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Kategorie: Doku

Snoop Dogg wird zu Snoop Lion und macht einen Film darüber

Snoop fährt nach Jamaika um dort zusammen mit Diplo ein Album aufzunehmen, wird dort umarmt vom jamaikanischen Volk, positiv durch die Rastafari-Kultur geprägt und dann als Snoop Lion wiedergeboren. Klar soweit. Das alles allerdings wäre ja ohne eine dazugehörige Dokumentation viel zu einfach und weil Snoop Lion nun mal Snoop Dogg ist, gibt es natürlich eine darüber. Sie heißt “Reincarnated”, Premiere ist am 7. September auf dem Toronto International Film Festival, das hier ist der Trailer. Die Meinungen über seinen Wandel gehen natürlich auseinander, wie dieser Youtube-Kommentar zeigt.

So this is Snoops way of having a big PR campaign to set himself as an new „icon“? Sometimes you’ve gotta do what you’ve gotta do. But him saying he is the reincarnation of Bob Marley is total foolish! He sold his soul a loooong time ago to the devil. Bobby was in every aspect against the people who run the music industry. So please don’t compare yourself to a beautiful soul that gave men great lecture & the feeling freedom trough his music. Don’t try to be a wanna be, be yourself Snoop!

Und es ist tatsächlich so, dass ich zum ersten mal auf ein Album des Mannes gespannt bin, denn das könnte ganz unabhängig vom ganzen drum herum ein ziemlich dickes Ding werden.


(Direktlink, via Format)

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Wie Kokain gemacht wird

Dass das ein eher unappetitlicher Vorgang ist sollte hinlänglich bekannt sein. Wie genau das funktioniert zeigen diese Coca-Bauern in Kolumbien, denen trotz der Herstellung des doch recht teuren Pulvers kaum etwas zum Leben bleibt, auch wenn es immer noch mehr ist, als eine Mais-Plantage einbringen würde. Auch das ist nichts Neues.


(Direktlink, via reddit)

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Doku: Wild Germany über die Deutsche Reichsregierung im Exil

Die ZDFneo Doku-Reihe Wild Germany hat sich mal mit den Spinnern der „Exilregierung Deutsches Reich“ auseinandergesetzt und wenn es nicht so traurig wäre, müsste man zwangsläufig darüber lachen. Diese Schmerzen!

Manuel Möglich trifft sich mit Bürgern des Deutschen Reichs. Fest davon überzeugt, das Deutsche Reich habe nie aufgehört zu existieren, sind sie der Meinung die BRD sei eine GmbH, die von den Alliierten gegründet wurde und seitdem rechtswidrig aufrechterhalten wird. Manuel spricht mit Reichskanzler Norbert Schittke, verschiedenen Ministern und potentiellen Reichsbürgern.

Norbert Schittke ist nach eigenen Aussagen Reichskanzler der Exilregierung Deutsches Reich, Adeliger mit dem wohlklingenden Namen „Fürst Norbert Rudolf Schittke vom Königshaus Romkerhall“, Besitzer von zwei verschiedenen Diplomatenpässen, eines Reichsausweises, eines Reichsführerscheines und nicht zuletzt eines Autos, dessen Nummernschild mit der Reichsflagge zur See überklebt ist. Manuel besucht Norbert Schittke in seinem für ein Staatsoberhaupt ziemlich bescheidenen privaten Reich.

Wie die Behauptungen der „Exilregierung Deutsches Reich“ historisch einzustufen sind und wie gefährlich die Gruppierung wirklich ist, erfährt Manuel von dem Historiker Dr. Staadt und Frau Brandenburger vom Verfassungsschutz des Ministerium des Innern des Landes Niedersachsen.


(Direktlink)

Und dann noch dieser unter dem Video auf Youtube meistgemochte Kommentar, der folgendes mitzuteilen versucht:

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – Live at Antaris Project 2012

Es muss fast zehn Jahre her sein, als ich das letzte mal auf der Urmutter aller Psy-Trance-Festival in Deutschland zu Gast war. 1994 fand die Antaris erstmal statt, wir waren dann dort des Öfteren über das ganze Wochenende und gaben es uns dort „verdammt dreckig“, wenn ihr versteht. So was machen wir heute natürlich nicht mehr und so blieben wir für ziemlich genau 24 Stunden, was exakt dem Zeitfenster entspricht, das zwischen meinem Live-Set gestern und dem heutigen DJ-Set von Dubmaster Saetchmo lag. Der nämlich war auch mit.

Und na klar ist es schon ziemlich geil, heute auf einem Platz zu spielen, den man vor Jahren voller Faszination, voller Verwunderung und voller Liebe für sich einnahm. Es hat in seinem kleinen Sein eine irgendwie große Bedeutung. Weil man irgendwie dazu gestoßen ist und dazu beitragen kann, dass das alles so ist wie es nun mal ist, wenn da 8000 Leute gemeinsam feiern wollen und das überaus friedlich auf die Reihe bekommen.

Mein Platz ist dann heute eben der Chill, den ich nun mal liebe und auf dem ich in den ganzen Jahren des Psy-Trance so viele Eindrücke gesammelt habe, die mich bis heute musikalisch prägen.

Die anderen Floors allerdings geben mir im Gegensatz zu damals ganz genau nichts mehr. Irgendwie bin ich diesem Sound nicht mehr gewachsen. Oder er mir nicht mehr – keine Ahnung. Wir hatten tollen Jahre zusammen, aber es ist dann eben auch an der Zeit „Lebe wohl“ zu sagen. Nie war mir das deutlicher als heute Morgen, als gleichzeitig zwei Floors mit 148 BPM auf mich einprügelten.

Trotzdem war es schön und irgendwie eben auch groß, Aber eher so innerlich.

Musikalisch habe ich mich durch die letzten sechs Jahre gespielt, olle Kamellen umgebaut und dem heute angepasst, Tracks dabei, die bis auf hier nie released wurden und sich bei 100 BPM über den guten alten Kumpel 4to-the-Floor rollen und eben eine kleine Prise Psy in sich haben.

Ich widme diesen Mitschnitt Marcus Richter, der mich gestern auf dem Gelände per Telefon für Trackback von Radio Fritz in der Kategorie „Blogger Privat“ interviewte und mir die Frage stellte, warum ich denn „nicht schönere Musik“ machen würde. Ganz einfach: weil es für diese Momente, die manchmal die größten sind, schöner nicht sein könnte.

(Direktdownload)




(Direktlink)

Tracklist:
Marley talks
Downunder the Moon
Am Wolkenberg (feat. Bastai)
Blüte seines Lebens
Good Morning, Misses White
Shadows on Wooded Beaches
Striem
Das alte Schulhaus
Unter Wasser fliegen (feat. Jan Stadtherr)
Hochhaus am Bergsee
Wudwerd – Bocas del Toros (KFMW Remix)
Dubsuite – Eigenleben (Das KFMW Autoexistenz Mix)
Chocolate in Nutshells
It’s Publique – Half Days (Das KFMW Green Tube Re-Edit)
GPG Immergrün
Butterflies in Hell
Unterm Bassphalt der Strand
Birkenholzkompott

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Arte-Doku: Das Böse – Warum Menschen Menschen töten

Höchst interessante, auch krasse Doku, die in den Tiefen der menschlichen Psyche gräbt und viel dunkles ans Licht holt. Ich hatte mit meiner Psycho-Dozenten ewig andauernde Diskussionen zum Thema „Das Böse im Menschen“. Wenn ich die Doku so sehe, hätte ich schon mal wieder Lust auf eine derartige Debatte mit ihr, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Über Jahre leitete Susanne P. die sozialpsychiatrische Abteilung der JVA Straubing, bis ein Häftling sie am 7. April 2009 in ihrem Büro als Geisel nahm und mehrfach vergewaltigte. Erst nach sieben Stunden gab der Mann auf. Susanne P. kannte ihn gut, er war jahrelang ihr Patient und sie hatte bei ihm Fortschritte diagnostiziert. Sie sagt: „Ich hatte mich bei diesem Menschen geirrt und ganz offensichtlich etwas übersehen. Das quält mich beinah mehr als die Tat selbst. Es hat mein ganzes Vertrauen in mich, meine Wahrnehmung, meine Fähigkeiten und Sicherheiten dieser Welt erschüttert.“
Anfang der 40er Jahre trug der US-Psychiater Hervey Cleckley zum ersten Mal eine Fallsammlung von Patienten zusammen, die erschreckende Gemeinsamkeiten zeigten. Sie mordeten und vergewaltigten ohne Reue, rücksichtslos und brutal. Es fehlte ihnen jede Empathie, sie waren allein auf den eigenen Vorteil bedacht – und sie konnten doch wie die nettesten Menschen der Welt wirken, wenn man ihnen gegenübersaß. Psychopathen sind keine Fiktion, sie tauchen nicht nur in Krimis auf. Es gibt sie, und sie beunruhigen die Menschen zutiefst. Immer, wenn es um die Frage geht, wie die Gesellschaft mit psychisch gestörten Schwerverbrechern umgehen soll, ob man sie heilen und wieder freilassen kann, taucht die Angst vor dem Bösen auf, das durch menschliches Mitgefühl nicht erreichbar ist.
Warum töten diese Menschen ohne das geringste Anzeichen eines schlechten Gewissens? Was unterscheidet sie von anderen Straftätern? Wie sind sie so geworden, wie sie sind? Und schließlich: Können wir etwas dagegen tun? Das sind die Fragen, die sich Neurowissenschaftler und forensische Psychiater stellen. Und sie kommen dabei zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Sind diese „Monster“ wirklich anders als „wir“? Oder ist es so, wie der Neuropsychologe Thomas Elbert von der Universität Konstanz behauptet: „Prinzipiell glaube ich, dass man jeden Mann zu einem Killer machen kann.“


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Doku übers Exit Festival

So wie es aussieht hat DJBroadcast jetzt auch eine Dokureihe ins Leben gerufen. Die erste Ausgabe beschäftigt sich mit dem, jährlich in Serbien stattfindenden, Exit Festival. In den 35 Minuten bekommt man die Entstehung des Festivals, die schwierigen Umstände in Serbien und ein paar Insights von den Organisatoren gezeigt.

[Direktlink, via RA]

This is the first in a series of DJBroadcast documentaries, produced by ‚Opslaan Als‘.
It zooms in on the Serbian Exit Festival, the people behind it and their continuing struggle to organize a wide variety of events under difficult circumstances. Counter culture as a means of progress in society.
Directed by Kevin Boitelle & Sander van Driel for ‚Opslaan Als‘ Productions.

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