Weil HipHop auch immer noch was zu sagen hat: Public Enemy, produziert von DJ Premier. State of the union, shut the fuck up.
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Weil HipHop auch immer noch was zu sagen hat: Public Enemy, produziert von DJ Premier. State of the union, shut the fuck up.
Einen Kommentar hinterlassenIch habe in den letzten Wochen nicht nur gelernt, dass der da für Autofahrer erweiterte Mindestabstand, den es seit dem bedarf, einen Radfahrer zu überholen, eher nur so relativer Natur ist. 80 bis 40 Zentimeter zwischen mir auf dem Rad und dem Auto neben mir sind nach wie vor keine Seltenheit und nach wie vor für einen Radfahrer gefährdend. Erlebe ich täglich. Eigentlich sollen es mindestens 1,5 Meter sein. Kann ich nur drüber lächeln – und hoffe, kein Auto dabei zu gefährden, wenn es mit 50 km/h 40 Zentimeter neben mir vorbeiknallt, weil die Fahrer einfach und unter gar keinen Umständen dazu bereit sind, für ein paar Minuten hinter einem Rad hinterherzufahren. Wir kämen wir denn auch da hin?!
Auch das nach oben geschobene Bußgeld für jene Autofahrer, die es einfach nicht lassen können, ihre Kisten auf Radwegen zu parken, trägt in meiner täglichen Wahrnehmung kaum Früchte oder zumindest nicht dazu bei, das irgendwie zu ändern. Juckt offenbar nur weniger und einige von denen verwechseln die Fahrbahnmarkierung für Radwege ganz gerne mit denen für Parkplätze. Vieles scheinen mir die halbgaren Neuerungen bisher nicht gebracht zu haben, was ich schade finde. Und dann gefällt mir diese Form des Protestes gegen ignorante Autofahrer doch außerordentlich gut.
(via Urbanshit)
@aluhutt und @materialistgrl haben mal eben ein ganz wunderbares Sharepic im Kontext zur Corona-Warnapp für eure WhatsApp-Familiengruppen entworfen. Und wenn das nicht helfen sollte, dann weiß ich es ja auch nicht. :D
https://twitter.com/aluhutt/status/1272834651963510784
Einen Kommentar hinterlassenIch hab‘ das Dingen heute installiert. In erster Linie nicht um mich, sondern auch um andere zu schützen. Genau so, wie ich es mit dem Maskentragen halte. Sehr wahrscheinlich auch dann, wenn die mal nicht mehr verpflichtend sein werden. Die beim Einkauf und/oder im ÖPNV zu tragen, tut mir nicht weh und so lange keine Hundehaarekneuel drin sein sollten, empfinde ich das Tragen in den für mich dafür notwendigen 60 Minuten am Tag auch nicht als sonderlich unzumutbar. Geht halt.
Ähnlich geht es mir mit der in der letzten Nacht vom RKI realesten Corona-Warnapp. Diese zu installieren hat nicht geschmerzt und schützt vielleicht die ein oder anderen, die sie auch installiert haben. Von mir geschätzte Experten haben die als datenschutzbelanglich „okay“ eingestuft, wobei sie Facebook diesbezüglich noch immer und zu Recht scheiße finden, und so habe ich sie installiert. Nicht ohne mich vorher darüber belesen zu haben. Das ist halt auch für die gerade nicht ganz einfach.
"Das ist auch für mich jetzt schwierig." – @Linuzifer, Sprecher des Chaos Computer Clubs, findet sich bei der Bewertung der #CoronaWarnApp in einer ungewohnten Situation wieder. pic.twitter.com/jcgjiPA8Wz
— Bericht aus Berlin (@ARD_BaB) June 16, 2020
Und dann lese ich in den letzten Tagen AUSGERECHNET AUF FACEBOOK immer wieder von irgendwelchen Volldeppen (Sorry für den vermeintlichen Ableismus, aber Passenderes fällt mir dazu gerade nicht ein. Es tut mir leid.), dass sie sich diese „vom Staat initiierte Überwachungssoftware“ niemals nicht installieren würden!!11!!! AUF FACEBOOK! Deppen.
Dazu dieser Text von Philipp S.Hollstein, wobei ich die konkrete Quelle gerade nicht finden kann. Der fasst die Trotteligkeit dieser vermeintlich rebellischen Kommentare, die AUSGERECHNET AUF FACEBOOK abgesondert werden, ganz vorzüglich zusammen, finde ich.
17 KommentarePeter Petersen auf Facebook:
„Ich lasse mich doch nicht verarschen!!1!
Diese Corona-App werde ich niemals installieren!
ICH LASSE MICH NICHT AUSSPIONIERN!!“Facebook so:
Oh, Peter Petersen,
35-40Jahre alt,
männlich,
wohnt in „Sydney“,
loggt sich normalerweise in Wuppertal und Umgebung ein,
politisch eher konservativ,
katholisch,
798 Kontakte ersten Grades,
6712494 Kontakte zweiten Grades,
Name vermutlich korrekt, da in den Adressbüchern der Freunde so vorhanden,
hat 2 Kinder mit „Petra Petersen“ die in 2 Monaten Geburtstag hat und sich aktuell in einer Beziehung mit „Lurchi Mommsen“ befindet,
mag Musik von den Flippers, Andrea Berg und Mötley Crüe, hat gestern Abend auf Netflix „Suits“ geschaut,
war danach auf Pornhub, Stern, und TAZ um Artikel über Reisen zu lesen,
bevorzugt Reiseziele in Bergregionen,
hat in 4 Tagen Geburtstag,
kauft eher impulsiv und online,
interessiert sich für hochpreisige Marken,
hat BMW, Ferrari und Glashütte Uhren abonniert, Haushaltsnettoeinkommen ca 30-50.000 Euro,
hat 1999 an der Kalle Grabowski Universität Unna einen Abschluss in Literaturwissenschaft gemacht,
wohnt weit entfernt von den Eltern,
hat in letzten 4 Jahren mindestens 4 Beziehungen gehabt,
ist aktuell Single,
wird vermutlich demnächst ein Auto der Marken Mazda oder Honda kaufen,
ist technisch interessiert, aber eher skeptisch,
gilt als „late adopter“,
hat gerade einen neuen Post verfasst:
//Ich lasse mich doch nicht verarschen!!1!
Diese Corona-App werde ich niemals installieren!
ICH LASSE MICH NICHT AUSSPIONIERN!!//
Geschrieben mit der Facebook App Version X.X
in der Nähe Marktplatz Wuppertal,
auf einem Apple Iphone X, 256GB,
IOS ältere Version,
Gerätesprache Deutsch
Akkustand 23%
Netzbetreiber Telekom
Das speicher ich gleich mal auf meinen Servern in den USA, Deutschland, Norwegen, Dänemark, ………Völlig unbeteiligte Corona-App von Betatester,
auch auf dem Marktplatz in Wuppertal:
Oh. 221h273bd77 hat gerade 5 Minuten unter 2m entfernt von 23882bdw810 gestanden.
Wenn in zwei Wochen keiner von denen gemeldet hat, dass positiv getestet wurde, lösche ich diese Info wieder.
Sonst bekommt die jeweils andere ID eine Nachricht, dass ein Test empfohlen wird.
Von Philipp S.Hollstein
Christine Diegler hat über einen längeren Zeitraum griechische Musiker begleitet, die im Camp Moria auf Lesbos mit Geflüchteten arbeiten und darüber eine Dokumentation gemacht, die sie gerne veröffentlichen würde. Dafür braucht es Geld, das sie mit diesem Crowdfundig auf Startnext sammelt. Wer also hat, kann und möchte, kann da gerne was mit in den digitalen Spendenbeutel legen.
Einen Kommentar hinterlassenIm Flüchtlingslager Moria werden die Migrant*Innen von ihrer Hoffnung, der Idee einer besseren Zukunft getragen. Während des Wartens geht ihr Alltag im Lager weiter und die Flüchtlinge tauchen in Aktivitäten ein, die ihrem Leben an dem unsäglich trostlosen Ort mehr Sinn und Hoffnung geben. Gemeinsam zu musizieren ist eine der Möglichkeiten und in diesem Dokumentarfilm begeben wir uns in das Camp Moria, in eine Musikklasse, in denen Schüler*innen und Lehrer*Innen ihre Erfahrungen austauschen und zusammen versuchen ein Lied zu komponieren.
Der Film öffnet eine Perspektive in der Migrationsdebatte, da er den Menschen hinter der Debatte ein Gesicht gibt. Er zeigt, wie in einer Krisensituation Menschlichkeit bewahrt wird. Mit welchen Erwartungen kamen die Geflüchteten hierher und wie verändern sich diese im Laufe der Zeit des Wartens?
Es geht auch umgekehrt um die Frage, wie die Geflüchteten das Leben der Einheimischen auf der Insel verändern. Wie gehen sie persönlich damit um?
Street artist Pablo Rochat mit einer Schere und etwas Gaffa an einer Ampel in Frisco.
https://twitter.com/PabloRochat/status/1270366096957140992
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Okay, gehen wir hier jetzt einfach mal kurz davon aus, dass der von dem Polizisten Verfolgte kein Mörder oder sonstiger Schwerverbrecher war, ja? Dann hat er aus der vermeintlichen Not einen ziemlich guten Plan entwickelt, seiner Verfolgung entgehen zu können: Er rennt auf ein Pier, welches im Wasser endet. Der Polizist denkt so, „Blöde Idee, Freundchen!“ und nimmt ein wenig Druck aus der Verfolgung. Der Verfolgte denkt vielleicht auch kurz, dass die Idee dorthin zu laufen, nicht die beste seiner Karriere war – und macht dann das für ihn Beste draus.
This is better than The Fugitive https://t.co/wE3kR0TyO3
— P.S.Burton (@PSBurton) June 8, 2020
(via BoingBoing)
Mir fehlt mittlerweile der wöchentliche Gang ins Stadion des SVB. Bundesliga ist mir nach wie vor ziemlich bis sehr egal, aber so Randnotizen bekomme ich natürlich trotzdem mit. So wie diese, in der ein offensichtliches Vereinsmitglied von Mainz 05 seine Kündigung mitteilt, worauf Mainz 05 sehr souverän reagiert, wie ich finde.
2 Kommentare When they say “Why do you burn down the community? Why do you burn down your own neighborhood?” It’s not ours! We don’t own anything! We don’t own anything! Trevor Noah said it so beautifully last night: There’s a social contract that we all have — that if you steal or if I steal, then the person who is the authority comes in and they fix the situation. But the person who fixes the situation is killing us! So the social contract is broken. And if the social contract is broken, why the fuck do I give a shit about burning the fucking Football Hall of Fame, about burning the fucking Target? You broke the contract when you killed us in the streets and didn’t give a fuck! You broke the contract when for 400 years we played your game and built your wealth!
(Direktlink, via Kottke)