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Kategorie: kfmw.stuff

Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Taniths und Wolle XDPs Birthday 2012

Tanith und Wolle feierten gestern schon recht früh am Abend ihren diesjährigen Geburtstag im Berliner Suicide Circus. Ich wurde gebeten, das Intro zu machen, was ich dankend annahm. So spielte ich schon Musik während alle anderen noch am Grillen waren. Und weil es sich neben so einem Grill eher schlecht tanzt, habe ich es auch ganz entspannt angehen lassen. Etwas leiser auch, man will ja nicht die Leute beim Essen stören. Ein leichtes Geschwofe an einem schönen Sonntagabend im Sommer in Berlin.


[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/at%20Taniths%20%26%20Wolle%20XDPs%20%20Birthday-Bash%202012.mp3]
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Tracklist:
Stumbleine – Ghost
Synkro – Broken Promise
rktic – Wandelhalle
Duererstuben – Sternzeichen Gluehwurm
Radio Slave – K-Maze (Youandme Disco Dub Edit)
Liem – Beggin You
Tannet Ross – B Side
Iron Curtis – Brthrs (Basement Dub)
Sevensol & Bender – Scuba 
Millok & Zigelli – Feel Me (Mario Basanov Remix)
Hauschka – Radar (Michael Meyer Remix)
Synkro – Frontline (Jack Dixon Remix)
Scuba – Hope (Recondite Nocturnal Car Ride)
Steve Bug – Those Grooves
Aeromaschine – Fawn
SBTRKT – Atomic Peace (Hannes Fischer Edit)
Terranova feat. Tomas Hoffding – Question Mark (KiNK Feat. Rachel Row Remix)
Saschienne – Unknow (Dixon Mix) 
Rodrigo – Jazzy Summertime
Nicone & Sascha Braemer – Dreamer (Edu Imbernon Remix)
KiNK – Express
Doomwork – Sigma 
Cipy – Your Fifteen Sexy Heel
Eric Erickson – Love Cannot
Robosonic – Worst Love 
Dirt Crew  – Deep Love
Maurice Aymard feat. Yetta – El Duelo
Joris Voorn – Spank the Maid

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Ich bin Urlaub, hier machen andere weiter

Wahrscheinlich hat man das da draußen die letzte Woche schon gemerkt. Ich habe Urlaub, was meine internetzige Präsenz auf allen Kanälen doch etwas zu spüren bekommt. Das stört mich nicht wirklich, denn auch Urlaub davon ist natürlich ganz viel Urlaub.

Morgen früh werde ich dann auch noch dorthin fahren, wo es wahrscheinlich für mich nur schlechtes Netz geben wird. so schlecht, dass es für’s Bloggen nicht reichen wird, was mir gerade auch irgendwie zu gute kommt.

Allerdings weiß ich von mir selber, dass es irgendwie traurig ist, wenn aus den abonnierten Blogs tagelang nichts im Feedreader landet. Man freut sich ja doch immer über jeden Post der auch anderen.

Wie auch immer, ich habe wieder Gastblogger an Land gezogen, die mich hier ab Morgen vertreten werden. Zugesagt haben bisher Falk, Murdelta und Marco. Außerdem sind noch drei Anfragen bisher nicht beantwortet, aber das wird schon. Die kriegen das hin. Auch klar.

Ich habe übrigens 35 Jahre dazu gebraucht um erstmalig eine Ferienwohnung zu mieten. Das ist zum einem dem vorhergesagtem Wetter geschuldet, zum anderen dem Umstand, dass der Bulli für vier doch etwas eng wird langsam. Wer also wissen will, was mir das so vor das Leben fällt, kann davon ganz sicher auch auf Twitter etwas mitbekommen.

Gehabt euch wohl und macht nichts kaputt hier.

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – Live at Antaris Project 2012

Es muss fast zehn Jahre her sein, als ich das letzte mal auf der Urmutter aller Psy-Trance-Festival in Deutschland zu Gast war. 1994 fand die Antaris erstmal statt, wir waren dann dort des Öfteren über das ganze Wochenende und gaben es uns dort „verdammt dreckig“, wenn ihr versteht. So was machen wir heute natürlich nicht mehr und so blieben wir für ziemlich genau 24 Stunden, was exakt dem Zeitfenster entspricht, das zwischen meinem Live-Set gestern und dem heutigen DJ-Set von Dubmaster Saetchmo lag. Der nämlich war auch mit.

Und na klar ist es schon ziemlich geil, heute auf einem Platz zu spielen, den man vor Jahren voller Faszination, voller Verwunderung und voller Liebe für sich einnahm. Es hat in seinem kleinen Sein eine irgendwie große Bedeutung. Weil man irgendwie dazu gestoßen ist und dazu beitragen kann, dass das alles so ist wie es nun mal ist, wenn da 8000 Leute gemeinsam feiern wollen und das überaus friedlich auf die Reihe bekommen.

Mein Platz ist dann heute eben der Chill, den ich nun mal liebe und auf dem ich in den ganzen Jahren des Psy-Trance so viele Eindrücke gesammelt habe, die mich bis heute musikalisch prägen.

Die anderen Floors allerdings geben mir im Gegensatz zu damals ganz genau nichts mehr. Irgendwie bin ich diesem Sound nicht mehr gewachsen. Oder er mir nicht mehr – keine Ahnung. Wir hatten tollen Jahre zusammen, aber es ist dann eben auch an der Zeit „Lebe wohl“ zu sagen. Nie war mir das deutlicher als heute Morgen, als gleichzeitig zwei Floors mit 148 BPM auf mich einprügelten.

Trotzdem war es schön und irgendwie eben auch groß, Aber eher so innerlich.

Musikalisch habe ich mich durch die letzten sechs Jahre gespielt, olle Kamellen umgebaut und dem heute angepasst, Tracks dabei, die bis auf hier nie released wurden und sich bei 100 BPM über den guten alten Kumpel 4to-the-Floor rollen und eben eine kleine Prise Psy in sich haben.

Ich widme diesen Mitschnitt Marcus Richter, der mich gestern auf dem Gelände per Telefon für Trackback von Radio Fritz in der Kategorie „Blogger Privat“ interviewte und mir die Frage stellte, warum ich denn „nicht schönere Musik“ machen würde. Ganz einfach: weil es für diese Momente, die manchmal die größten sind, schöner nicht sein könnte.

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Tracklist:
Marley talks
Downunder the Moon
Am Wolkenberg (feat. Bastai)
Blüte seines Lebens
Good Morning, Misses White
Shadows on Wooded Beaches
Striem
Das alte Schulhaus
Unter Wasser fliegen (feat. Jan Stadtherr)
Hochhaus am Bergsee
Wudwerd – Bocas del Toros (KFMW Remix)
Dubsuite – Eigenleben (Das KFMW Autoexistenz Mix)
Chocolate in Nutshells
It’s Publique – Half Days (Das KFMW Green Tube Re-Edit)
GPG Immergrün
Butterflies in Hell
Unterm Bassphalt der Strand
Birkenholzkompott

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Über die Werbung hier

Zwei Dinge vorneweg: eigentlich wollte ich heute schon längst schlafen und zweitens hatte ich mir wirklich vorgenommen, nichts darüber zu schreiben, warum, weshalb und wieso überhaupt ich hier jetzt auf einmal Werbung in der Sidebar habe. Dann las ich den Artikel von Felix und dachte so, „es könnte ja auch für dich von Vorteil sein, darüber was zu machen und für Stilanzeigen sowieso, was dann auch wieder auf dich zurückfallen könnte“. Klar.

Ich fand Werbung auf Blogs immer blöd. Teilweise empfinde ich das auch heute immer noch so. Das lag damals primär daran, dass ich nicht mal im Ansatz darüber nachdachte, wie viele Leser mein Baby hier irgendwann mal haben könnte. Manchmal verstehe ich das auch bis heute nicht so ganz, aber so ist das eben – viele mögen das, was ich hier mache. Voll schön.

Seitdem ich das hier mache, bekomme ich wöchentlich sogenannte „Kooperationsanfragen“. Die gestallten sich im Regelfall so: „Hallo Ronny, wir sind Pomm Fritz und Pomm Friedel* von der Agentur XYZ*. Wir sind auf der Suche nach Kooperationspartnern für die Firma/das Produkt XYZZ*. Wir haben deine Seite gefunden und finden, dass die außerordentlich gut zu unserem Angebot passt. Wir wollten Dir eine tolle Aktion für Dein Blog vorschlagen. Verlose etwas von uns – das schafft Kommentare.“ Das war es dann meistens auch schon. Von Gegenleistung keine Spur. Es ging um die „tolle Aktion“ auf meinem Blog, wovon die ziemlich viel haben, ich dann im Regelfall nichts. Iss so. Die Verlosungen, die ich hier bisher hatte, enstanden immer aus Eigeninitiative meiner selbst. Weil ich fand, dass man den geilen Shice auch durchaus mal unterstützen kann, weil man weiß, wie viele Menschen man hiermit täglich erreicht. Im Gegenzug dazu wollte ich dann meistens eine Platte und/oder ein oder mehrere 320er Mp3 Downloadlinks, ein Buch oder eine DVD. Das war es, das war fair, ist es immer noch und wird es auch bleiben , wenn mich das Zeug kickt. Weil ich so bin. Trotzdem kann ich diese Aktionen bisher an zwei Händen abzählen – mehr bedarf es dafür nicht. Über mehr hatte ich lange nicht nachgedacht.

Dann änderten sich hier die Leserzahlen und die ganzen XYZ* Anfragen verdichteten sich von mehrmals in der Woche auf 3-4 am Tag. Ohne Shice! Ich bekomme hier mittlerweile mehrfach täglich irgendwelche rotzeblöden Werbeanfragen, die im Grunde immer darauf abzielen, dass der Anfragende soviel Aufmerksamkeit wie möglich für so wenig Geld wie nötig bekommt. Frech mitunter, aber nachvollziehbar, weil viele sich da draußen mit einer nahezu lächerlichen Gegenleistung zufrieden geben, was das vielleicht eigentliche Problem in der deutschen Blogospähre zu dem Thema ist: viele verkaufen sich viel zu schnell unter dem eigenen Wert weil sie diesen nicht so recht einschätzen können und dann lieber „etwas“ als „gar nichts“ nehmen. Ich weiß ja nicht, was diese bescheuerten „Jägermeister Wirtshaus Tour“-Kampagnen, die fast alle haben, neben ein paar Kopfhörern, 4 Flaschen Schnaps und 50 Euro noch so bringen, das viele die bloggen, obwohl ihr die zu verkaufen versuchte Musik nicht mal mögt um dann drei Tage später Kettcars Video mit „Jägermeister-Roby, wir haben schon verstanden“ zu bloggen. Bacardi jedenfalls hat mir für ihre letzte „Bacardi Oakheart“-Kampagne, die ja viele hatten, genau 40 EURO zahlen wollen. Und die wissen wahrscheinlich durch irgendwelche Analyse Tools noch genauer als ich, wie viele Leute hier täglich dabei sind. Selbst der Daunenmantel-Textlink, den ich hier in der Sidebar habe, wirft deutlich mehr ab als ein Artikel für die so versucht hippe Aktion der Firma Bacardi. Das Problem ist eben, dass sich zu viele von euch von denen verarschen lassen. Für ein paar Kopfhörer, ein paar Freikarten, ein paar Flaschen. Und warum sollten die mehr zu zahlen bereit sein, wenn sie so billig dabei wegkommen können? Ihr könntet viel mehr haben, wenn ihr euch dafür nicht hingeben wird. Ihr versaut euch so selber die Preise. Denkt mal drüber nach.

Irgendwann sprach ich mit Renè, den ich trotz, oder besser noch wegen seiner ganzen Eskapaden immer noch sehr schätze, über das Thema Werbung auf Blogs. Ich war echt sackig und kritisierte ihn hart, als er damals mit dem Shice bei sich begann, aber so konnte er mir ein paar Jahre später ziemlich genau erklären, wie der Hase bei ihm läuft, was mir das ganze nachvollziehbarer machte. Ich war gerade im Mokono/Adnation Netzwerk gelandet, welches ich bis heute nicht verstehe und deren blöde Banner – von denen ich bis heute nicht kapiere, wie die überhaupt zu Stande kamen – ich nach 14 Tagen Laufzeit wieder rauswarf. Natürlich auch, weil es sich in keinster Weise irgendwie lohnte und weil die auch wirklich doof waren. Heute bekomme ich hin und wieder das Angebot von denen, ein Video zu bloggen, was dann CPV (Click per View) abgerechnet werden soll. Irgendwas mit 0,0… Cent, per Playklick, und ich frage mich „Wollt ihr mich veraschen?!?“ Die wissen meistens selber, dass die Videos Bullshit sind und im Regelfall keiner darauf klickt. Die Verantwortung dafür trotzdem zahlen zu müssen, wollen sie nicht übernehmen, also CPV. Für die Vermittlung dessen bekommen sie wahrscheinlich genau soviel wie ich. Ich, der sollte ich das bloggen, als Fallobst dastehe. Wollte ich nicht – also haute ich den ganzen Mokono-Quatsch raus. Nicht mein Business. (Erklärung: Stilanzeigen zahlt einen TKP, einen „TausenderKontaktPreis“ unabhängig davon, wie viele Leute tatsächlich auf den Link klicken, was sich dann im Endeffekt natürlich für die auch nur auszahlt, wenn tatsächlich viele darauf klicken, was euer Job ist. Monoko tut das bei Bannerwerbung auch, allerdings zahlen die weitaus weniger und ich habe bis heute nicht verstanden, wie man da an die guten Deals kommt. Vielleicht auch mein Fehler, ja.)

Es ist mittlerweile für mich durchaus okay, Werbung auf Blogs zu haben. Auf meinem will ich allerdings nur welche, die keinem penetrant auf den Saque geht und bei der ich das Gefühl haben kann, angemessener Partner zu sein, was sich natürlich für mich auch finanziell berechnen lassen sollte. Klar. Wenn schon werben, dann auch mit für mich messbarem Mehrwert. Ohne diesen Google-Anzeigen Bullshit, ohne American Apparel, die dankbar dafür sein dürften, Deppen zu finden, die sich für die halbnackte Mädels ins Blog zu kleben, um mehr von dem vermeintlich kuhlen Image der Bude zu partiziperen, als dafür auch bezahlt zu werden. So nach dem Motto „Wie kuhl bin ich denn? American Apparel klebt ein Banner von sich in mein Blog. In mein Blog!“ Ihr Narren!

Also ja, man kann hier jetzt werben. Aber wir müssen über den Preis reden. Und die Banner gehen sowieso exklusiv an Stilanzeigen. Weil die einfach besser und vor allem schneller damit waren, ein wirklich gutes Konzept für, ja, wirklich gutes Geld an die Blogger zu bringen. Das heißt dann eben auch, das geht nur, wenn ihr keine „American Apparel“, „Google-Anzeigen“-Werbeflächen bei euch nahezu verschenkt. Für Jägermeister und Bacardi könnt ihr natürlich weiter Artikel schreiben, die ich euch sowieso nicht abnehme, weil ich weiß, warum ihr die bringt und wie billig ihr euch dafür verkauft. Mit Pringles will ich gar nicht erst anfangen!

Ich will auch gar nicht wissen, ob irgendwer von euch es blöd findet, dass hier jetzt für Dinge geworben wird, die ich auch für Geld empfehle. Es sind dann Dinge, hinter denen ich stehe. Wenn ihr darüber diskutieren wollt, spart euch das, ich werde darauf nicht eingehen. Gewöhnt euch dran, oder lasst es. Und wer hier Banner buchen will: tut es über Stilanzeigen, denn das deren wirklich gutes Konzept über kurz oder lang aufgehen könnte, ist keineswegs sicher. Und wenn nicht, sehe ich es genau wie Felix, der schreibt: „und wenn das alles scheitert, dann mit stil.“

* Name von mir geändert

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Fotos: Fusion Festival 2012

„Voll schön“ bringt es eigentlich genau auf den Punkt. Die Leute, das Wetter, die viele Musik, die Liebe, der Spirit. Voll schön eben.

Ich hab‘ an die 700 Fotos gemacht, 80 davon packe ich hier rein, die Hälfte – quasi mein Best of Fusion 2012 – als direkte Fotos, darunter noch mal alle inklusive der Best of in einer Galerie (Weil ich gerade nicht weiß, wie ich das besser hinkriegen könnte. Ihr könnt also auch gleich auf die Galerie klicken – ich weiß es doch auch nicht.) Alle vergrößern sich per Klick auf das Bild. Alle Fotos stehen unter CC-Lizenz CC BY 3.0.

Und ja, ich weiß, dass meine 505er Spalte für derartigen Content eigentlich zu klein ist, weil das alles eigentlich größer müsste, aber da müsst ihr durch, bis mir mal was besseres dazu eingefallen ist.

Die Fotos sind alle aus dem Zeitraum Donnerstag bis Samstag Mittag – danach war mir das Feiern dann wichtiger. Ihr kennt das.

P.S. Ich habe bewusst versucht, die Fotos eher unpersonalisiert zu machen, was hier bis auf dieses eine, – das eigentlich schönste – gut geklappt haben sollte. Sollte sich dennoch wer durch das Zeigen der seiner Person irgendwie gestört fühlen, reicht eine Mail an mich und ich werde konkret dieses besagte Bild wieder rausnehmen.

P.P.S. Eigentlich habe ich die Fotos nur mal wieder gemacht, weil ich vor ein paar Wochen eine ziemlich alte Digital Kamera in die Hände bekam, die ich mal testen wollte. Eine Sony DSC F828, die schon ein oller Schinken ist, aber mit ihrem schwenkbaren Objektiv tatsächlich noch für Aufsehen sorgte. So ist das nämlich.

Der Rest nach dem Klick:

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – live at Dubstation, Fusion Festival, 01.07.2012


Für mich war es das nunmehr dreizehnte Fusion Festival und soweit ich mich erinnern kann, wollte ich schon immer gerne mal am Sonntagabend auf der Dubstation für Musik sorgen. Weil es der Moment ist, an dem alle wieder landen, alle runterkommen, sich alle aus ihren eigenen Resten sammeln. In diesem Jahr ging das nun und es war der Himmel, aus dem ich gerne niemals nicht wieder abgeholt worden wäre. Das Größte. Sonntagabend. Dubstation. Alles meins. Alles schön.

Vorneweg sehr zurückhaltend, in der Mitte eher deepsteppig und hintenraus die uralten Drum ’n‘ Bass-Schinken. Es war mir sowas von ein Fest, glaubste gar nicht. Ich schiebe es jetzt einfach mal auf meine freudige Aufregung, dass ich „Selbstdurchschreibend“ gleich zweimal in Ableton zog. Müsst ihr durch.

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Tracklist:
Absolut gigantisch
Ankommen
Sandschnecke im Sturm
Marko Fürstenberg – Porn Infection (Das KFMW Softporn Edit)
Blaues Warm
Am Wolkenberg (Instrumental)
Waldgeflüster
Seetauglich
Saite A
Fluss ins Nichts
Birkenholzkompott
Heimatkunde
Blattfedern
It’s Publique – Half Days (Das KFMW Green Tube Edit)
Selbstdurchschreibend
GPG Immergrün
Unterm Bassphalt der Strand
Butterflies in Hell
Selbstdurchschreibend
EFTB – Run! (Das KFMW Remix)
Mittelmark im Regen
Tippica
Schluss mit lustig
Psy ’n‘ Bass

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Mix: Rudi Stöher & Das Kraftfuttermischwerk @ Weltkongress der Hedonistischen Internationale 2012

Ich hatte heute Morgen gemeinsam mit Rudi das Vergnügen auf dem nunmehr 3. Weltkongress der Hedonistischen Internationale den „Tanzworkshop“ eröffnen zu können. Die Sonne schien, die Leute waren freundlich und alles war schön. Insgesamt kamen so ziemlich house-lastige, trunkene 170 Minuten zusammen

[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/at%20Weltkongress%20der%20Hedonistischen%20Internationale%202012.mp3]
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Tracklist:
Matthew Herbert – Café de Flore (Instrumental)
Duererstuben – Es Funkelt Gar Auf Frostgem Feld
Andre Lodemann – Piece Of Mind
Ilya Decado – Slow But True
Smash TV – Please
Insect O. – Birds Over Hong Kong (Marko Fürstenberg’s The Peak Remix)
Robag Wruhme – Donnerkuppel
Shenoda – Chasing Clouds
Joris Voorn & Moby – After The After (Original Mix)
Detroit Swindle- Jick Rames
Klangkarusell- Sonnentanz
Gui Boratto – No Turning Back (Wighnomy’s Likkalize Love Rekksmi)
Rudi Stöher & Das Kraftfuttermischwerk – Tiny Wombat
Pawas – Let Go
Adana Twins – Strange
Polar Inertia – Indirect Light
Sonogama – Hypnotic Beat
Console & Marek Hemmann – Leaving a Century (Marek Hemmann Remix)
Monika Kruse – Namaste
Kadebostan – Mother Cries
Saschienne – Neue Acht
Karol XVII & MB Valence – The Rusty Piano (ShurIKan Unreleased Vinyl Dub)
Stoer – Ruben De Ronde
Aeromaschine – Feldgrau
Rudi Stöher – Na Sach Mal
Björk – Pagan Poetry (Ripperton Remix Unofficial)
Laid Back – Soul Cap Remix
Rodrigo – Jazzy Summertime
Enric Ricone, Francisco Frink – Is Back
Guy Gerber – The Mirror 4
Pupkulies, Rebecca – La Vie Est Belle (Marek Hemmann Remix)
Matheo Velez – Morir
Silicone Soul – Dogs Of Les Ilhes (KTS Remix)
Mike Shannon – Foxology
Joris Voorn – Goodbye Fly

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Letztens am See

Ich hatte vor gut zwei Wochen das Glück auf eine sehr spontane Party gehen zu können, die in Potsdam an einem See stattfand. Dort wurden zwei Floors in einem kleinen Waldstück aufgebaut, eine provisorische Bar gezimmert, etwas Licht in die Bäume gehängt und fertig war die Sause. Eine Art Party, wie man sie eigentlich eher aus den 90ern kennt. Hinkommen war etwas problematisch, weil man mit dem Auto so gut wie gar nicht rankam, aber als ich dann dort war, war alles irgendwie Liebe. Ich wurde ein paar Stunden vorher gefragt, ob ich nicht Lust hätte zwei Stunden auf dem angedachten Chill-Floor zu spielen, was ich auch zusagte. Allerdings war der Tag davor so komplex terminiert, dass ich nicht mal die Zeit hatte, einen Controller einzupacken.

Wie auch immer, als ich von Mogreens übernahm, war von Chill-Floor schon nichts mehr zu hören, weshalb ich mich entschied, auf 118 mit einem Four-to-the-floor weiterzumachen, den ich dann auch beibehielt. Deepes Techno- und House-Zeug, mit jeder Menge Neuem aber auch meinen ewigen Lieblingen. Ich habe da irgendwie aufgenommen, was mir nicht ganz klar war. Deshalb auch ohne Tracklisting, aber das meiste davon kennt ihr eh. Allerdings wurden dann doch keine zwei Stunden daraus, da nach mir ebenso so spontan übernommen wurde, wie ich zuvor übernommen hatte. So ist das nämlich.

Diese Party war für mich bisher die beste des Jahres und es muss einiges passieren, dass sich daran noch etwas ändert.


[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/Letztens%20am%20See.mp3]
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Danke

So. Ich bin wieder da. In den letzten fünf Jahren wahr ich tatsächlich nie so „offline“ wie in den letzten sechs Tagen. Das lag zum einen an der Akku-Leistung eines modernen Telefons, zum anderen an der exorbitant miesen Netzabdeckung, die die Uckermark so hergibt. Kein Wunder, dass die jungen Leute dort alle vor 20 wegmachen. Ich klicke mich gerade also erstmalig durch das, was die Woche über hier so kam, ohne das ich dafür auch nur einen Buchstaben hätte schreiben müssen. Ich bin schwer beeindruckt. Echt jetzt. Meine Gast-Blogger_innen haben das auch ohne mich ganz großartig hinbekommen. Ich hätte auch locker noch 14 Tage wegbleiben können, ohne das ich irgendwem wirklich gefehlt hätte. Das ist ganz klar deren Verdienst. Vielen Dank dafür!

Und: Vielleicht wäre es wirklich mal an der Zeit, ein deutches Blog ins Netz zu hauen, in dem 20-30 Leute täglich den Shice raushauen, den sie für exorbitant großartig empfinden. Sollte ich das irgendwie zu gestalten haben, währet mindestens Ihr acht mit dabei. Zeit dafür wäre es ja mal, wie ich finde.

Ich sortiere mich jetzt noch ein wenig, komme in der wahnsinnig engen Zivilisation wieder an, trinke etwas, marke alle ungelesenen Feeds als gelesen und bin ab morgen dann wieder voll da.

Toll, was das Internet alles so kann. Ihr alle seid ein Teil davon.

*knutschi*

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Download: It’s Publique – Half Days (Das Kraftfuttermischwerk Green Tube Re-Edit)



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Die Herren von It’s Publique machen das mit dem Internetz ganz ähnlich wie ich. Neben ihrem Blog nämlich machen sie auch noch Musik – allerdings als Band und nicht wie ich als Ein-Mann-Flohzirkus. Nun steht das Debüt-Album der Vier mit dem schlichten Namen „It’s Publique“ an und erscheint am Freitag, den 11. Mai 2012. Ich habe es schon mal komplett hören können und bescheinige der LP, eine rundum gelungene Pop-Platte zu sein. Und ich meine den Guten, den guten Pop.

Man fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, einen Remix von irgendeinem der Songs zu machen, ich sagte zu und entschied mich für „Half Days“, die letzte Nummer auf dem Album.

Hier nun schonmal der Remix davon, den ich dankbarerweise einfach so und für nichts ins Netz stellen durfte, so das den jeder einfach so und für nichts downloaden kann. Weil ich das ja eh immer am liebsten habe.

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