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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!

Nur eine Szene eines Schusswechsels mit Todesfolge aus dem türkischen Film „Kareteci Kız“, was wohl übersetzt „Karate Girl“ bedeutet, gedreht 1973. Und keine Frage, der Mann hing an seinem Leben.


(Direktlink, via MeFi)

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Die Berliner Zeitung über die Klub- und Drogenwelt Berlins und was Marie daran nicht ganz so gut gefällt

Wie man das seit nun schon gut 20 Jahren gewohnt ist, erscheint in steter Regelmäßigkeit in jeglichen Berliner Postillen mindestens ein Artikel über die Berliner Klublandschaft. Meistens geifert der nur so Abgedrehtheit, verrückten Sachständen und vor allem nach völlig ungezügeltem Drogenkonsum.

Man liest es, oder lässt es – so wie ich – bleiben, weil man das meistens eh schon mindestens 48 Mal gelesen hat und weil einem die Realität regelmäßig ein anderes Bild vermittelt. Also gibt man keinen Fick drauf.

Alexander Tieg hat nun wieder einen dieser Reißer für die Berliner Zeitung geschrieben. „Wie bekloppt sind wir eigentlich? titelt er fragend und man liest eben wieder all das, was da eben immer so stehen muss, damit es irgendwie bei den Lesenden wirken kann: Party ohne Ende, Suff, Drogen, Drogen, Drogen, schlimme Schicksale. Alles ganz furchtbar.

Die Leute lesen das, denken so: „Aaaalter, was da in Berlin los! AU-WEI-A!“ und nehmen das eben dann abends so mit ins Bett. Tieg schreibt hier das, was andere seit Jahren immer wieder gerne mal schreiben, wenn auch nicht aus der expliziten Ich-Perspektive, die klar macht, dass er dabei, dass er mittendrin war.

Das Ding geht online, die Leute lesen, die Leute kommentieren. Und dann, an siebenter Stelle, kommentiert Marie. Marie hat mit dem Schreiber während seiner Recherche zusammengewohnt und sieht die Dinge überraschender Weise etwas anders als Alex, aber sie muss ja auch nicht für eine Zeitung schreiben.

Alex hat im Frühling 3 Monate bei uns gewohnt, weil er Praktikum bei der Berliner Zeitung macht. Alex hat mich zwei, maximal dreimal feiern gehen sehen in der Zeit. Unser Herr Journalist hat mich zusätzlich mehrmals zum Feiern animieren wollen, damit er was zum Schreiben hat. Teilweise musste ich ihm 10mal sagen, dass ich mich nunmal nicht jedes Wochenende „abschießen“ mag, wie er es nannte. Da kam dann so was abfälliges wie „Ach komm schon. Dann kippste dir halt deine Pulle Rotkäppchen hinter und dann geht’s ab auf die Piste“. Also ehrlich… wer ist denn da kaputt im Kopf? Außerdem habe ich meine Abschlussprüfung im Februar gemacht. Alex hat bis Mai bei uns gewohnt… Ich bin ebenfalls 23 und kurz vor meiner Diplomarbeit. Ich hab mein Studium straff durchgezogen und mir nach meiner Prüfung erlaubt paar Monate was anderes zu tun. Find ich jetzt auch nicht soooo unnormal. Zumal ich mir das nicht als Hostess, sondern als Werkstudentin in einer seriösen Agentur im Gesundheitsbereich, selber finanziere. Einen Job, den ich übrigens nicht belanglos finde. Mein Freund fängt im Oktober ebenfalls an zu studieren. Wir sind tatsächlich nicht mehr als ein Haufen junger Menschen, die neben den 5 Tagen unter der Woche, die für uns auch zählen, dann und wann gerne feiern geht. Das ist vielleicht nicht das allererste, was mir einfällt unter den Dingen, auf die ich stolz bin. Zugegeben. Aber ich schäme mich auch nicht dafür. Daneben aber arbeiten wir, machen Sport, treffen Freunde, gehen ins Kino oder Theater, gehen Segeln, machen ne Schlösserbesichtigung, gehen brunchen, shoppen, erzählen uns Witze und lesen Comics. Aber das ist für eine Story wohl nicht spannend genug. Ich finde es traurig, dass es Idioten wie Alex gibt, die sich in Ihrer Selbstgefälligkeit erlauben uns so darzustellen, und noch viel trauriger, dass andere selbstgefällige Menschen auf solch verzerrender Berichterstattung beruhend über Menschen wie mich und meine Freunde derart urteilen und mit Worten wie „Opfer“ um sich schmeißen.

Natürlich liegt die Wahrheit wahrscheinlich wieder ein mal irgendwo dazwischen, die Frage ist nur, wie viel Glauben man einem derartigen Artikel noch schenken kann, wenn doch schon die Hälfte nach Fake stinkt. Und man stelle sich vor, man übertrüge dieses Bewusstsein dann noch auf all die anderen Artikel, die man täglich so zu lesen bekommt. Herrlich!

(via Tanith sein FB)

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Und wieder fordert die GEMA Lizenzgebühren für Creative-Commons-Musik

Die Musikpiraten haben auch in diesem Jahr wieder einen Free Music Sampler veröffentlicht, der sich einzig aus CC-lizenzierten Tracks zusammensetzt.

Schon im Sommer gab es Ärger mit der GEMA, die Lizenzgebühren für einen Song kassieren wollte, der Teil des letzten Samplers der Musikpiraten war. Diese wollten nicht zahlen, vorauf hin die GEMA klagte und erst vor kurzem in erster Instanz gewann.

Nun haben die Musikpiraten einen neuen Sampler und die GEMA macht gleich mal da weiter, wo man sie eben weitermachend auch vermuten würde. Allerdings setzen sie noch mal ordentlich einen drauf. Natürlich. Hier die Pressemitteilung:

Der Ärger mit der GEMA reißt beim Musikpiraten e.V. nicht ab. Erst verlor der Verein vor Gericht in erster Instanz gegen die GEMA, und jetzt werden erneut Lizenzgebühren für Gewinner-Songs des diesjährigen Free! Music! Contests verlangt. Da Texasradiofish – die Band, die lieber anonym bleiben will – auch wieder darunter ist, ist das eigentlich kaum überraschend. Aber die Texaner sind nicht die einzige Band, für die die GEMA Gebühren verlangt: Bei insgesamt fünf Titeln macht die GEMA Ansprüche geltend.

Der neben Texasradiofish vermutlich bekanntesten »Problemfall« ist der Berliner Rapper Tapete, der erst vor wenigen Wochen in der taz ausführlich erklärte, warum er kein GEMA-Mitglied ist. Tapete ließ seinen Künstlernamen vor mehreren Jahren amtlich in seinem Personalausweis eintragen und benutzt ihn seitdem überall – von der Bahncard bis hin zur EC-Karte, auf jedem Dokument ist nur noch »Tapete« zu finden. Dennoch kein Grund für die GEMA, nicht pauschal Geld für den Song »Von Freiheit nicht genug« zu verlangen.

Tapete ist davon natürlich wenig begeistert. Ausgerechnet der GEMA soll er seinen bürgerlichen Namen verraten? Er stellt sich quer: »Die GEMA wird meine Adresse und meinen bürgerlichen Namen nur mit klassischer Detektivarbeit herausfinden können. Ich bin kein Mitglied und profitiere nicht von den vielfach beschworenen Vorteilen dieses Vereins, und trotzdem soll ich immer wieder meine kostbare Zeit dafür aufwenden, dies zu beweisen?«

Mit der GEMA will Tapete nichts zu tun haben. Aus diesem Grund ist er schließlich dort nicht Mitglied geworden. Er möchte nicht ständig Rechenschaft für sein künstlerisches Handeln ablegen müssen. Seine Forderung ist, dass die GEMA sich vor allen GEMA-freien Musikschaffenden rechtfertigt, die ständig irgendwelche GEMA-Listen ausfüllen müssen, damit Veranstalter oder Samplerproduzenten keinen »auf den Deckel bekommen«.

Neben Künstlern, die ihre Werke pseudonym veröffentlichen wollen, gibt es aber auch die ganz alltäglichen Namensgleichheiten. Markus Koller, Künstlername »starfrosch«, hat beispielsweise einen Namensvetter in Österreich, der Mitglied des dortigen GEMA-Pendants AKM ist. Jedes Mal, wenn der Schweizer CC-Musiker eine CD in Deutschland produziert, muss er der GEMA gegenüber erneut beweisen, dass diese keine Rechte an seiner Musik hält.

Um das Problem zu entschärfen, fordert Christian Hufgard, Vorsitzender des Musikpiraten e.V., eine Änderung der Gesetzgebung. Diese erlaubt der GEMA zurzeit, pauschal vorauszusetzen, dass sie die Rechte an jeglicher Musik habe. »Eine einfache Überprüfungspflicht, ob ein Werktitel bei einer Verwertungsgesellschaft angemeldet wurde, würde der freien Kunstszene massiv helfen. Wir leben ja nicht mehr im letzten Jahrtausend, wo für so eine Überprüfung von Hand hunderte von Ordnern gewälzt werden müssen. Außerdem ist es ja auch heute schon so, dass Urheber kein Geld von der GEMA erhalten, wenn sie einen Titel nicht anmelden. Zahlen muss der Nutzer dann aber trotzdem dafür.«

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Hetze gegen ein Flüchtlingsheim in Wolgast

Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen liegen 20 Jahre zurück, Politiker versichern, dass alles anders, alles toleranter, alles besser geworden ist. Allein, ihnen das zu glauben fällt schwer. Und das nicht nur Aufgrund von Reportagen wie diesen.

Ich gehöre zu denen, die immer wieder sagen, dass wir jeden Tag um uns herum Rassismus erleben. Wolgast ist Teil diesen Alltags und leider keine Ausnahme, auch wenn Politiker nicht müde werden, uns genau das immer wieder weismachen zu wollen.


(Direktlink, via Nicolas)

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The California Institute of Abnormal Arts

The Trash Lab hat Carl Crew und seinem California Institute of Abnormal Arts besucht und díeses Video mitgebracht. Ein „Institut“, welches sich der Geschichte die „Freak Shows“ annimmt, sammelt und ausstellt. Dass auf Youtube das Video bei mir mit einer Werbung für Matthias Schweighöfer und Tim Sander startet ist eine lustige Fußnote. Happy Freakshow!

Join Thrash Lab as we visit the CIA – The California Institute of Abnormalarts – we are helping to keep the culture of the freakshow alive!! Carl Crew, owner and founder of the CIA opens his doors for us and introduces to us some the best abnormal performance artists he has seen take the stage at the CIA.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Der Morgen danach: The Mistake [NSFW]

Tja, am Abend zu viel gesoffen und morgens dann neben einem aufwachen, den man um Gottes Willen am liebsten niemals wieder sehen wollen würde. Den wecken fällt also schon mal aus. Blöd nur, wenn der halb auf einem drauf liegt und man trotzdem bitte gerne jetzt gehen würde. Dann muss man eben zu radikalen Mitteln greifen.

Ziemlich blutige Angelegenheit, die sich dann allerdings als unnötig herausstellt. „Dumm gelaufen“, nennt sich das wohl.

Ein finaler Beitrag für das australischen Kurzfilmfestival Tropfest.


(Direktlink, via reddit)

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