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Kategorie: kfmw.stuff

Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Träumerlein 2

Weil ganz ohne Downbeats ja sowieso nicht geht, weil Johannes auch gerne einen Mix von mir in seinem Kalender haben wollte und weil die beiden Mixe ganz wunderbar zusammenpassen. Vorhin gab es die 4-to-the-floor-Nummern, hier jetzt Perlen aus der Abteilung Breaks, Downbeats, Bass und ein kleines bisschen Jazz. Blümchensex-Ohrgasmus quasi.


(Direktlink)

Tracklist:
01: Snowy Intro
02: Tom Day & Laura Lethlean – Couldn’t Be Alone
03: Das Kraftfuttermischwerk – Türöffner
04: Om Unit – Folding Shadows
05: Synkro & Manos – In my Arms
06: Flume feat. Chet Faker – Left Alone (Ta-ku Remix)
07: City – Am Fenster
08: St. Germain – Sure Thing
09: Gas-Lab & Traum Diggs – Jazz Hop (feat. Natayla)
10: Scrounger – Innere Werte (Duererstuben Remix)
11: KOAN Sound & Asa – Starlite
12: Robot Koch – So Bad (Synkro Vocal MIx)
13: Submerse – Spending Time
14: Nils Frahm – You
15: Bonobo feat. Andreya Triana – The Keeper
16: Piano Party – Heutnacht
17: Love the Cook – Bao Quan
18: Author – In The Sky
19: Tsching – Zeitlos
20: Manfred Krug – Machs gut, ich muss gehen (Baby, It’s cold outside)

Ein Kommentar

Adventskalender 2013, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Träumerlein 1

09

Den Tüpen* kenne ich heute seit genau 37 Jahren. Meistens verstehen wir uns ganz gut. Er mag Musik nicht nur wenn sie laut, dafür aber immer viel davon und dann in all ihren Facetten.

In diesen 70 Minuten widmet er sich ganz und gar dem tiefen House-Sound mit schleppenden Beats, jeder Menge Atmo und immer etwas Liebe zwischen den Takten. Das mag er nämlich gern. Auch.

Außerdem auch andere Sachen und irgendwie alles. Lange schon und hoffentlich noch viel länger. Auch wenn er sich einst leidenschaftlich mit einem Freund darüber stritt, dass die musikalische Sozialisation eines Menschen irgendwann in einem Hafen endet und diesen dann nicht mehr verlassen mag. Man hält dann an dem fest, was man bis dahin lieben gelernt hat und dabei bleibt es dann auch. So die These des Freundes, der schon damals fünf Jahre älter war und seinen Hafen bei Bands wie Oasis gefunden hatte.

Ronny sah das damals ganz anders, auch wenn der Techno aus ihm schon lange nicht mehr rauszukriegen war. Bisher zumindest hält er sich daran. Vielleicht auch einfach nur Angst wegen im o.g. Hafen endgültig das Alter zu finden. So genau weiß er das aber auch nicht. Wie auch immer… Tanzt! Von mir aus den ganzen Tag. Die „Volkswirtschaft kaputt tanzen“ nämlich klingt doch irgendwie erstrebenswert.


(Direktlink)

Style: Tiefes
Lenght: 01:13:32
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Sven Weisemann – Rejection
Monomood – Nina
Minilogue – Certain Things Part 2 (Salz Remix)
Trulz, Robin – Late Night (Pablo Bolivar Remix)
Long Arm – The Waterfall Inside Me (Robag’s Bad Bocklet Revolut)
Solee – Dubtale
Mount Kimbie – Made To Stray (DJ Koze Remix)
Oliver Schories – Dont Care
Nicone feat. Benjamin Franklin – Keep it deep
Bonobo – Eyesdown (Sasha Remix)
Jimpster – Porchlight And Rocking Chairs (KiNK Remix)
Soulight – Going Home
Isolee – Allowance
Unai Trotti – Dimitri
Nils Frahm – You (Teen Daze Remix)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Mein Browser A-Z

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Ich hatte das vor ein paar Tagen zuerst bei Anke gesehen, gestern dann bei Eikman, der viel zu kuhl dafür ist, dem nicht mehr als nur ein Text-Dokument zu widmen (Höhö!), heute hatte das dann Nicole. Und ich dachte so, „Ja, dass ist schon irgendwie kuhl, ich guck da bei mir jetzt auch einfach mal rein.“ So.

Derartiges, liebe Leser, nannten diese komischen Blogger früher mal „Stöckchen“. Einer begann damit und gab jene Beschäftigungsmaßnahme an andere Blogger weiter, die dem nachkamen und wiederum weitere Netz-Schreiberlinge dazu animierten, ihnen das gleich zu tun. Irgendwann aber waren diese „Stöckchen“ total verpönt. Auch von mir. Man muss ja nicht jeden Shice mitmachen und so. In diesem Jahr allerdings scheinen die wohl wieder zu kommen. Die sind natürlich immer noch irgendwie verpönt, weshalb ich auch trotzdem bisher keines mitnahm. Bis jetzt. Warum ich jetzt dennoch an dieses hier anbeiße, weiß ich eigentlich auch gar nicht so genau. Vielleicht einfach deshalb, weil ich selber mal wissen will, wie das A-Z meines Standard-Browsers aussieht. Ja, denn ich nutze tatsächlich zwei Browser. Einmal Chrome für Standard und für Arbeit. Und einmal Safari für Tumblr und deswegen so gar nicht für die Arbeit, weil dann fast immer NSFW. Ich mache das jetzt hier mal mit Chrome, auch wenn es in Safari womöglich viel interessanter wäre. Nun ja.

Und das funktioniert so: Browser anwerfen, einen Buchstaben eingeben, gucken, was kommt, aufschreiben (nicht schummeln).

A: Apollo Music. Ein Blog, was sich um vinylrelevante Angelegenheiten in Kanada kümmert. Noch gar nicht so lange auf dem Schirm, aber dafür reicht es wohl, Amazon Kunde war ich schließlich noch nie.

B: Banking DKB. Nun ja. Wisst ihr auch, wo ich mein Konto habe.

C: Crackajack. René, die alte Hundelunge. Auch heute gerne noch übern Browser angefahren.

D: DB Bahn. Ich suche täglich danach, irgendwelche Verbindungen optimieren zu können, um irgendwie schneller rumzukommen. Das ist mittlerweile ein fast spleeniges Hobby von mir und ich liebe die DB für die App auf meinem Phone und hasse sie gleichzeitig dafür, wenn wieder einmal – wie fast täglich – ein + irgendwas (in genau so roter Farbe) in den Verbindungsdaten auftaucht. Das heißt Verspätung von irgendwas. Täglich.

E: eBay. Dabei bin ich da echt selten. Mhmm.

F: Flickr. Da mache ich jetzt auch gar nicht soviel, aber nun gut.

G: Google Bildersuche. Fast jedes Bild, was ich hier bringe und von dem ich nicht weiß, woher genau es kommt, schicke ich durch die Bildersuche von Google um die eigentliche Quelle zu finden. Meistens vergebens. Ich gebe da diesbezüglich mehr auf TinEye.

H: Hassan Fotografie. Guter Fotograf aus Potsdam, wie ich glaube, dessen Arbeiten ich sehr mag.

I: Instagram. Mein Stream in groß. Ja nun.

J: JOB e.V. Mein Arbeitgeber, dessen Seite ich administriere.

K: Kaputtmutterfischwerk. Meine Ersatzdomain, die ich obhin der eigentlich angedachten nur vorübergehenden Notwendigkeit nie gebookmarkt hatte und deshalb immer direkt angesurft hatte. Lesezeichen liegen mir eh nicht so richtig.

L: Listen to Wikipedia. Zweimal angeklickt, aber vermutlich suche ich sonst nichts anderes mit L.

M: Mo Greens. Alter Freund, Kollege und Kupferstecher.

N: Native Instruments. Natürlich hat das seine Gründe.

O: Ostsee Zeitung. Keine Ahnung, wie genau die da hinkommt. ¯\_(ツ)_/¯

P: Paypal. *hüstel*

Q: The QI Universe. Was zur Hölle ist das denn, und wer war an meinem Rechner?!

R: Reddit. Ganz klar. Aber gibt es da eigentlich auch eine brauchbare App für. Frage ich mich ja schon lange.

T: Tanith. Eines der Blogs, die ich schon seit Ewigkeiten lese und das bis heute beibehalten habe.

U: Who Unfollowed me. Ich gucke da hin und wieder mal nach, welche Unmenschen mich nach einer durchgetrunkenen Nacht auf Twitter entfolgt haben. Sehr selten zwar, aber offenbar gibt das „U“ jetzt auch nicht sonderlich viel mehr her.

V: Vine. Ich nutze Vine bis heute nicht, bin aber schwer in einige der Videos verliebt. Ja.

W: We Transfer. Irgendwie muss man Daten größerer Natur ja nun mal durchs Netz schicken können. Auch ohne Cloud.

X: XLR8R. Was besseres kann man sich auf dem „X“ ja kaum wünschen. Musik, primär elektronischer Natur. Natürlich.

Y: YouTube. Na klar YouTube.

Z: Zeitensprünge. „Stiftung demokratische Jugend“. Ist einem Projekt geschuldet, welches ich gerade beruflich begleite und wozu es einen Film und eine Fotoausstellung geben wird.

Das war es schon. Reichlich unspektakulär. Ganz anders womöglich als mein Safari-Verlauf. Aber den behalte ich für mich. Jaha!

11 Kommentare

Wir machen das mit den Kommentaren hier jetzt mal anders

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Ich war jetzt zwei Tage in der Pampa unterwegs, habe auf einen See gesehen, habe auf eine Pute gesehen, die 7 Stunden über einem Feuer grillte, habe im Nebel gestanden, nichts mehr gesehen, habe geliebt, habe sehr viel gelacht, bin sommergerodelt und habe den Mond bewundert. Mein Internet beschränkte sich dort auf Twitter, Instagram und auf Mails. Nicht weil es nicht anders gegangen wäre, nein, sondern weil ich schlicht und einfach keinen Bock auf mehr hatte. Und überhaupt war das einzige worüber ich mich aufregen konnte… Einige der Kommentare, die dann doch per Mail reinkamen. Ich bin es leid.

Nie sind mir die Kommentare hier in meinem Blog so dermaßen auf den Saque gegangen wie in den letzten Wochen. Gemessen daran, dass ich das hier nun schon seit über 7 Jahre mache, hat das lange gebraucht. Die meisten der hiesigen Leser wissen, dass es auch mal etwas derber zugehen kann. Ich kann das einstecken, ich teile auch gerne mal aus. Allerdings ist es nicht Sinn und Zweck dieses Blogs hier, irgendwann nur noch austeilen zu müssen, weil irgendwelche Knetbirnen, denen offenbar sonst niemand da draußen zuzuhören bereit ist, meinen, sie müssten mich oder auch andere hier auf Teufel komm raus und 24/7 vollpupen. Nein, da habe ich keinen Bock drauf.

Ihr konntet hier bisher immer ohne die Angabe einer Mail alles kommentieren, was euch so auf der Tastatur lag. Ihr brauchtet nicht mal einen Namen eingeben. Grundsätzlich mag ich dieses Konzept. Immer noch. Es ist einfach und stellt für niemanden eine Hürde dar, gerne auch mal kontrovers zu argumentieren. Ich lese eh so gut wie alle Kommentare und bin meistens nur dann eingeschritten, wenn es soweit ging, dass irgendwelche Idioten andere beleidigten oder noch idiotigere Idioten ganz klar Grenzen überschritten, die das deutsche Recht setzt. Das war meistens okay. Selbst den ganzen alltags- und eindeutig rassistischsten Müll, der sich gerade in den letzten Wochen hier immer wieder in den Kommentaren sammelte, habe ich weitestgehend stehen lassen. Das hat Gründe. Zum einen wäre es naiv zu glauben, dass es diesen nicht gäbe, nur weil er hier nicht auftaucht, zum anderen müssen Trottel halt dann auch damit leben, wenn sie für ihre Arschloch-Meinungen argumentativ auf die virtuelle Fresse bekommen. Das hat immer ganz gut geklappt, war immer relativ ausgewogen. Jetzt, so habe ich den Eindruck, ist es das nicht mehr. Ich ärgere mich mitunter so dermaßen über manche Kommentare, dass ich diese hier einfach nicht mehr haben will. Ich will nicht mal jene Leute als Leser hier haben, die solche Hirnfürze in meine Kommentare dropen. Warum auch? Nun ist so, dass ich mir nicht aussuchen kann, wer hier mitliest – allerdings kann ich mir sehr wohl aussuchen, wer hier was kommentieren kann.

Mache ich im nicht virtuellen zu Hause ja auch nicht anders. Ich sitze, rede, lache und trinke dort mit Leuten, die ich mag. Ich streite auch mit denen – na klar. Aber ich werde mir nicht von irgendwelchen Arschlöchern in meiner Bude rassistische Parolen anhören. Nee, diese Tüpen würde ich einfach rausschmeißen. Klar. Auch jene, die mich zum Rassisten machen wollen, weil ich Rassisten shice finde. Da sehe ich schlicht keine argumentative Grundlage. Diese gibt es imho auch nicht. Man kann mich an so einem Abend gerne auch mal „Arschloch“ nennen. Ich weiß dann wer das in welchem Kontext sagt und weil ich ihn/sie kenne, weiß ich, wie ich damit umzugehen habe. Hier weiß ich das nicht. Hier musste ich mir sagen lassen, dass ich durch meine mitunter sehr klaren Standpunkte ein Anhänger Adolf Hitlers sei. Was Absurderes habe ich womöglich noch nie gelesen und es fühlt sich an, als käme ein wildfremder Mensch in meine Bude, der mir ein Porträt von Hitler an die Wand hängt, welches allen weiteren Gästen suggeriert, als wäre dieser Pisser mein Heiland. Denjenigen, der das tun würde, würde ich auf ewig nach Mordor verbannen. Natürlich.

Das kann ich hier nicht, aber ich kann entscheiden, wer hier welche Bilder an meine Wand hängt. Und genau das werde ich jetzt – zumindest vorläufig – auch tun. Weil ich es kann, weil ich keine Lust mehr auf Idioten habe, die das Streiten, die Zeit und die darüber gemachten Gedanken nicht wert sind; Punkt.

Nach wie vor ist das hier mein Blog. Ich lade sehr gerne Leute ein, sich hier umzusehen, sich hier wohl zu fühlen, mitzureden, gerne auch zu streiten. Aber ich will nicht mehr mit Arschlöchern streiten müssen. Das mache ich auch im realen Leben nicht sonderlich gerne und es dort trotzdem hin und wieder tun zu müssen, lastet meine diesbezügliche Leidensfähigkeit gänzlich aus. Warum also sollte ich mir das hier auch noch geben, obwohl ich das gar nicht muss? Richtig. Da gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund für. Fiel mir ein, als ich vorgestern Nacht in den Vollmond sah.

Kommentare sind immer noch keine Selbstverständlichkeit sondern ein Privileg.
Und manche hier haben dieses schlichtweg verkackt in letzter Zeit. Und genau diese will ich hier auch nicht mehr haben. Weder als Kommentierende noch als Leser. Verpisst euch einfach wieder dorthin, wo euch sonst keiner zuhört. Wenn ihr gelernt habt, wie man halbwegs angemessen miteinander umgeht, könnt ihr gerne wiederkommen und wir versuchen es noch mal. Da bin ich nicht so. Ihr müsst nicht mögen, was ich hier mache, Ihr müsst auch meine Meinungen nicht teilen, aber kein Mensch zwingt euch dazu, dennoch hierher zu klicken. Wenn ich euch so sehr auf den Saque gehe, dann bleibt doch bitte einfach weg. Da haben wir dann alle was von. Zumindest regen wir uns dann weniger auf und das ist ja fast schonmal Kupfer wert.

Das Ganze läuft hier ab jetzt so: Kommentare nur noch nach Abgabe einer Mail-Adresse. Ob die echt oder ein Fake ist, ist egal, sie zu tippen, bedeutet eine Zeile mehr. Eine Zeile, die noch etwas Zeit gibt, erst die Birne anzuschalten und dann zu schreiben. Soll ja helfen, auch wenn das wohl etwas naiv klingen mag.

Jeder Kommentar muss vorerst von mir freigeschaltet werden. Jeder. Dafür nehme ich mir etwas Zeit. Mal mehr, mal weniger. Taucht der Kommentar nach spätestens 24 Stunden nicht unter dem Artikel auf, wurde er umsonst geschrieben. Da macht es auch keinen Sinn, den wieder und wieder abzuschicken. Wurde unter der abgegebenen Mail-Adresse schon mal kommentiert und von mir freigeschaltet, geht alles seinen gewohnten Gang und ihr könnt genau so wie bisher kommentieren, ohne das ich das alles moderieren muss. Ganz einfach eigentlich.

Es tut mir leid für jene, die hier schon so lange aktiv dabei sind. Die, die ich kenne, die, die mich kennen. Aber ich möchte hier Arschlochkindern keine Plattform mehr bieten. Diese haben sie hier lange genug gehabt. Jene Knüppel von denen, die jetzt gleich wieder nach „ZENSUR!“ schnappatmen: fahrt zurück in die siebente Klasse und lasst euch in PB das mit der Zensur noch einmal vom Lehrer erklären – kann ja keiner außer euch was für, dass Ihr das damals verpennt habt. Und wenn Ihr dann von dort zurück seid, setzt Ihr euch selber ein Blog auf und verteilt eure Hirnfürze ganz selbstständig im Netz. Hier bei mir ist dafür ab genau jetzt kein Platz mehr.

Bitte danke!

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Verkauf: Domain & Blog www.kaputtmutterfischwerk.de

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Wie drüben schon angekündigt, verkaufe ich jetzt meine Notstandsedition vom Kraftfuttermischwerk; www.kaputtmutterfischwerk.de. Ich habe soeben sowohl die Domain als auch das Blog bei eBay eingestellt. Startpreis liegt bei 3000 EURO, weil darunter will ich es dann doch nicht hergeben.

Ich tue das aus verschiedenen Gründen: zum einen kann ich einfach keine zwei Blogs gleichzeitig befüllen. Ich habe da ja noch ein Leben und andere Dinge zu tun. Zum anderen fände ich es schade, wenn das Baby da jetzt einfach auf immer so einschläft und zum Dritten interessiert mich tatsächlich, was Leute für so etwas auszugeben bereit sind. Oder ob da überhaupt jemand was für auszugeben bereit ist.

Wer will, kann damit Geld verdienen, das funktioniert mit Werbung zumindest dann ganz gut, wenn man wirklich alles mitnimmt und sich für nichts zu schade ist. War meins ja noch nie, weshalb die Einnahmen darüber doch überschaubar waren.

„3000 EURO? Ronny, wirst Du jetzt total größenwahnsinnig?!“ Nein. Allerdings stecken da eben fünf Monate Arbeit drin und das Baby hatte zum Schluss 500k Besucher im Monat. Mit denen kann man halt schon was anfangen. Und wenn es dafür nicht weggeht, ist das eben auch total okay.

Ob mir egal ist, was nach einem etwaigen Verkauf mit der Domain passiert? Jein. Einerseits hänge ich natürlich daran und sähe nur ungern, wenn sich da jetzt ein Versicherungsportal (Hihi) einnisten würde. Andererseits liegt das halt dann auch nicht in meiner Hand. Vielleicht hat ja einfach jemand Bock mit einem Blog zu starten, was nicht auf „Null“ beginnen muss und einen gewissen Vorlauf mitbringt.

Hier die Artikelbeschreibung und jetzt schimpft mich von mir aus „Kommerz-Assi, der sein Blog zum Verkauf anbietet!“ oder so was. Darauf bin ich vorbereitet.

Falls irgendwer Fragen dazu hat, kann mir diese gerne per Mail stellen.

Sie bieten hier auf die „Notstandsedition“ des in Deutschland nicht ganz unbekannten Weblogs „Das Kraftfuttermischwerk„. Die Domain Kaputtmutterfischwerk.de diente nach einem Server-Chrash im Mai diesen Jahres der eigentlichen Domain als Ersatzblog, das eigens dafür angelegt wurde, und wurde bis Anfang Oktober täglich mit Content gefüllt. Dabei entstanden über 820 Beiträge über Musik, Kunst, Kultur, Politik und alles.

In dieser Zeit ergaben sich dutzende Backlinks, knapp 100000 Sharings in Facebook/Twitter/Others und über 4000 Leser-Kommentare, die nicht Teil des Angebots sind. Die Datenbank für Kommentare würde vor einer Übergabe gelöscht werden. Außerdem haben gut 3000 Leser den RSS Feed abonniert. Das Blog steht in den deutschen Blogcharts immer irgendwas um Platz 10.

Laut Statistik haben in den letzten fünf Monaten über 1.8 Millionen Zugriffe auf das Blog stattgefunden.

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Monate:

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Wochen:

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Tage:

Nachdem Umzug auf die Stammdomain haben die Zugriffe natürlich nachgelassen, liegen aber aktuell imm noch bei mindestens 1000 am Tag.

Kann man damit Geld verdienen?
Ja, man kann und zwar recht gut. Je nach Werbepartnern sollten bis zu 1000 EURO im Monat machbar sein. Sollte der Käufer das Blog weiterbetreiben und an Werbung nichts auslassen, was meine Sache nicht so ist, sollte man, wenn man es halbwegs clever anstellt, damit locker seine Miete bezahlen können. Nähere Infos darüber gerne per Mail.


Was ist mit der Anbindung zu Facebook und Twitter?

Die gab es konkret nicht. Beides lief über die eigentliche Domain. Beide Accounts sollten noch zu haben ein.

Was ist Teil des Deals?
Alles. Ich verkaufe sowohl die Domain als auch das Blog als solches, was auf WordPress läuft. Alle Artikel bleiben bis zur Übergabe erhalten. Allerdings werden diese allesamt auf das Kraftfuttermischwerk kopiert. Was der etwaige Käufer dann damit anstellt, ist mir egal. Wer das auch weiterhin als Blog nutzen will, was ich toll finden würde, kann den Content gerne drinnen lassen, wer was anderes damit anstellen will, soll das von mir aus auch tun.

Weil das gerade zum Thema wird: Natürlich werden die Mailadressen nicht Teil des Verkaufs sein. Auch die Kommentare, die an die Adressen gebunden sind, gehen nicht an einen etwaigen Käufer über. Natürlich nicht!

Warum verkauft man so was?
Zum einen, weil ich mit einem Blog völlig ausreichend ausgelastet bin, zum anderen, weil es schade wäre, dass doch recht gut besuchte Blog einfach so einschlafen zu lassen. Wäre schön, wenn das dort irgendwie weiterginge. Außerdem interessiert mich tatsächlich, wie viel Geld manche für Derartiges auszugeben bereit sind.

Wird unter allen Umständen verkauft?
Nein. Es gibt schon eine preisliche Vorstellung meinerseits, unter der ich das Blog nicht verkaufen werde. Sollte diese nicht geboten werden, behalte ich das Blog und mache ein Kochblog daraus. Oder so. Vielleicht. Ihr könnt es natürlich auch kaufen und mich trotzdem darauf übers Kochen bloggen lassen. Hihi.

Wie läuft das nach dem Verkauf?
Aktuell liegt die Domain auf dem Servers eines Freundes. Sie müsste dann umziehen. Wohin wäre egal, die namentliche Übertragung per Denic ist kein Problem.

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Ein ❤ für Drogen und Welcome back auf kraftfuttermischwerk.de

Eigentlich ist das hier nur ein Alibi-Beitrag, denn der Anlass ist an sich ist viel wichtiger. Nach gut einem halben Jahr, blogge ich erstmalig wieder auf meiner eigentlichen Domain. Also ich probiere das jetzt einfach mal aus. Basti hat das jetzt in die Hand genommen, die Kiste auf einem seiner Server geparkt und meint, das würde jetzt so laufen. Das ging dann jetzt alles doch viel schneller, als von mir gedacht.

Zum einen war die Domain sprichwörtlich von jemandem gekapert worden. Der hatte sie bei sich auf dem Server geparkt, einen Redirect auf Kaputtmutterfischwerk reingeklebt und wollte sich um die Optimierung kümmern. Seitdem allerdings hatte er sich nie wieder gemeldet und schon gar nicht auf meine mitunter verzweifelten Mails reagiert, die Pfeife. Zum anderen habe ich sie erst seit gestern wieder. Basti scheint seitdem nichts anderes gemacht zu haben, als das Werk wieder zum Laufen zu kriegen. Und aktuell sieht es ziemlich bis sehr gut aus, sagt er; Alle mp3s sind zurück im Netz. Alle Fotos, das komplette Archiv, alles! Mir geht gerade ein bisschen dolle einer flitzen!

Und dann sagte er, „Hau doch jetzt mal richtig auf die Kacke! Damit ich sehen kann, was der Server aushält.“ Das tue ich hiermit. Und ihr dürft jetzt 643 Mal aktualisieren um zu gucken, ob das hier stabil bleibt.

Alle Beiträge vom Kaputtmutterfischwerk werden hier die nächsten Tage reinkommen, so das ich dann wirklich alles wieder komplett habe.

Kann natürlich sein, dass hier gleich wieder alles zusammenbricht und meine aktuelle Euphorie sich in einen feuchten Furz auflöst, aber ich werde das nicht wissen können, wenn ich das nicht jetzt probiere.

kraftfuttermischwerk.de is back in Business, Fuck yeah! Nur der RSS-Feed hinkt noch so vor sich hin. Wir kümmern uns.

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39 Kommentare

Kurze Durchsage: Crash-Update

Ich hatte vor drei Tagen gedacht, dass die Kiste hier dann doch wieder ohne weiteres laufen würde, was sie nach ein paar gebrachten Beiträgen eben doch nicht tat.

Mein derzeitiger Server ist aktuell einfach zu klein für das Blog und schafft das alles nicht mehr. Sobald ich einen Beitrag schreibe, ist der RAM bis zum Platzen voll und der Server steigt aus, weshalb eine Zuverlässigkeit des Erreichens nicht mehr gegeben ist.

Deshalb werde ich mervutlich irgendwann nächste Woche auf einen neuen, größeren Server umziehen. Solange passiert hier genau nichts und ich blogge munter auf Kaputtmutterfischwerk weiter.

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Ein Urteil des Landgerichtes Hamburg vom 10.05.2013

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(klick für das gesamte PDF)

Am 24.04.2013 fanden vor dem Landgericht Hamburg einige Verhandlungen bzgl. vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen statt. Es entzieht mich meiner Kenntnis, zu welchen Gunsten in all diesen Angelegenheiten entschieden wurde, ich habe nur dieses eine Urteil hier vorliegen. Dieses ist bisher nichts rechtskräftig. Die namentlich nicht aufgeführte Kanzlei der hier namentlich nicht aufgeführten Klägerin wies den Anwalt des hier namentlich nicht aufgeführten Beklagten mehrfach genau darauf hin. Auch darauf, dass dieses vorläufige Urteil in allerkeinstem Falle unanonymisiert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfe. Das könnte zum einen bedeuten, dass die hier namentlich explizit nicht aufgeführte Kanzlei der hier namentlich explizit nicht aufgeführten Klägerin in Berufung zu gehen gedenkt. Das könnte auch bedeuten, dass die namentlich nicht aufgeführte Kanzlei der hier namentlich nicht aufgeführten Klägerin erst mal andere laufende Verfahren durch die Gerichte bringen mag, die irgendwie namentlich nicht weiter aufgeführten Beklagten noch bevorstehen. Soweit so unklar.

Mehr will ich dazu gerade gar nicht sagen. Muss ich ja auch nicht, denke ich. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Ich bitte euch um euer Willen, in den Kommentaren weder über den Namen der Kanzlei noch über den Namen der Klägerin zu spekulieren. Ich werde das gegebenenfalls moderieren. Ich will hier keine Namen lesen! Damit tut sich keiner von euch einen Gefallen (mir auch nicht), glaubt mir. Die lesen hier ganz fleißig mit. Damit kann man warten, bis das Urteil dann gegebenenfalls irgendwann mal rechtskräftig sein sollte.

Der Anwalt des hier namentlich nicht weiter aufgeführten Beklagten sagt dazu:

Die [namentlich nicht weiter aufgeführten] haben 1 Monat Zeit, gegen das Urteil das Rechtsmittel der Berufung zum Oberlandesgericht Hamburg einzulegen. Sodann haben die mit Fristverlängerung maximal zwei weitere Monate Zeit, die Berufung zu begründen. Das OLG wird das Urteil auf Rechtsverletzungen, die das Landgericht gemacht haben müsste, prüfen. Wenn das OLG keinen Grund sieht, das Urteil abzuändern, wird es einen Hinweisbeschluss geben, in welchem der Klägerin [namentlich nicht aufgeführt] ](Berufungsklägerin heißt die dann) mitgeteilt wird, dass die Berufung keine Aussicht auf Erfolg hat. Andernfalls wird das OLG einen Verhandlungstermin anberaumen, was dann bedeuten würde, dass das OLG möglicherweise von dem Landgerichtlichen Urteil abweichen will… Aber warten wir ab.

Also warten wir.

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Mix: Rudi Stöher & Das Kraftfuttermischwerk – Vodka im Regen

vodka im regen (1 von 1)

Irgendwie läuft das hier gerade nicht so, wie es eigentlich sollte. Mein Hoster hat mich gestern auf einen anderen Server verschoben, weil ihr mittlerweile zu viele geworden seid, und ich den anderen Seiten, die mit mir gemeinsam auf einem Server liegen, deshalb den Saft wegziehe. Außerdem habe ich massive Probleme mit meiner Datenbank, die dafür sorgen, dass das Blog heute fast den ganzen Tag so gut wie gar nicht zu erreichen war. Ich habe von sowas genau gar keinen Plan und deshalb gerade einen Profi angemailt, der sich die nächsten Tage hoffentlich darum kümmern wird, dass das hier alles auch weiterhin so läuft wie gewohnt. Ja.

Außerdem habe ich gestern zusammen mit Rudi auf dem „Betriebsausflug“ der Prototypen einiges an deepem Shit durch die Boxen gejagt. Gemeinsam mit uns fing es furchtbar an zu regnen, was locker 30 Minuten anhielt. Dann aber tanzten die Leute, wir tranken Vodka aus Flaschen (ich viel zu viel davon) und alles war schön. Irgendwie so lange, bis ich den Weg zum Auto antreten musste, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Das Tracklist Schreiben haben wir irgendwann dem Vodka trinken untergeordnet, weshalb es keine gibt. Aber wir beide haben uns ordentlich durch unsere ganz persönlichen Lieblingssauereien der letzten zwei Jahre gewühlt – Rudi natürlich immer dann, wenn es hier lauter wird. Die erste Stunde ist super, der Rest war es gestern Nacht zumindest gefühlt auch. Garantien darauf allerdings kann ich keine geben, ich war einfach wirklich viel zu voll. Hihi. Toll war es trotzdem. Wie eigentlich immer, wenn ich mir mit Rudi den Controller teile.


(Direktlink)

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