Als das mit Corona losging wurde immer wieder gesagt, die Schüler sollten sich in den Schulen immer gründlich die Hände waschen, was grundsätzlich natürlich auch richtig ist. Ich schüttelte dann innerlich dennoch immer den Kopf, denn ich kenne Schulen, in denen es weder warmes Wasser, noch Seife, geschweige denn Papierhandtücher gibt. An Desinfektionsmittel gar nicht zu denken. Ich kenne Schulen, an denen es nichts mal Klopapier gibt. Dafür aber diese Plakate, die über den Waschbecken darüber informieren, wie man sich richtig die Hände waschen soll. Total absurd, finde ich. Einer der vielen guten Gründe, der für die aktuellen Schulschließungen spricht.
Dieser Clip passt die Absurdität ganz trefflich zusammen.
„Corona-Arlam“ in Berlin: Ab Morgen nicht mehr vorne einsteigen, also nur noch hinten einsteigen, aber trotzdem nochmal, kassiert wird och nicht mehr. Berlin. <3 Schwarzfahren für alle.
In meinen Augen keine falsche Entscheidung: das Berghain hat vorhin bekannt gegeben, seine Türen im Kontext des Covid-19 für wirklich jeden (kchkch!) und für fünf Wochen geschlossen zu halten.
Richtig gar, wie ich finde. Andere Clubs sollten es dem Berghain gleich tun. Lasst die Infektionskurve, die ohnehin kommen wird, bitte so langsam wie möglich steigen. Und ich denke seit Tagen darüber nach, wie ich das beruflich halbwegs gut auf die Reihe bekommen kann. Keine Panik, aber auch keine komplette Leck-mich-am-Arsch-Haltung. Ich trage halt auch schon ein bisschen Verantwortung für junge Menschen und denke aktuell tatsächlich: Sag alles ab, Dicker.
Auf einer Farm in der Nähe von Bramham in Leeds, Großbritannien, wurden Schweine vor einiger Zeit mit Schrittzählern ausgestattet. Diese sollen beweisen, dass es sich tatsächlich um eine angegebene Freilandhaltung handelt. Eines der Schweine verschluckte jedoch neulich seinen Schrittzähler und schied ihn später hingtenrum wieder aus. Durch die Verbindung des Kupfers in der Batterie mit den Exkrementen des Schweins wurde in Folge eine chemische Reaktion ausgelöst und dann brannte da nicht nur die Luft sondern ein Feuer.
13:37 Should be an oink not a tweet. Tadcaster and Knaresbororough firecrews attended a fire to 4 pigpens near Bramham. No pigs harmed. Cause of fire attributed to a battery powered pedometer carried by one of the pigs (to prove it was free-range), which was eaten by the other1/2
— North Yorkshire Fire & Rescue Service (@NorthYorksFire) March 7, 2020
2/2 …pigs. After nature had taken its course, it's believed that the copper from the batteries reacted with the pigpens contents and in conjunction with dry bedding, ignited burning approx. 75sqm of hay. A hosereel was used to extinguish the fire and save the bacon.
— North Yorkshire Fire & Rescue Service (@NorthYorksFire) March 7, 2020
Der Brand konnte sich auf dem trockenen Grund ausbreiten, heißt es in einem Tweet der North Yorkshire Feuerwehr. 75 Quadratmeter Heu haben es begünstigt, dass die „Natur ihren Lauf nahm“.
Der Brand wurde umgehend gelöscht, weder Tiere noch Menschen wurden verletzt. Laut der Feuerwehr und dem Rettungsdienst wurde „der Speck gerettet“, zitiert die BBC.
Tito’s, ein texanischer Hersteller für recht passablen Wodka, hat die letzten Tage damit verbracht, auf Twitter zu erklären, dass Wodka nicht als Händedesinfektionsmittel taugt. Wer kommt denn auch auf die Idee, das gute Zeug für sowas zu benutzen. Wodka desinfiziert von innen.
Per the CDC, hand sanitizer needs to contain at least 60% alcohol. Tito's Handmade Vodka is 40% alcohol, and therefore does not meet the current recommendation of the CDC. Please see attached for more information. pic.twitter.com/ZYDUGH44IN
Um das vorneweg zu nehmen: mir geht es hierbei nicht um Missgunst, um Sozialneid oder darum, dass ich Bezos seine Penunzen nicht gönnen würde, ich bin einfach nur schwer beeindruckt davon, wie der Mann es hier mit Reis zu visualisieren schafft, wie krass viel Geld 122 Milliarden Dollar sind. Wow für die Idee.
Wobei Bezos ja „nur“ 116,7 Milliarden besitzt, macht also nur ein paar Reiskörner weniger.
Damien Riehl und Noah Rubin haben einen Algorithmus entwickelt, der jede mögliche Kombination aus acht Noten in einer Länge von zwölf Tönen komponierte. Da es innerhalb einer Oktave nur eine begrenzte Anzahl an Melodien mit dieser Länge gibt, dürfte die beiden so ziemlich jede erdenkliche Melodie komponiert haben, ohne sie tatsächlich komponiert zu haben. Das System hat die Melodien dann gleich im MIDI-Format aufgezeichnet und auf einer Festplatte gespeichert. Dabei machten sie sich ein Prinzip zu Nutzen, das auch manche Hacker nutzen, um Passwörter zu generieren: Der Algorithmus arbeitete sich dann so lange durch alle denkbaren Notenkombinationen, bis keine mehr übrig blieb. Laut Riehl entstanden so 300.000 Melodien pro Sekunde. Insgesamt 68 Mrd. Melodien.
Die Idee dahinter: alle möglichen Kombinationen entwickeln, sie unter CC0-Lizenz für jeden verfügbar machen und so Copyright-Streiten vorbeugen. Ziemlich bis sehr geniale Idee.
Die Programmierer, die auch Musiker sind, haben das Ganze daraufhin mit einem Copyright versehen und dann wieder für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht. So wollen sie verhindern, dass Musiker und Musikerinnen weiter wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt werden können.
Damien Riehl, der auch als Urheberrechtsanwalt tätig ist, hat es sich zusammen mit seinem Kollegen Noah Rubin zum Ziel gesetzt, Copyright-Klagen einen Riegel vorzuschieben – denn die würden die kreative Freiheit aller Künstler und Künstlerinnen beschneiden.
(…)
Es ist deshalb kein Zufall, dass die Melodien im MIDI-Format gespeichert wurden. Denn so sind Noten nur Zahlen. „Unter dem Urheberrechtsgesetz sind Zahlen Fakten – und bloße Fakten haben entweder nur wenig oder gar kein Copyright“, sagte Riehl bei seinem Vortrag. „Wenn diese Zahlen seit Anfang der Zeit existieren und wir sie nur zusammenstellen, dann sind Melodien vielleicht nur Mathematik, damit nur Fakten und damit nicht urheberrechtlich schützbar.“
Ob das tatsächlich dafür sorgt, dass weniger Urheberrechtsklagen angestrebt werden, ist fraglich, wird die Zukunft aber sicher zeigen.
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