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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

BILD-Moderatorin mit fiesem Hate Speech gegen die Polizei

Springer-Müll zu reproduzieren ist schwierig. Immer. Wahrscheinlich auch in diesem Fall, ja. Aber es macht halt auch deutlich, wie manche der Springer-Angestellten zur deutschen Polizei stehen.

Und das:

Aber woanders auch unschöne Bilder vom Köpi und mal wieder prügelnden Bull… äh Polizisten.

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Eine Show-Veranstaltung der Nordkoreanischen Armee für Kim Jong-un

„Bizarr“ trifft es wohl ganz gut, wenn man diesem Treiben ein angemessenes Adjektiv verpassen mag. Erinnert eher an Zirkus-Show als an das was Soldaten gemeinhin so treiben. Aber vielleicht sind diese Männers ja auch alle aus einem Zirkus. So genau weiß man das ja nicht. Jedenfalls können wir froh sein, dass man ihnen so Brettchen vors Gesicht hält, wenn man mit Vorschlaghämmern auf sie eindrischt. Nicht, dass sich da noch jemand verletzt.


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Wie jemand in sechs Schulen jeden Monitor übernahm, um 11.000 Schüler gleichzeitig zu rickrollen

Nach Angaben dieses Herren, hat er im April in dem Township High School District 214 in Illinois in sechs Schulen gleichzeitig jeden Monitor gekapert und so nicht weniger als 11.000 Schüler gleichzeitig gerickrollt. In diesem Blogbeitrag erklärt er, wie er das gemacht hat und warum er danach keine Schwierigkeiten bekam.

This story isn’t one of those typical rickrolls where students sneak Rick Astley into presentations, talent shows, or Zoom calls. I did it by hijacking every networked display in every school to broadcast „Never Gonna Give You Up“ in perfect synchronization. Whether it was a TV in a hall, a projector in a classroom, or a jumbotron displaying the lunch menu, as long as it was networked, I hacked it!

[…]

A few days after sending the report through the anonymous email account, we received an email response from D214’s Director of Technology. The director stated that because of our guidelines and documentation, the district would not be pursuing discipline. In fact, he thanked us for our findings and wanted us to present a debrief to the tech team! Later, he revealed the superintendents themselves reviewed and were impressed by our report! 😯


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Doku: Propagandamaschine Social Media

Gestern Nacht bei Arte gesehen und mal wieder festgestellt, wie kaputt das alles ist, wenn man es auf perfide und durchtriebene Art und Weise nutzt. Mir wäre Facebook, Insta und WhatsApp ja total latte, weil ich das in großen Teilen für toxisch halte. Bei Twitter ist das für mich anders, ich mag Twitter sehr, weshalb ich darauf nicht verzichten wollen würde, was natürlich auch an der dort von mir gepflegten Blase besteht, aber wir wissen nicht erst seit Trump um die anderen und eben auch toxischen Blasen dort. Social Media – Fluch und Segen zugleich. Und halt extrem manipulationsanfällig.

Vor 15 Jahren lobten demokratisch gewählte Politiker aller Länder begeistert die sozialen Medien – für ihre Rolle bei Revolutionen und Befreiungsbewegungen rund um die Welt. 2011 folgte dann der Arabische Frühling. Eine neue Überzeugung brach sich Bahn: Je mehr Information frei zugänglich sei, desto bewusster könnten sich Bürger entscheiden und Völker ihre Ketten sprengen. Doch die Geschichte nahm einen anderen Lauf. In den USA, in Indien, Brasilien und Italien – allesamt große Demokratien – schafften es dank der neuen Informationstechnologien Populisten an die Macht. In vielen weiteren Ländern stehen sie kurz davor. Extremisten haben Hochkonjunktur, Gesellschaften polarisieren sich, Wahrheit wird relativ. Und überall, wo die Wahrheit als Nebensache gilt, ist die Demokratie in Gefahr.

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Wenn in China Drohnen vom Himmel regnen

Ich habe keine Ahnung, was genau hier im chinesischen Zhengzhou tatsächlich vorgefallen ist. Vielleicht einfach nur ein kompletter Systemausfall bei allem, aber „Word on the street is that a rival drone company that lost the bid interfered to overwhelm the drones nav system!“

Mag mich dennoch nicht festlegen wollen. Krass sieht es alle mal aus.

https://twitter.com/pitdesi/status/1445118812659933187

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Flugzeug bleibt unter Brücke stecken

Wir kennen alle ein Haufen Videos, in denen irgendwelche LKW unter Brücken stecken bleiben, weil die dafür notwendige Höhe der Autos einfach nicht gepasst hat. In Indien hat das nun ein Flugzeug geschafft, das auf einem LKW transportiert wurde – und dann steckte da halt einfach mal ein Flugzeug unter einer Brücke fest. Passiert ja auch nicht alle Tage.

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Podcast: Mensch, erzähl doch mal! #03 – Mohammad ist als Kind nach Deutschland geflüchtet


Mensch, erzähl doch mal!, ein Podcast, der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Stimme geben möchte, ohne sie zu belehren. Mensch, erzähl doch mal stellt Fragen und lässt die Befragten in all der für sie notwendigen Zeit antworten. Damit ihnen zugehört werden kann, denn gerade im letzten Jahr wurde die Gelegenheit dazu, für sie immer kleiner..

Mohammad wurde im Alter von neun Jahren von Soldaten des Assad-Regimes angeschossen. Er überlebte nur knapp, flüchtete in den Folgejahren erst in den Libanon und kam dann 2013 mit seiner Familie nach Fichtenwalde, ein kleines Dorf in Brandenburg.

In dieser dritten Ausgabe unseres Podcasts sprechen wir über eine vom Krieg geprägte Kindheit, über die Hoffnung auf ein besseres Leben, über Rassismuserfahrungen und vor allem über gelungene Integration.

Es war ein dunkler, kalter Abend im November 2013 als der damalige Ortsvorsteher der Gemeinde, in der ich arbeite, mit fünf jungen Männern, die ich vorher dort noch nicht gesehen hatte bei mir im Club stand und sie als syrische Flüchtlinge vorstellte. Er wollte, dass sie sich ein wenig im Dorf umsehen konnten und zeigte ihnen alles, was sie wissen sollten. Sie spielten eine Runde Billard, unterhielten sich und gingen wieder. Ab jenem Abend kamen sie fast täglich, lernten deutsch und deutsche Gepflogenheiten kennen. Wir unterstützten sie im Behörden-Dschungel, schrieben mit ihnen Anträge für Ämter und Schulen, erstellten gefühlt 100 Email-Adressen für jeden von ihnen, kochten zusammen, zockten mit ihnen und gegen sie Fifa, sahen dabei zu, wie sie hier ein neues Leben begannen. Mohammad kam bis vor Corona so gut wie jeden Tag. Wir unterstützten ihn bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, den er mittlerweile gefunden hat. Wir haben etliche Stunden miteinander verbracht. Er ist einunfassbar charismatischer junger Mann mit jeder Menge Humor. Zu dem hat er ein großes Herz. Ich habe viel von ihm über arabische Kulturkreise und den Islam gelernt, konnte immer mit Fragen zu ihm kommen, wie er zu mir. Und ich konnte durchaus auch Kritik an dem üben, was seinen Glauben ausmacht, dem er hier nach wie vor treu geblieben ist.

Es freut mich sehr, dass er uns hiermit an seiner Geschichte teilhaben lässt, die ich zu großen Teilen schon kenne. Dennoch erfahre ich hier immer noch Neues über ihn und seine Familie, die mit Taubenzucht und Kleingarten mittlerweile kartoffeliger drauf sind als so manche ihrer deutschen Nachbarn.

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Kai Remen
Stiftung JOB
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