parkplätze

(Foto: AKrebs60)

Das hatte sich der klagende Anwohner wohl anders vorgestellt. Gewonnen hat er zwar, genutzt hat es ihm wenig, denn um die Fahrradstraße Fahrradstraße sein zu lassen, hat die Stadt Hannover einfach mal eben Parkplätze gestrichen. Ich musste lachen. Das freut ganz sicher auch die Parkplatz nutzenden Nachbarn.

Daher reagierte die Stadt anders, als es sich der Kläger und weitere Anwohner erhofft hatten: Statt den Status der Fahrradstraße zu streichen oder in Berufung zu gehen, strich das Tiefbauamt einfach die Parkplätze, die für beengte Verkehrsverhältnisse gesorgt hatten: Ein Nebeneinanderfahren mit dem Velo, wie es gesetzlich bei Fahrradstraßen eigentlich vorgesehen ist, war nicht möglich, wenn Radfahrern Kraftfahrzeuge entgegenkamen.

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Recherche zu einem Anzeigenblatt aus Bautzen mit 126 Stellengesuchen von „Ungeimpften“

In einem Bautzener Anzeigenblatt sind aktuell 126 Stellengesuchen gedruckt worden, die von angeblich von Ungeimpften Menschen aus dem Gesundheitswesen stammen, die aufgrund ihres Impfstatuses angeblich auf der Suche nach einem Job sind. Andreas Rausch hat dazu mal ein wenig recherchiert, ein bisschen telefoniert, diesdas. Stellt sich raus: offenbar suchen da auf keinen Fall gerade 126 Ungeimpfte aus dem Gesundheitswesen einen neuen Job. Derartige Aktionen sollen nur danach aussehen, als wäre dem so. Interessante Lektüre.

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