Kommt eigentlich von einem Landesverband von Die Partei, finde aber gerade die konkrete Quelle nicht, dürfte aus Hof kommen, finde aber auch, dass wenn irgendwer die Dinger bedingungslos aufhängen sollen dürfte, dann Kliniken. So wie diese hier in Köln.
Guter Slogan, aber hat irgendwer von euch schon mal Chillies geschnitten und sich dann die Hände so sehr gewaschen, dass ihr ungestört masturbieren konntet? Ich mein die Frage ernst, ich bin vorher nie darauf gekommen. Und wäre es vielleicht auch gar nicht. Also: kann man sich nach dem Schneiden von Chillies so gründlich die Hände waschen, dass es beim masturbieren nicht brennt? Und ist das am Ende
mit dem Händewaschen vergleichbar, das wir uns gerade angewöhnen?
Ich stehe nicht auf Namensjokes. Meine Eltern haben mich Ronny genannt. Ich weiß, worüber ich da rede. Glaubt mir.
Okay, hier um die Ecke heißt ein Renault-Händler „Kockjoy“, da muss ich schon drüber schmunzeln, was zu keiner Generalität bei dem Thema taugt, aber…
Und einer klügsten Menschen, den ich je kennenlernte, heißt Kevin. Mit Nachnamen nicht Kühnert, aber dennoch, seid gerade wie Kevin 🚨 allein zu Haus 🚨Kühnert.
Endlich ist der Name mal für etwas zu gebrauchen. 👆
— Kevin 🚨allein zuhaus🚨 Kühnert 😷 (@KuehniKev) March 19, 2020
Bräuchten wir da draußen gerade in Bau- und Supermärkten. In Tankstellen und in Berlin wohl auch in den Parks. Maßband auf sich drehendem Ventilator. Lasst mal Abstand halten, Leudies.
Schon ziemlich mau für einen Linken, sich auf das zu beziehen, was eine christlich demokratische Kanzlerin in Zeiten wie diesen von sich gibt. Aber, so fair muss ich sein, sie macht’s halt mehr als nicht schlecht – sie macht’s verdammt gut. Wenn du staatsmännischer auftrittst, als das jegliche Staatsmänner vor dir je taten. Danke, Frau Merkel.
Und: sie lässt halt auch durchblicken – ich hatte heute schon eine Ausgangssperre erwartet – die wird kommen, wenn sich die Leute da draußen nicht endlich zusammenreißen werden. Next Step also, und vielleicht wäre der heute schon richtig gewesen: Ausgangssperre. Aber soweit sind wir noch nicht.
Und vielleicht können wir nach all dem, wenn das halbwegs gut überstanden ist, darüber reden, wie unsäglich der Kapitalismus einen Umgang damit macht. Die Leute, die da draußen noch in Supermärkten arbeiten, in Autowerkstätten, in Kitas, in den Wartezimmern, sind jene, die am Ende am schlechtesten bezahlt werden. Es sind nicht jene, die dem Privileg des Home-Office zu Teil werden können. Genau die sind jetzt „systemrelevant“ und müssen weiter arbeiten. Vielleicht ist es auch mal an der Zeit, dieses System in seiner Gesamtheit in Frage zu stellen. Ich wäre dafür. Aber jetzt lasst erstmal alle weitestgehend gut dadurch kommen.
Ich wäre nicht der, der ich bin, wenn ich nicht trotzdem Kritik in der Ansprache finden könnte, denn mir „fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind“, genau gar nicht. Bleibt zu Hause, wenn ihr könnt. Und bitte bleibt gesund!
Das Coronavirus sorgt dafür, dass die Straßen und Plätze in Venedig menschenleer sind. Für die Wirtschaft meh, für die Natur offenbar nicht, denn aktuell ist das Wasser in den Kanälen Venedigs glasklar. Wer schon mal dort war, wird sich das, ebenso wenig wie ich mir vorstellen können. Auch die Luftqualität soll sich durch die ausbleibenden Touristen verbessert haben.
Auch die Berliner Clubs sind im Shutdown. Richtig, wie ich finde, aber für fast alle von denen auch existenzbedrohend. Keine Ahnung, wie es für die am Ende ausgehen wird, aber ich wünsche mir für Läden wie das Gretchen, das Blank, die Renate, dass die irgendwie heile nach all dem rauskommen werden. Und wenn es sein muss mit unkomplizierter finanzieller Hilfe des Landes Berlin. Geht euch woanders wo wahrscheinlich gerade genau so, aber die Clubs, die ich liebe und hin und wieder besuche, sind nun mal und waren fast immer in Berlin: #unitedwestream. Für eine auch weiterhin intakte Clubkultur. Und bis dahin streamen die halt.
Die Berliner Clubkultur steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Am Freitag, dem 13. März wurde das gesamte Berliner Nachtleben behördlich stillgelegt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. Damit sind mehr als 9.000 Mitarbeiter*innen, sowie zehntausende Kunstschaffende schlagartig ohne Beschäftigung und die vielen für Berlin identitätsstiftenden Orte stehen vor dem Ruin.
Als Antwort darauf, dass in Berlin die Clubs geschlossen sind und auch der Rest der Welt in Quarantäne sitzt, erklärt sich Berlin solidarisch und bringt den größten digitalen Club zu Dir nach Hause.
Pre-Opening vorhin im besten Laden der Stadt: dem Gretchen. Und da kommt noch mehr. Wenn ihr könnt und wenn ihr wollt lasst ein paar Euro da. Gerade jetzt, wo wir alle nicht wirklich unser Geld in unsere Lieblingsläden bringen können. Im besten Fall können wir das bald wieder. Im schlechtesten Fall gibt es unsere Lieblingsläden bis dahin nicht mehr.
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