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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Stell Dir vor,

es gäbe einen Radiosender, auf dem jede/r der Moderatoren/innen nur genau das spielt, was ihm/ihr am Herzen liegt, was ihm/ihr sein Leben lang wichtig war/ist. Ich meine, so ohne Heavy Rotation-Gedöns… Ich glaube, ich würde nichts anderes hören. Ich habe vor einer Weile sowas in der NEON gelesen, von einem Sender in den Staaten, der so Etwas als Konzept verfolgt. Dort spielen sämtliche Radio-Deejays nur das, was sie selber mögen. Ohne Vorgaben, ohne Rechner. Die rennen echt in ihren Sendungen hin und her und holen CDs oder Vinyls aus ihrem Archiv um die/das zu spielen. Das ist so verdammt romantisch und macht mit Sicherheit ein fantastisches Programm, nur ich finde dazu keinen Link. Ich habe schlichtweg vergessen, wie der Sender hieß.

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Was auch immer dieses „Emo“ sein soll…

Genau so ist es immer! Irgendwann kommt so eine verkackte Jugendpostille und lässt von so geltungsbedürftigen Hampelmänner/innen erklären, warum ausgerechnet das, was die da treiben nun unbedingt für jeden mal aufgeklärt werden müsste. Warum man sich so anzieht, warum man diese Musik hört, warum das auch mal jeder wissen müsste, bla bla bla… Und so eine peinliche Doppelseite kommt dann dabei raus, die man – eigentlich – gar nicht ernst nehmen kann. Auch dann nicht wenn man junge 15 ist. Oder doch? Keine Ahnung, bin ja keine 15 mehr und dieses „Emo“ tangiert mich auch nicht so richtig. Ich weiß nur was ein Emu ist und das ist ja auch etwas. Das nämlich fehlt einigen 15jährigen. Da sollten die mal eine Doppelseite drüber machen.

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Als ich eben bei Kaufland war, standen an der Kasse zwei Klieschee-Hippies vor mir an der Kasse. Ein Pärchen. Mit Kindern. Sie hatten ihren Korb vollgepackt mit jeglich erdenklichen Bio-Artikeln. Zwieback, Milch, Joghurt, Reis, Nudeln, Ketchup, Brot, Waffeln und alles was es da sonst noch so gibt. Einzig die Windeln waren eher unökologischer Natur. Diese nämlich waren von der Hausmarke des Kaufhauses. Man muss ja auch nicht unbedingt übertreiben und die Öko-Windeln sind ja auch doppelt so teuer. An der Kasse kam dann von der Kassiererin, die rein rhetorische Frage, ob denn beim Einkauf „auch alles in Ordnung war“. Das hätte sie lieber bleiben lassen, denn ich stand genau hinter dem Pärchen und wollte eigentlich doch nur mal ganz schnell Bier holen. Die Beiden schwadronierten über die miserable Ausstattung des Marktes, das alles schlecht ausgeschrieben sei, alles nicht an einem Ort steht, „was ja praktischer wäre“, und überhaupt Bioartikel eigentlich sowieso nicht in so einen Supermarkt gehören würden. Die Frage, was sie denn, wenn dem so wäre, anstattdessen gekauft hätten, habe ich mir geklemmt, in der Hoffnung, dass diese wenigstens von der Kassiererin gestellt werden würde. Wurde sie aber nicht. Die Beiden redeten sich so richtig in Stimmung und ich verlor die Geduld. An einer anderen Kasse ging es nämlich schneller und das obwohl dort doch mehrere Leute anstanden. Nachdem die Zwei dann endlich fertig waren, gingen sie schnurstracks an die Information, um sich auch da nochmal über Bio-Artikel im Kaufland Markt auszulassen, – lauthals auszulassen. Ich hoffte, die Dame an der Info würde fragen, wie, zum Geier, die darauf kommen, dass das Bio-Angebot bei Kaufland mit dem von LPG, auch nur vergleichbar wäre. Ich verliess den Markt und hörte sie auch vor der Tür noch keifen.

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Post von Google. Kriegt man ja auch nicht jeden Tag.

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Pigmentstörungen

Ich habe auch sowas. Am Bart. Ist auch gar nicht weiter schlimm, sieht nur etwas komisch aus, wenn zwischen den dunklen Haaren sich weiße Stellen finden. Ich hatte das schon als junger Mann, also nicht das da wer behaupten könnte, es wäre der Ansatz von grauen Haaren, ja. Der Pollock hatte das auch. Der hatte so aschgraues Haar und an einer Stelle seines Kopfes, waren die auf einer Fläche von 3×2 Zentimetern schneeweiß. Das sah irgendwie lustig aus und die Mädels fanden das auch immer ein wenig interessant. Keine Ahnung, wie der heute aussieht, habe den seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Weggegangen ist es sicher nicht, denn mit sowas wird man geboren und behält es bis zu seinem Ableben. Damals hatte ich den Eindruck, sowas gibt es nicht so häufig, denn außer mir und dem Pollock kannte ich keinen, der derlei Pigmentpannen zu tragen hatte. Heute allerdings scheint das anders zu sein. Jeden Tag sehe ich junge Männer, die so weiße Flecken auf dem Kopf haben. Vornehmlich bei solchen, die ein schwarzes Haupthaar tragen, was, zugegeben, auch nicht immer ganz natürlich aussieht. Auf jeden Fall haben die dermassen große Flecken, dass das auch ziemlich auffällig aussieht. Manchmal sogar so Streifen, dieser weißen Haare, die sich über den ganzen Kopf ziehen, so das die Ärmsten mitunter aussehen, wie Stinktiere Streifenhörnchen. Nur die Antwort auf die Frage, warum die sich denn die Haare färben und ausgerechnet ihre Pigmentstörungen nicht mit schwärzen, habe ich für mich noch nicht klären können. Irgendwie tun die mir auch ein wenig leid. Ich meine, meine paar weißen Barthaare fallen ja nicht weiter auf, aber bei denen sieht das schon ein wenig bescheuert aus und die Mädels finden das, im Gegensatz zum Pollock damals, bestimmt auch nicht so interessant, denn ich habe noch nie einen von denen mit einem Mädchen im Arm gesehen.

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Erstmal runterkommen

Als ich vorhin am Bahnhof stand, machte ich eine etwas merkwürdige Beobachtung. Es gab einen Unfall. Nichts tragisches, nur ein kleiner Auffahrunfall. Beteiligt waren zwei Mitteklassewagen älteren Baujahrs und an Schäden war eigentlich auch gar nichts zu sehen. Man wartete auf die Polizei. Der Aufgefahrene sass neben seinem Auto auf dem Bürgersteig und telefonierte. Entweder mit seinem Chef oder seiner Frau, um wahrscheinlich in beiden Fällen mitzuteilen, dass es etwas später werden könnte. Dem Aufgefahrenen allerdings schien das Alles ganz schön aufzuregen. Er ging zu seinem Auto, öffnete das Handschuhfach, nahm etwas herraus, was er sich dann in den Mund stecke, nahm sich ein Feuerzeug hielt es daran und paffte 2-3 gründliche Züge. Der Typ stand mitten in der Stadt, wartete darauf, dass die Polizei käme, um einen Unfall aufzunehmen, an dem er beteiligt war und rauchte eine Haschichpfeife. Diese Kleinen, die in jede Hosentasche passen. Na das muss man erstmal bringen, dachte ich.

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Es wäre angesichts dieser Tatsachen einfach zu fragen, wofür einige Beamte, die ihren Polizeidienst in Sachsen-Anhalt leisten, eigentlich ihr Geld bekommen. Viel dringender scheint allerdings die Frage zu sein, wie weit sich der latente Rassismus in die Gesellschaft gefressen hat. Scheint es doch nicht wenige zu geben, für die nämlich genau solche Taten mit Rassismus nichts zu tun haben, oder anders: für die solche Taten nicht aufklärungsbedürftig sind, als Bagatelle in irgendeine Schublade geschoben werden, aus der sie im Idealfall für den, der sie daran steckt, nie wieder rausgeholt werden. Wo bleibt die Empathie dieser Menschen? Ihre Moral? Da werden Gelder, von nicht zu knapper Höhe, in Projekte gegen Rechts gesteckt, die sich primär an die Jugend wenden sollen und jene von denen man ja eigentlich so etwas wie eine Vorbildfunktion erwarten könnte, wollen sich nicht mal bewusst darüber sein, was rechte Gewalttaten sind. Das stinkt doch zum Himmel! Es kann doch wohl nicht angehen, dass diese Beamten nun auch noch eine Weiterbildung in Sachen Fremdenfeindlichkeit nötig haben. Ich will einfach nicht glauben, dass sie das, was sie da häufig auf den Tisch bekommen, nicht als gennau solche auch wahrnehmen. In der Konsequenz allerdings bedeutet das, dass man sich fragen muss, warum dagegen nichts unternommen wird oder warum man nicht wenigstens bemüht ist, die Täter zu stellen. Macht das zuviel Arbeit? Zuviel Schreibkram? Zuviel Wirbel in der Öffentlichkeit oder ist es ihnen das schlichtweg scheißegal, weil sie darin kein wirkliches Problem sehen?
Ich kapier es einfach nicht.

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