Der Rückendeckung seiner Mutterpartei kann sich der rechtsextreme Nachwuchs sicher sein. Auf Nachfrage bestätigte der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer, er habe die Aktion am Montag unterstützt. Schimmer gibt sich besorgt: Jugendliche würden oft früh mit Crystal Meth anfangen. „Wir sind vor allem in Gebieten unterwegs, in denen die Droge besonders häufig konsumiert wird.“ Die Aktion komme bei den Jugendlichen „sehr gut“ an, auch die Lehrer seien „sehr begeistert“, sagt Schimmer. Erst, wenn herausgekomme, dass der „plüschige Zottel nicht von Peta oder Greenpeace geschickt wurde“, würden die Schulen hektisch reagieren und Hausverbote erteilen, so Schimmer auf Facebook.
Da kommt also so ein „lustiges“ Kostüm und will in die Köpfe der Schüler. Ich kann mir nicht helfen, muss dabei allerdings ganz stark dan den Pedobären denken.
Nichts von Dauer, die Message ist auch eher so „naja“, aber immer noch eine Meldung wert: die Website der NPD wurde heute gedefaced. Die Nerds meinen dazu „leider kein serverseitiger Hack, sondern nur URL injection„. Aber immerhin: „Kein Mensch ist illegal!“ auf NPD.de.
Die IT-Mitarbeiter der NPD dürften „fieberhaft an einer Lösung arbeiten“, wie das immer so schön heißt, wenn technische Probleme auftauchen. Wobei Probleme vielleicht nicht das richtige Wort ist. Denn am Dienstagvormittag wurden Teile des Webauftritts zugunsten der Menschlichkeit manipuliert. Wer auf den Suchbutton der Startseite klickt, bekam einen für die Rechtsaußen-Partei eher ungewöhnlichen Slogan zu sehen: „Meine Oma mag auch Sinti und Roma – Kein Mensch ist illegal“ prangte dort in großen Lettern. Und darunter: „Anhand der Sicherheit dieser Seite kann man eure Intelligenz gut bemessen.“
10 Dollar wollte Zack Danger Brown für seinen Kartoffelsalat auf Kickstarter einfahren. Das war vor fünf Tagen. Mittlerweile hat er über 35000 Dollar eingesammelt und sein Projekt läuft noch 25 Tage. Ich weiß es doch nicht!
It’s been 5 days since Zack Danger Brown launched a Kickstarter with the sole mission to make potato salad for the first time. His original goal was $10. More than 3,000 backers have pledged a total of $35,000 and counting.
As more money comes he adds new stretch goals; things like “better mayonnaise” and “call a chef to get a better recipe”. It appears there will now be at least 4 potato salads made, one of which will be vegan. Pledging even $3 gets you a bite of the potato salad mailed to you and he’ll say your name out loud while he makes it. This is pretty much the best Kickstarter ever. Support it here.
(Booooooom)
Ich habe keine Ahnung, wie authentisch diese Aufnahmen hier sind, aber wenn es stimmt, dass diese Bilder immer nur die Zeitspanne eines Jahres zeigen, ist das wirklich sehr krass.
Just a little project I put together: Street view pictures of Detroit from 2011-2014. You can actually see neighborhoods and houses deteriorate.
Wenn man sieht, wie vier Leute auf einen losgehen und auch dann nicht von ihm ablassen, wenn er schon am Boden liegt, würde man – davon gehe ich jetzt mal aus – die Polente rufen. Doof nur, wenn die schon vor Ort ist und von genau ihr die Gewalt ausgeht. Gestern geschehen am Görlitzer Park.
Interessant daran finde ich, dass dort so etwas wie Zivilcourage aufkommt. Aber wem nützt die schon, wenn sich diese der Polizei widmet.
Bei Angriffen aus einer Gruppe von etwa 60 Personen heraus wurden gestern Nachmittag sechs Polizisten verletzt. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum Görlitzer Park, da zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. Im Park eingetroffen, sahen die Beamten einen 25-jährigen verletzten Mann, der am Ohr stark blutete. Bei der nun folgenden Sachverhaltsklärung mischten sich zunächst mehrere Personen, die kurz zuvor an einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg teilgenommen hatten, lautstark in die Ermittlungen der Beamten ein. Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte. Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Polizisten wurde die Personengruppe abgedrängt und zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Insgesamt sechs Beamte wurden bei den Angriffen verletzt.
Klingt erstmal alles nachvollziehbar, nur das Video dieses Vorfalls gibt einen ganz anderen Einblick, als das, was da an Pressemitteilung zusammengeschrieben wurde. Die Polizei, Freund und Helfer.
[Update] Nachdem das Video nun doch einen nicht unerheblichen Kreis durchs Internet gefahren ist, hat sich die Polizei Berlin wohl gedacht, dass die erste Pressemitteilung vielleicht dann doch nicht ganz reichen würde und gerade eine zweite zu dem Vorfall nachgeschoben.
Nach der Veröffentlichung eines Videos im Internet, auf dem die Festnahme eines 22-jährigen Mannes am Görlitzer Park zu sehen ist, möchte die Polizei Berlin folgende Ergänzungen bekanntgeben:
Das veröffentlichte Video zeigt nur einen Ausschnitt der Ereignisse vom vergangenen Samstag, 5. Juli 2014. Vorausgegangen war ein Polizeieinsatz anlässlich einer Schlägerei am Görlitzer Park, bei der ein 25-jähriger Mann schwer am Ohr verletzt worden war. Die alarmierten Polizisten kümmerten sich zunächst um den Verletzten und alarmierten die Berliner Feuerwehr. In der weiteren Folge nahmen die Beamten die Personalien des jungen Mannes auf und versuchten nun, den Sachverhalt aufzuklären und die Täter der gefährlichen Körperverletzung zu ermitteln. Hierbei wurden die Polizisten hartnäckig gestört. Der in dem Video zu sehende Mann, ein 22-Jähriger, behinderte die Beamten mehrfach bei ihrer Arbeit und verhinderte, dass die Beteiligten der Schlägerei ermittelt werden. Der Abgebildete erhielt nun einen Platzverweis, dem er nicht nachkam, so dass er weggeführt werden musste. Nachdem sich der Einsatzbeamte nun dem mittlerweile im Rettungswagen sitzenden Verletzten zugewandt hatte, ging der 22-Jährige erneut auf die Beamten zu. Hier beginnt die Videoaufnahme.
Ein Polizist wollte die Personalien des jungen Mannes feststellen, um ihm dann einen so genannten qualifizierten Platzverweis auszusprechen. Hier widersetzte sich der auf dem Video zu sehende Mann und versuchte sich zu entfernen, so dass er von den Einsatzbeamten festgehalten werden musste und zu Boden gebracht wurde. Der Mann versuchte sich der Personalienfeststellung zu entziehen, indem er sich auf seine Arme legte und damit verhinderte, dass die Beamten ihn zur Identitätsfeststellung zu einem Polizeifahrzeug führen konnten.
Spiegel TV war Mitte der 90er in Potsdam und hat sich die Situation der Hausbesetzungen angesehen. Das ist vor allem interessant, weil deutlich wird, wie zerfickt diese Stadt zur Nachwendezeit aussah und wie man dennoch nicht bereit war, das alles ohne weiteres aufzugeben oder dem generellen Zerfall durch Leerstand zu überlassen. Und auch wenn damals die Investoren manchmal mit dem Koffer voller Geld und unverrichteter Dinge wieder abzogen, ist heute so gut wie fast alles hier verkauft, geputzt, auf schön geföhnt und nur schwerlich bezahlbar. Auch für nicht mehr Jugendliche. Auch außerhalb des Stadtzentrums.
Die Hausbesetzer-Bewegung der achtziger Jahre feiert 1994 in Potsdam im holländischen Viertel Wiederauferstehung — aus den Ruinen der DDR-Wohnungswirtschaft ebenso wie aus den Ruinen des Einigungsvertrages.
Krasser Realitätsableich: die Website „If we were Syrian“ zeigt auf drastische Weise, wie die G7-Staaten aussähen, wenn sie aktuell jene Situation im Land hätten, wie Syrien sie hat. Die taz schreibt:
Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg in Syrien bereits 160.000 Todesopfer gefordert, über neun Millionen Menschen wurden vertrieben und leben auf der Flucht im In- oder Ausland. Die Internetseite „If we were Syrian“ rechnet diese Zahlen nun in lebensweltliche Einheiten um, damit sie zumindest ansatzweise greifbar werden. Initiiert wurde die Seite von Shannon Gormley und Drew Gough, zwei kanadischen Journalisten, die seit mehreren Jahren über die Syrienkrise berichten.
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Für jeden der G7-Staaten veranschaulicht auf der Homepage ein Schaubild, was es für das jeweilige Land bedeutete, wenn es Syrien wäre. In Großbritannien etwa entsprechen 160.000 Tote einer Stadt wie Reading samt Umland. In Frankreich sind es Cannes und Avignon zusammen. Und wären in den USA über neun Millionen Menschen vertrieben worden: Ganz New York City wäre eine Geisterstadt, dazu noch Buffalo, Albany und sechs weitere Städte.
(lokale Wahl-Werbung von die Andere, kontra Die Grünen, deren Wähler es sich hier in ihren parkenden Volvo-SUVs vor der Bio Company gerade so was von bequem gemacht haben.)
1.
Ein Foto von dir mit der Bildunterschrift verdienter Aktivist / verdiente Aktivistin im Inlay des nächsten Egotronic-Albums.
2.
Besuch einer Egotronic-Show deiner Wahl mit kostenlosem Backstage-Saufen und Fressen. Das angebot gilt selbstverständlich + 1, heißt: du musst nicht alleine mit uns abhängen, sondern kannst eine Person mitnehmen, für die alle Vergünstigungen genauso gelten.
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Ein Paket mit dem ersten und dem aktuellsten Egotronic-Album (Die richtige Einstellung / Die Natur ist dein Feind) auf Vinyl. Auf Wunsch auch signiert.
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