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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Taxifahrer verunfallt mit „großem Hamster“

(Symbolfoto: Elsemargriet)

Ein Taxifahrer in Bayern hat der Polizei neulich mitgeteilt, dass er soeben einen „großen Hamster mit sehr großen Zähnen“ angefahren habe. Beim Hören und auch beim Lesen, denke ich so: war bestimmt eine Bisamratte. Oder ein Biber. Kann ja vorkommen. Siehste ja auch nicht alle Tage.

Als die Polizei am Unfallort ankam und diesen genauer untersuchte, stellte sich jedoch raus: der Mann hatte ein Wildschwein angefahren.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort bei Attaching am Rande von Freising ankamen, hätten sie festgestellt, dass es sich bei dem angefahrenen Tier nicht um einen Hamster gehandelt habe: Der Taxifahrer sei stattdessen mit einem mittelgroßen Wildschwein zusammengestoßen.

Ob der Taxifahrer noch nie Wildschweine gesehen hatte, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Die Beamten betonten aber: „Der Taxifahrer war nüchtern!“

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Hersteller ruft Kondome zurück – einzelne Kondome könnten beschädigt sein

(Foto: Bru-nO)

Breaking News pünktlich zum Wochenende: Kondome der Marken Billy Boy und Fromms werden aktuell zurückgerufen, weil sie undicht sein könnten. Dankt mir in zehn Monaten.

Was ist passiert?
Bei diesen Produkten kann es trotz sorgfältigster Herstellungs- und Prüfprozesse zu mechanischen Beschädigungen einzelner Kondome gekommen sein. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen. Die Produkte dürfen daher nicht verwendet werden. Es besteht kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher.

Die in Frage kommenden Artikel / Verpackungsvarianten wurden im Zeitraum Juni bis August 2019 an den Handel ausgeliefert. Die betreffenden Verpackungsvarianten sind an der IDENT- Nummer auf der Verpackung (Tabelle) zu identifizieren. In einer Verpackungsvariante können verschiedene Kondomsorten enthalten sein, wobei nicht alle betroffen sind. Die betroffenen Kondomsorten sind anhand der LOT – Nummer auf der Kondom Einzelverpackung identifizierbar (Tabelle).

So kann man natürlich auch was für die Rente tun.

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Mann sammelt 210.000 Euro Rabatt-Guthaben auf SIM-Karten an – und will sich diese vor Gericht erstreiten

Aus der Kategorie: Geld verdienen, wie es keiner gedacht hat. Ein Mann aus München verklagt aktuell die Telko-Bude Telefónica auf Zahlung von 320 000 Euro. Er hatte vor ein paar Jahren mehr als 500 SIM-Karten gesammelt. Wohl auch, weil er einen Weg fand, mit diesen überraschend viel Guthaben zu sammeln.

Damals legte O2 – das nun zu Telefónica gehört – einen Tarif für Prepaid-Karten auf, der eine Art Rabatt-System beinhaltete: Im Tarif „Easy money“ erhält der Kunde für jeden eingehenden Anruf zwei Cent gutgeschrieben. Das funktionierte, solange es noch keine Flatrates für das Telefonieren mit dem Handy gab – der Anruf kostete pro Minute neun Cent, also auf jeden Fall mehr als die Erstattung von zwei Cent.

Mit der Einführung von Flatrates änderte sich das: Nun kostete der einzelne Anruf gar nichts mehr, durch die monatliche Pauschale war alles abgegolten. Es gab aber immer noch die Easy-Money-SIMs. Und da fanden nun findige Freaks einen Weg, Einkommen zu generieren: Über automatische Wahlwiederholungen ließen sie massenhaft ihre Easy-Money-Handys anrufen.

Das brachte Guthaben, welches allerdings nie zur Auszahlung gedacht war, was so wohl auch vertraglich geregelt war. Anders als die Tatsache, was mit dem Guthaben passiert, wenn der Anbieter dem Kunden eine Kündigung schickt. „Easy Money muss man dann irgendwann auch kriegen können“, sagt der zuständige Richter. Das Gericht weist nach dem ersten Prozesstag darauf hin, dass es sich noch keine abschließende Meinung gebildet habe, das Risiko, den Prozess zu verlieren, liegt für beide Seiten bei 50 Prozent. Es schlägt Telefónica vor, sich mit dem Kläger zu vergleichen. „Sonst bekommen Sie am Ende ein Urteil, in dem Sätze stehen, die Ihnen nicht gefallen.“

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Deutsch als Sprache in einem Satz

Ich gebe mir wirklich Mühe dabei, den von mir betreuten Kids mit „Migrationshintergrund“ die deutsche Sprache als solche zu vermitteln, weil mir das als sinnvoll erscheint. Und dann kommt irgendwann so was. Und dann weiß ich halt auch nicht weiter.

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Paris entsorgt falsch abgestellte E-Scooter als Sperrmüll – Autos hingegen nicht

(Symbolfoto: Thomas Wolter)

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will Ordnung bei den vermeintlichen Problemen schaffen, die E-Scooter so in der Stadt verursachen können. Falsch parken, im Weg rumstehen, dies das. Also all das, was Autos in Städten seit Jahrzehnten eigentlich nur für sich in Anspruch nehmen. Ein Gesetz dafür gibt es bisher nicht, aber schon jetzt entfernt die Hauptstadtverwaltung achtlos geparkte E-Scooter auf radikale Weise: sie kommen in den Sperrmüll. Und ich frage mich gerade ernsthaft, ob wir nicht sehr viel weniger Kraftfahrzeugdominanzprobleme in den Städten hätten, wenn dort einfach falsch geparkte Autos als Sperrmüll entsorgt werden würden. Ich glaube ja, hätten wir. Bin mir sogar ziemlich sicher. Und – zack – bin ich Fan dieser Idee, die ja eigentlich nur konsequent wäre.

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris, geht radikal gegen falsch geparkte E-Scooter vor. Die Verwaltung der Hauptstadt betrachte Elektrostehroller als Sperrmüll und entferne die Gefährte, wenn sie an der falschen Stelle stehen, sagte die Sozialistin.

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Wie Demonstranten in Hong Kong Tränengas mit Stickstoff neutralisieren

Es wäre vermessen, zu behaupten, ich wüsste genau, worum es bei den seit Wochen anhaltenden Protesten in Hong Kong ganz genau geht. Es geht offenbar aber auch und gerade um ein freiheitliches Leben, das zu leben so viele Menschen dort ganz offensichtlich vermehrt für sich einfordern. Dagegen kann man nichts einwenden, finde ich.

Und besonders beeindruckend finde ich, wie die Menschen dort ihre Proteste auf die Straßen bringen. Und wie sie auf staatliche Repressalien reagieren. Scheinbar immer wohl durchdacht und verdammt pragmatisch. Keine Ahnung, was sie am Ende für sich dabei rausholen werden, aber ich wünsche ihnen mindestens das für sie Beste.

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