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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Island bewirbt sich im Metaverse-Stil: Introducing the Icelandverse

Ich hab das Ding um Zuckerbergs Meta-Idee nicht sonderlich genau verfolgt. Von mir aus kann Facebook Morgen sterben gehen. Aber Island hat etwas genauer hingeschaut und sich das gleich mal für sich zu Nutzen gemacht.

The Icelandverse is unlike any other open-world experience with “-verse” in name, because it’s real. Plus, you don’t need a funny-looking VR headset.


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Cannabisplantage in ehemaligem Hotel ausgehoben

(Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann)

In einem ehemaligen Hotel in NRW haben ein paar Leute die verlassenen Räumlichkeiten nicht sich selbst überlassen, sondern wohl in sämtlichen Zimmern und einer zu dem Haus gehörenden Kegelbahn Cannabis angebaut. Die Polizei beschlagnahmte 1500 Pflanzen mit einem „Straßenverkaufswert“ von über einer Million Euro. Immer noch besser als die Räumlichkeiten einfach leer stehen zu lassen. Ich bin kein Fan von ungenutzten Räumen.

Die Beamten stellten bei einer ersten Inaugenscheinnahme insgesamt etwa 1.500 Cannabispflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie professionelles Equipment zur Aufzucht der Pflanzen fest und stellten diese mit Hilfe zahlreicher Einsatzkräfte und eines Abschleppunternehmens sicher. An dem Einsatz waren zwischenzeitlich circa 60 Polizeibeamte beteiligt.

Die vor Ort angetroffenen Männer wurden als Tatverdächtige vorläufig festgenommen.

Nach ersten Schätzungen von ebenfalls am Einsatz beteiligten Kräften des Landeskriminalamtes NRW dürfte der Ertrag dieser Plantage jährlich bis zu zwei Millionen Euro als „Straßenverkaufswert“ generiert haben.

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The Ocean Cleanup bei der Reinigung des Great Pacific garbage patch

The Ocean Cleanup unter der Leitung des Gründers und CEOs Boyan Slat beim Reinigen des Great Pacific garbage patch mit dem System 002 namens „Jenny“. Wahrscheinlich eine Sisyphusarbeit, aber allemal besser als gar nichts zu tun. Da kommt halt schon so einiges an Müll zusammen. Jetzt wird an System 003 gearbeitet.

The nonprofit global cleaning crew called The Ocean Cleanup, led by founder and CEO Boyan Slat, announced recently that it had reached viability of its ocean plastic-collecting System 002 technology and plans to begin cleaning plastic pollution in the Great Pacific Garbage Patch immediately while beginning development of System 003.


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Mann macht mit SUV Jagd auf Radfahrer

[Update:] Der 1 Pimmel musste wohl mittlerweile seine Pappe abgeben. Zu recht, wie ich finde. Macht ihn am Ende sehr wahrscheinlich nicht zu einem besseren Menschen und es bleibt zu hoffen, dass der nicht auch ohne Führerschein in ein Auto steigt. Kann man ja nicht wissen. Aber immerhin.

Der Mann, der an Allerheiligen zwei Radfahrer im Raum Netphen durch sein Verhalten und seine Fahrweise in Gefahr gebracht hatte, ist seinen Führerschein los. Das bestätigte die Polizei unserer Zeitung. Eine Polizeistreife hat den Mann am Freitag in seinem Wohnort nahe Bad Berleburg angetroffen. Der Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt.

Als ich die Headline las, fand ich sie ein bisschen catchy und dachte mir so, ob das nicht auch ein bisschen kleiner ginge. Nachdem ich das Video sah, fand ich die Headline allerdings doch sehr treffend und war stark beeindruckt davon, wie ruhig die Männer mit den Rädern geblieben sind. Weiß nicht, ob mir das auch so gelingen würde. Tendenziell wahrscheinlich eher nicht. Was für 1 Pimmel!

Bei einer Trainingsfahrt im Siegerland werden zwei Radfahrer von einem Autofahrer bedrängt. Inzwischen beschäftigt sich die Polizei mit dem Fall.

https://twitter.com/Hornschild/status/1456358572384833537

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Wenn man aussortierte Schuhe mit GPS-Trackern ausstattet: Sneakerjagd

Also ich neulich im Vorbeiklicken etwas von „Sneakerjagd“ las, dachte ich kurz es ginge dabei um irgend so eine Influencer-Nummer bei Insta oder so, was ja so abwegig auch gar nicht wäre. Als dann gestern mal drauf klickte, fand ich sowohl das dahinterstehende Konzept als auch die Umsetzung mehr als nur milde interessant.

Flip, der NDR und die Zeit hat man sich zusammengetan und die alten Sneaker von Prominenten mit GPS-Trackern verwanzt, um zu schauen, was mit den Schuhen passiert, wenn wir diese aussortieren. Man versucht so also ganz konkret herauszufinden, was mit den alten Tretern passiert, wenn wir sie in Altkleidercontainer eingeworfen oder bei Rücknahmestellen großer Schuhhersteller und Modeketten abgegeben haben. So bekommt jedes Paar der alten Sneaker quasi eine eigene Geschichte ihrer letzten Reise.

Wir haben elf Paar alte Sneaker von Prominenten mit GPS-Trackern verwanzt. Diese lassen sich in den Schuhsohlen verbauen und ermöglichen eine Verfolgung über mehrere Monate. Anschließend haben wir die Sneaker auf verschiedenen Arten entsorgt: Wir haben sie etwa in Altkleidercontainer eingeworfen und bei Rücknahmestellen großer Schuhhersteller und Modeketten abgegeben. Auf dieser Website dokumentieren wir die Verwertungsketten der GPS-Sneaker. Den interessantesten reisen wir außerdem hinterher und recherchieren die Umstände ihres Verbleibs. Die Sneakerjagd wird von den beteiligten Medien außerdem in einer Vielzahl Formaten seriell und crossmedial veröffentlicht. Online läuft sie unter #sneakerjagd

Die Frage, die hinter dem Projekt steht, setzt sich hieraus zusammen:

Kein Kleidungsstück hat in den vergangenen Jahren einen solchen Hype erlebt wie der Sneaker. Gerade junge Menschen haben oft Dutzende Paar zu Hause. Auch durch diesen Hype werden immer mehr Schuhe produziert – und irgendwann weggeschmissen. Allein in Deutschland sind es jährlich über 380 Millionen Paar, in den Ländern der EU 2,5 Milliarden. Was aber passiert dann mit ihnen? Werden sie verbrannt, weiter genutzt oder recycelt? Welche Folgen hat unser obsessiver Schuhkonsum für unsere Umwelt? Kann man den Nachhaltigkeitsversprechen von Herstellern und Recyclern trauen? Bisher weiß man darüber nur wenig. Das wollen wir mit der Sneakerjagd ändern.

Ob dadurch ein informativer Mehrwert mit alternativen Handlungsoptionen entsteht, kann ich nicht beurteilen, aber interessant ist es allemal. Finde ich.

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Eine Umleitung für Radfahrer:innen in Potsdam

Potsdam ist weit davon entfernt ein wirklich fahrradfreundliche Stadt zu sein, wie ich aus täglich eigens gemachter Erfahrung weiß, aber immer noch isses besser als in Berlin.

Hier hören Fahrradwege nicht einfach so auf, man leitet sie einfach sehr „fahrradfreundlich“ um. So wie in diesem Fall. Da könnte man dann auch vorher noch mit seinem Rad auf die Skateanlage zwei Straßen weiter gehen, um sich die hierfür nötigen Moves anzutrainieren. Vielleicht mit einem Salto vorwärts im Flug oder so. Müssen Radfahrer:innen in Potsdam halt drauf haben.

https://twitter.com/Hornschild/status/1455620778133581828

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Erde an Klimakonferenz

Earth to COP ist ein Appell an die derzeitig in Glasgow stattfindende Klimakonferenz COP26. Im Zuge dessen ist dieser Film entstanden, der wohl Teilnehmern der Konferenz gezeigt wurde. Ob der was verändern kann? Ich weiß es nicht, aber ihn zu sehen kann ganz sicher nicht schaden.

Earth to COP presents an eyewitness portrait of climate change. Using dramatic mobile phone footage from around the world, this short film shows the extent of damage caused by the change in our climate, contrasted with the beauty of Earth – what is at stake and what our leaders need to protect. It underlines that we have seen some progress, but we need further and faster action.

The composer of the music for the film, Steven Price is an Academy Award-winning composer. In 2014 his groundbreaking score for Alfonso Cuaron’s Gravity won him the Academy Award and Critics‘ Choice Award.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

Ein Kommentar

Deutsche Verkehrswende 🤡

(Symbolfoto: schorchel1982)

Ich habe mir diese „Verkehrwende“ ja irgendwie anders vorgestellt, aber ich habe halt auch keine Ahnung von so was.
Der ÖPNV wird bundesweit teils deutlich teurer.

Mehr Sprit- und Stromkosten, die Verkehrswende, dazu der Rückgang der Fahrgastzahlen in der Pandemie: Viele Verkehrsverbünde sehen sich gezwungen, ihre Tarife zu erhöhen.

Gilt allerdings nicht für alle Bundesländer. „In Bremen, seinem niedersächsischen Umland sowie in Berlin und Brandenburg ändert sich nichts.“ Hier in BRB gab es allerdings auch erst eine Erhöhung. Wir sind also immer noch sehr, sehr weit weg vom farscheinlosen ÖPNV.

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