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Kategorie: Doku

Sneaker-Doku: Just for Kicks

Ich weiß, dass das irgendwie nicht sonderlich sinnvoll erscheint und manchen auch nur ein müdes Lächeln abgewinnen kann, immerhin geht es „nur“ um Schuhe, aber ich habe einen echten Sneaker-Tick. Deshalb freue ich mich über die 2005 erschienene Doku Just for Kicks. 80 Minuten in denen es nur um das eine geht: Sneaker, die Geschichte der selbigen und dem Kult, der darum getrieben wird. Fetzt! Ich meine, hey, eine Doku über Sneaker!

Since B-Boys first propelled them out of the New York City playgrounds in the 70’s, sneakers have morphed from a tool for athletic performance to Hip Hop’s cornerstone symbol of cool and an object of obsession for sneakers collectors world wide. Analyzing this global pop culture phenomenon, JUST FOR KICKS is the first film of its kind to present the underlying culture and personalities that fueled this fashion revolution and its $26 billion global market. Far from a formal history of the sneaker industry, JUST FOR KICKS offers a fun and colorful insider’s history of hip hop’s most treasured fashion item; revealing behind the scenes stories with exclusive testimonies, never before seen footage and the charismatic personalities that have come to influence pop culture.

(imdb)

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Doku: Punk Attitude

Ich will niemanden überfordern, aber wenn ich schon mal bei dem Thema bin, kann man das hier auch gleich hinten dran sehen. Habe ich schon lange vor, bisher aber nicht geschafft. Aus dem Jahre 2005 mit deutschen Untertiteln. Inklusive rumpeliger, früher Auftritte von The Clash, den Sex Pistols, den Ramones und anderen.

Die gesamte Geschichte von so epochalen Phänomenen wie zum Beispiel Musikgenres abbilden zu wollen, ist immer zum Scheitern verurteilt. Entweder man lädt sich eine Sisyphos-Arbeit auf, oder man scheitert an der Aufgabe. Don Letts hat sich trotzdem daran gewagt, die Geschichte des Punk auf Zelluloid zu bannen. Und schon die Eingangsstatements von Black-Flag-Fronter Henry Rollins, Film-Regisseur Jim Jarmusch und dem Sänger der New York Dolls, David Johansen, deuten die besondere Qualität dieser Dokumentation an.

(laut.de)

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Die offizielle DVD kommt im Doppelpack und hat neben der Doku noch einen ganzen Haufen an Specials dabei.

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Doku: Störung Ost – Punks in Ostberlin 1981-1983

Jetzt endlich auf Google-Video gelandet. Finde ich persönlich noch aussagekräftiger als Too much future. Die bisher beste Ost-Punk-Doku, die ich gesehen habe. Weil sie so nahe rangeht, weil sie reflektiert ohne den vielleicht auch naiven Idealismus zu leugnen. Aber auch weil sie zeigt, das Punk sein in der DDR auch immer was mit Angsthaben zu tun gehabt haben kann. Ganz anders als im Westen, behaupte ich jetzt mal. Ein toller Film und ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

Die beiden Autorinnen Mechthild Katzorke und Cornelia Schneider lassen während einer Dampferfahrt auf der Spree in Gesprächen mit früheren Freunden die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse in einer Ostberliner Punkgruppe wieder aufleben. In den 1980er Jahren war die Clique jugendlicher Punks eine Sensation für DDR-Verhältnisse und eine ernsthafte Bedrohung für die herrschende Politik. … Viele der Ex-Punks sind der Einladung der beiden Autorinnen auf das Schiff gefolgt. Sie hatten sich Jahre lang nicht mehr gesehen. In den Gesprächen mit ihnen wird deutlich, welche Spuren die Behandlung des DDR-Regimes in den Lebensläufen hinterlassen hat. In den Archiven der ehemaligen DDR haben Katzorke und Schneider erstaunliches Material zu Tage gefördert, das Einblick gibt in die Abgründe der massiven Repression der damaligen Staatsmacht. Private Super-8-Aufnahmen und die geliebte Punkmusik aus der Zeit lassen im Film die Erinnerungen an das Lebensgefühl der 80er Jahre lebendig werden. John Peel, britischer Rockmusikspezialist, wurde damals mit seinen Radiosendungen zur Kultfigur der Punks in Ostberlin. Seine Sendungen wurden illegal mitgeschnitten und untereinander verbreitet. Dass John Peel auch aus der DDR herausgeschmuggelte Aufnahmen einheimischer Punk-Bands spielte, wurde ihm von der Szene hoch angerechnet. Auch er ist eigens für die Bootsfahrt und diesen Film angereist, um einige seiner Fans persönlich kennen zu lernen. Allerdings überrascht er seine Anhänger mit dem Bekenntnis, dass er sich die deutschen Texte der von ihm gespielten DDR-Punk-Bands nie hat übersetzen lassen, ihm die mühsam herausgeschmuggelten Botschaften aus der DDR also unverständlich geblieben sind. Auch der (West-)Journalist Peter Wensiersky ist mit an Bord und gibt der Geschichte noch eine zusätzliche, merkwürdige Perspektive: Er erzählt, wie schwer es auch auf der Westseite in den Medien war, von der Existenz der Ost-Punks zu berichten. Denn in der Bundesrepublik passten die Ost-Punks ebenfalls nicht in das Bild, das man sich von der “anderen Seite” machte. Das Dokumentarvideo “Störung Ost” ist ein Dokument der jüngeren deutsch-deutschen Geschichte, in all ihrer Vielschichtigkeit und – eine Liebeserklärung an den Punk.«

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Doku: The sounds and the story (1956)

Wie Schallplatten im Jahre 1942 bei RCA Victor hergestellt wurden, hatte ich hier schonmal. Das selbe Label hat dann im Jahre 1956 nochmal dokumentiert, wie ein im Konzerthaus gespieltes Konzert den Weg auf den hauseigenen Plattenspieler findet, inklusive der heute noch interessanten Aufnahmeprozeduren und in High Fidelity. Dass dann noch so klasse erklärt, dass es auch eine jede Mutti verstanden haben muss. Grundsätzlich allerdings, hat sich bis heute nicht viel geändert an der Herstellung von Vinyl.
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DOKU: Ostpunk! too much future

Prädikat: Höchst interessant und unbedingt sehenswert.

Auch in der DDR war Punk – zehn Jahre später zwar als andernorts, grundsätzlich aber die gleiche Sache. Carsten Fiebeler lässt in seiner Dokumentation sechs Protagonisten der Ostpunkszene zu Wort kommen, durchmischt die Interviewpassagen mit Archivmaterial aus den 70er- und 80er-Jahren, mit Propaganda- und privaten 8mm-Aufnahmen. „Too much Future“ erzählt von einer wilden Zeit, vom Leben danach und der martialischen Unterdrückung dazwischen. Allerdings bleiben viele der Aussagen vage, und es liegt beim Zuschauer, sie zu deuten und zu bewerten.

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Dokus: Depeche Mode – Touring The Angel Documentary und Depeche Mode 1984

Zwei kurze Dokus, von denen ich jetzt nicht genau weiß, ob das nur Snippets zu irgendwelchen DVDs sein sollen, oder ob die gänzlich für sich selber stehen. Natürlich hat emimusic das Einbetten nicht erlaubt, dafür aber die Videos in HD auf Youtube geuppt. Qualität, wie man sie selten zu sehen bekommt auf der Röhre.


Link: Depeche Mode – Touring The Angel Documentary


Link: Depeche Mode – Depeche Mode: 1984

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