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Kategorie: Doku

Graffiti während der ägyptischen Revolution

Jehane Noujaim möchte mit „The Square“ einen Film über die ägyptische Revolution zum Ende bringen. Der lief zwar in Rohfassung schon auf dem Sundance und wurde dort von allen Seiten hochgelobt, aber Noujaim hätte gerne eine aktualisierte, endgültige Produktion. Will heißen: das Dingen soll noch mal auf das eingehen, was seit dem passiert ist, als der Film eigentlich gedreht wurde. Außerdem soll es noch mal in die Postproduktion. Dafür gibt es ein Kickstarter Projekt, welches mit $100.000 nicht gerade tiefpreisig angesetzt wurde, aber nun gut, sieht momentan auch nicht so aus, dass das zu schaffen wäre.

Teil dieses Films allerdings ist die Rolle der Street Art während der ägyptischen Revolution und genau diesen Teil würde ich schon ganz gerne mal in aller Ausführung sehen wollen. „The Revolution Will Not Be Televised, It Will Be Written On The Walls.“


(Direktlink, via Wooster)

More on Street Art in The Square:
Graffiti began to appear on walls around Egypt during the January 25 uprising 2 years ago. Prior to that, there was little to no street art in all of Egypt. But now, the walls of Cairo’s streets are covered in so many layers of graffiti and posters, grime and fumes, that studying the layers is like reading a book on everything these walls have witnessed. The uprising, the downfall, the unity and the coming apart are all shown in street art pieces – pieces that speak for those that do not have a voice.

Despite being perceived by the majority of Egyptians to be „pointless scribbling“ on the walls, artists who got their start during the revolution have been commissioned for magazine cover art, have given lectures and been featured in documentaries about their work, including ours – The Square, an on-the-ground look at revolutionaries throughout the Tahrir uprisings.

No piece of art can exist in a vacuum. Out of the revolution sprung so many vibrant expressive pieces of humanity.

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Doku: Szenen Aus Einer Hauptstadt – Ost-Berlin 1978

Schöne und auch aufschlussreiche Einsichten ins Ost-Berlin der späten 70er Jahre. Lief irgendwann mal für die ZDF-Serie 30 Jahre später. Wahrscheinlich also irgendwann im Jahre 2008. „Dirk Sager mit einem wunderbaren Panorama des Lebens im Ost-Berlin des Jahres 1978. Schrebergärtner, Militärparaden, Centrum-Warenhaus, Bauarbeiter, Gemüsemarkt Pankow, Interviews mit einer werdenden Mutter, den Schriftstellern Klaus Schlesinger und Dieter Schubert, der Liedermacherin Bettina Wegner.“ Toll².


(Direktlink)

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Beat Kings – The Producers Hip Hop Documentary

Schöne Doku aus dem Jahr 2007, in der alle dabei sind, die im amerikanischen Hip Hop hinter den Reglern sitzen und Rang und Namen haben – oder vielmehr damals hatten. Studiogespräche.

Beat Kings is an in depth documentary about hip hop producers spear-headed by longtime Wu-Tang Clan Producer/DJ Mathematics. Beat Kings chronicles the history of beatmaking from the days of Afrika Bambatta to Marley Marl to modern day greats like Kanye West. Tapping a who’s who in hip hop music, Beat Kings get the first hand accounts of the equitment they use, how they learned to make beats, and anything else a budding producer or hip hop fan would want to know. The DVD features in the studio interviews with Kanye West, Just Blaze, Havoc (Mobb Deep), Trackmasters, Swiss Beats, RZA, Premier, Pete Rock, Marley Marl, Alchemist, Easy Moe Bee, Prince Paul and more. These producers are the architects behind the rhymes of superstars like Jay-Z, Notorious BIG, 50 Cent, Nas, The Wu-tang Clan and now anyone can learn how they do it.


(Direktlink)

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Doku: Lennon, NYC

Ich habe es ja nicht so mit dem Sound der Beatles, aber ich mochte immer schon John Lennon wegen dem, was bei mir von seiner Persönlichkeit ankam. Und der Liebe wegen, die er so populär hippieresk zu vertreten wusste, wie kaum ein anderer. Und genau deshalb sehe ich mir jetzt diese Doku, für die Yoko Ono zum ersten Mal ihre privaten Archive mit Videos, Konzertmitschnitten, Studioaufnahmen, Making-ofs und Fotos zeigt. Ist ja Sonntag, da passt das.

Nach der Trennung der Beatles verließ John Lennon im August 1971 Großbritannien und zog mit seiner zweiten Ehefrau Yoko Ono nach New York. Am 8. Dezember 1980 wurde er von dem geistig verwirrten Mark Chapman vor seinem Wohngebäude erschossen.
Doch das Jahrzehnt, das sie in New York verbrachten, war reich an Begegnungen, Projekten, Entwicklungen und Kreativität, aber auch an Engagement. Der britische Staatsbürger John Lennon wurde von den amerikanischen Behörden nicht gern gesehen; in Zeiten der Konfrontation der beiden großen ideologischen Blöcke war er ihnen ein Dorn im Auge. Der legendäre Beatle sah sich oft ganz allein der mächtigen US-Verwaltungsmaschinerie ausgesetzt, doch er gab sich nie geschlagen und kämpfte stets weiter, reihte Projekte, Platten, Happenings und Pressekonferenzen aneinander.
Für „Lennon, NYC“ öffnete Yoko Ono zum ersten Mal ihre privaten Archive mit Videos, Konzertmitschnitten, Studioaufnahmen, Making-ofs und Fotos. So entstand ein spannender Dokumentarfilm, der den ganz privaten John Lennon zeigt: seine Begeisterung, seine Kämpfe, aber auch seine Ängste und Enttäuschungen sowie seine Fähigkeit, sich immer wieder aufzuraffen und in der Musik und der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern neue Motivation und Inspiration zu finden. Hinter dem Idol kommt der Vater zum Vorschein, der Mensch, der Ehemann, der stets alles mit seiner Frau teilte. In dieser Zeit entstanden auch seine Welterfolge „Imagine“, „Whatever Gets You thru the Night“ und „Woman“.
„Lennon, NYC“ zeigt John Lennon, wie er wirklich war, ungekünstelt und ungeschönt, aber auch die Stadt New York, die zweite große Liebe seines Lebens.


(Direktlink)

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50 Jahre Musikkassette – 50 Jahre Bandsalat

Die Musikkassette feiert mitten in ihrem Siechtum ihr 50. Jubiläum. Womöglich das letzte 00er, an dem sie noch halbwegs lebendig teilhaben wird, denn viel dürfte von ihr nicht mehr zu erwarten sein. Auch wenn es immer noch Liebhaber der Bänder und sogar Labels gibt, die erst jetzt an den Start gehen und ihre Releases primär auf Kassetten veröffentlichen, wie das junge Dubtechno-Label Ferro Tape Records das tut.

Dennoch: die besten Tage ihres Lebens dürfte die Kassette hinter sich haben.

Ich erinnere mich gerne an sie zurück, im Osten war sie DAS Medium um Musik aufzunehmen, zu kopieren, zu tauschen, zu hören. Nur mein oller Cousin fand sie schon damals unkuhl und hörte auch Ende der 80er noch Musik von seinem Tonbandgerät wenn er vor Omas Haus seine MZ TS 250 wusch. Hipster!

ZDF Hallo Deutschland hatte kürzlich dieses Feature zur Kassette und beweist, dass viele Kids den kognitiven Zusammenhang zwischen einem Bleistift und einer Kassette nicht mehr herzustellen in der Lage sind. Aber ist ja auch nicht schlimm, ich weiß ja auch nicht, wie man einen Pflug hinter einen Gaul spannt. Außerdem geht es um die drei ???, die wohl jeder im Westen Sozialisierte sofort mit den Bändern assoziiert.


(Direktlink, via Antischokke)

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Über den einzigen Plattenladen in Mauretanien

Noisey Music World hat Saphir D’or, den einzigen Plattenladen in der islamischen Republik Mauretanien im nordwestlichen Afrika, ausgemacht und diesem einen Besuch abgestattet. Dort sprechen sie mit Shop-Inhaber und DJ Ahmede Valle über seine Arbeit und der Liebe zur Musik. Sehr interessant.

We happened to be in Nouakchott, Mauritania while chilling in Africa so we decided to stop in at the country’s only record store, Saphir D’or. Turns out it rules! We chatted with Ahmede Valle, shop proprietor and seasoned DJ, about record collecting and the unifying powers of music.


(Direktlink, via DeadFix)

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Über Schallplatten Liebende: For the Record

So eine Kurz-Doku, bei der ich ständig hachen muss, auch wenn ich dem Vinyl weitestgehend komplett entsagt habe. Ich mag es trotzdem immer noch und ganz besonders die, denen es ähnlich geht und die sich der daraus entwachsenden Leidenschaft völlig hinzugeben bereit sind. Produzenten, Hersteller und natürlich Schallplatten Kaufende. Nektar hat für diesen Film hier weltweit Menschen besucht, die nach wie vor dafür verantwortlich sind, dass das schwarzen Gold in die Läden kommt.

A expedition undertaken to discover, learn, meet and document the ideas and people behind the controls of vinyl record production.
Recorded over 6 weeks, travelling through Germany, Switzerland, Austria and the UK – For The Record exposes a number of notions about why vinyl is such an indelible medium and how it continues to remain popular in the the face of opposing format change.


(Direktlink, via Mururoar)

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Web-Doku: Goa Hippy Tribe – und ein Mix zum Fliegen

Als ich heute diesen Kasetten DJ verbloggte, schickte mir Adrian diesen Link zu einem Artikel, was er mit der Frage verband, ob ich denn wüsste, dass die ersten DJs in Goa auch mit Tapes auflegten. Ja, das wusste ich, für den Artikel war ich dennoch sehr dankbar.

Ich habe einige Zeit meines Lebens mit diesem Sound und in der Szene verbracht, der bzw. die sich „Goa“ nannte. Es war eine sehr schöne, eine sehr intensive Zeit und weil ich schon immer auch vernarrt darin war, alle erdenklichen Hintergründe über das zu erfahren, auf was ich so feiern ging, wühlte ich mich auch immer durch alle mir zur Verfügung stehenden Informationen. Das hat gerade bei diesem Thema bis heute nicht nachgelassen, was wohl der allgegenwärtigen Präsenz von Utopien und Idealen geschuldet ist. Ich mag das. Auch heute noch. Leider scheinen sich die über die Jahre zumindest hierzulande verflüchtigt zu haben, was die Szene für mich nicht mehr ganz so liebevoll macht. Außerdem hat mich die Musik irgendwann nicht mehr mitgenommen, aber das ist ein ganz anderes Thema.

In dem Artikel beschreibt Dave Mothersole wie er Ende der 80er nach Goa kam und wie sich dadurch sein Leben veränderte. Er erinnert sich zurück, denkt dabei an Partys, an die revolutionäre Stimmung, an Drogen und all das. Toller Artikel, der außerdem noch noch einen Podcast und einige Videos aus Goa Anfang der 90er hat.

It was like stepping into another world. UV pictures of blacksploitation babes and leather clad joy boys hung from the walls as the speakers pumped out these dark, synthetic beats. Wild eyed loons in flip flops and rags leapt about next to girls who looked like they had just walked in off some Milanese cat walk. An American kid in his late teens dressed in a Mickey Mouse tracksuit and sporting the best Billy Idol haircut I’d ever seen, walked up and offered us some liquid acid. “Full trip or half trip” he leered, pulling out a whacking great needle-less syringe and gesturing at us to hold out our hands for a dose. “Could change your life” he said with a sly chemical grin and an air of overbearing superiority. I went for half, holding out my nervously clenched fist in a mixture of curiosity and fear.

[…]
Far from showing them what it was all about, we looked on in a mixture of horror, fascination and wide eyed disbelief. Passive observes who’d stumbled across this weird bacchanalian scene. In a church, at the end of a dirt track. A few thousand miles from where we from, but a million miles from anything we knew. As defining year zero moments go, this was a major one for me. I’d expected to find a few burnt out pot heads singing Bob Marley songs around a campfire. Not this. That American kid was right – life was never quite the same again.

In diesem Artikel fand ich einen Link zu Goa Hippy Tribe. Einer webbasierten Doku, die eigentlich den Möglichkeiten geschuldet ist, die ausgerechnet Facebook heute bietet.

Der australische Filmemacher Darius Devas nämlich brachte seinen Vater, der in den 1960ern zu den Pionieren in Goa gehörte, über Facebook mit seinen alten Mitstreitern zusammen. Die haben sich im Laufe der Jahre größtenteils aus den Augen verloren, nun tauschten sie über FB Erinnerungen aus, erzählten alte Geschichte und sie teilten ihre alten privaten Fotos in der Gruppe. Diese eigens dafür gegründete Facebook-Seite wurde zum Kommunikationszentrum der Alt-Hippies. 2010 gab es dann für viele ein Wiedersehen in Goa, Darius Devas machte daraufhin diesen Film. Die Aufnahmen sind gemeinsam mit der Facebook-Seite die Basis für die Webdoku. Diese kann man auf dieser wirklich toll gemachten Flash-Seite ansehen, die natürlich komplett die Facebook-Seite implemitiert, was man nicht mögen muss. Das technisch so umzusetzen allerdings zeigt, was man heute alles so machen kann, wenn man die Idee hat und diese dann verdammt gelungen umsetzt.

Natürlich gibt es die einzelnen Teil der Doku auch in einem eigenen YouTube-Channel. Ich aber habe sie auf der Seite gesehen, habe nebenbei auf diverse Zusatzinformationen geklickt und mir die Facebook-Kommentare angesehen. Lustig auch: fast alle der Hippies finden Facebook evil, trotzdem sind sie irgendwie dankbar dafür, was ihnen dadurch möglich wurde. Ein tolles Projekt, exzellent umgesetzt. Davon würde ich gerne mehr sehen. Mittlerweile bemüht man sich in der Gruppe, auch die aktuellen Veränderungen zu dokumentieren. Denn dieses mystische Bedürfnis nach Goa zu fahren, steckt immer noch in vielen jungen Menschen. Nicht wenige geben sich diesem hin.

Und weil ich da jetzt gerade irgendwie so drin stecke, hier noch ein Mix, der einzig aus Tracks besteht, die so Mitte der 90er für das standen, was man damals eben Goa nannte. Wenn ihr Kopfhörer aufsetzt, könnt ihr die Töne wandern hören und das Licht tanzen sehen. Hach, was war das schön.


(Direktlink)

Tracklist:
1 Trip Tonite / Etnica
2 Spiritual Transgression / Encens
3 Enlightened Evolution (Remix) / Astral Projection
4 Freakshow / Cydonia
5 Back To Earth / Satori
6 Slick Witch / Slinky Wizard
7 2-07 / Mudra Banda
8 1-02 / Camaro Kanitou
9 Trommelmaschine (Voodo Remix) / Der Dritte Raum
10 Astral Voyage / Electric Universe
11 The Rezwalker (London Live Mix) / Transwave
12 Mahadeva / Astral Projection

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Doku: Joe Strummer

Und wenn wir gerade beim Thema sind hier gleich noch die schon etwas ältere, aber dennoch sehenswerte Doku über das Leben der Punk-Legende Joe Strummer.

The Clash waren Revolutionäre und Vorreiter der britischen Punkrockszene. Joe Strummer war als ihr Frontmann bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2002 und ist bis heute eine Ikone der Musikszene.
Strummers Ideen, Erfahrungen und Erfolge sind der Brennpunkt der Geschichte, die Regisseur Julien Temple zu einem epischen Abenteuer arrangiert. In virtuos geschnittenen Bildern inszeniert er die Erinnerung an Strummer, bringt Musik und Persönlichkeit, Politik und Menschlichkeit zusammen. Vier Jahre nach Strummers Tod befragt er Weggefährten und Freunde wie Bono von U2, Matt Dillon, Jim Jarmusch, John Cusack und die Weinstein-Brüder.
Dabei erscheint sein Leben, wie es gelebt wurde. Strummers wilde Musikerexistenz ist Material – ein zerrissenes, rohes, handgemachtes Arsenal an Authentizität – das pure Substrat einer Ära. In einer Zeit, der es an kulturellen Inspirationsfiguren mangelt, stellt der Film die Titelfigur, ihr künstlerisches und politisches Handeln in einen umfassenden kulturellen Zusammenhang, der die gesamte zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts umfasst.
Julien Temple, der seit „The Great Rock ’n‘ Roll Swindle“ und „The Filth And The Fury“ einer der renommiertesten Dokumentarfilmer ist, schuf eine intime Hommage an einen Freund und setzte gleichzeitig einer internationalen Symbolfigur ein faszinierendes und wahrhaftig ergreifendes Denkmal.


(Direktlink, via Iheartpluto)

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