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Kategorie: kfmw.stuff

Morgen: MoGreens und icke mit unseren liebsten Drum ’n‘ Bass Vinyls in Saetchmos Echokammer


Nach meinem letzten Besuch in Saetchmos Sendung namens „Echochamber“ sagte ich zu ihm, ich würde wiederkommen, wenn wir dort ein kleines Drum ’n‘ Bass Special fahren würden, zu dem ich all meine Lieblingsplatten aus den 90ern mitbringen dürfte. Morgen also machen wir das. Außerdem kommt der Kollege Mogreens mit, der seine Schätzchen auch mal gleich noch raus sortiert hat. Strictly D’n’B, strictly Vinyl. Los geht es um 22:00 Uhr, den Livestream zur Sendung findet man dann hier. Platten sind sortiert, ick freu ma.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Später Schnee


(Foto von dermuetzenmax)

Ich saß letzte Nacht vor meiner iTunes Bibliothek und dachte, schmeiß doch mal alles in einen Ordner, was du schon immer mal in einem Mix haben wolltest – ganz egal, ob das nun stilistisch oder von der Geschwindigkeit her gut zusammen passen muss. Gesagt, getan, ich war dann bei gut 35 Tracks und hatte dann gleich noch angefangen. Mit dabei alles, was ich besonders gerne mag und was mit keinem geraden Beat um die Ecke kommt. Klassische Downbeats, Dubs, NuJazz, bissl Dubstep, allerhand winterliche Melancholie, ganz viel Piano und – festhalten – Hip Hop, wie ich ihn einst mochte. Zu guter letzt dann eine Schlager-Nummer, die sich bei euch mindestens für die nächsten drei Tag in die Birne schrauben dürfte. Also einfach mal quer durch den Gemüseauslage. Den Rest verrät die Playlist. Und ja klar, bevor wieder jemand fragt, hier dürft ihr auch kiffen.

[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/Sp%C3%A4ter%20Schnee.mp3]
(Direktdownload | 01:27:28 | 192 kBit/s | 120,6 MB)

Tracklist:
01 Aphex Twin – Rhubarb
02 Boxcutter – Gave Dub
03 Bloc Party – Where is Home? (Burial Remix)
04 Ben Lukas Boysen – And By Sweet I Mean
05 Mellowbag – Illusion
06 Count Basic – Gotta Jazz (remixed By Richard Dorfmeister)
07 The Streets – On The Edge Of A Cliff
08 Soultek – Lost In Love
09 Existance – Miles Apart
10 Robag Wruhme – Polsh Dutto
11 Desolate – Cathartic
12 Stina Nordenstamm – Murder in Mairyland Park
13 Björk – All is full of Love (In Love with Funkstörung Remix)
14 Boards of Canada – 1669
15 The Glitch Mob – Palace of the Innocents
16 Dubtractor – Scary HH Loop
17 Arrial – Terminal 4
18 Sonde – Digital Sun
19 Deluge – The Crush
20 Banzai Republic – Fætter Dub
21 Jean Michel – A Completly Normal Improbability
22 The Notwist – Lichter 01
23 Inga & Wolf – Gute Nacht, Freunde

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45 Tage am Wolkenberg im Himalaya

Ich hatte mir ja immer ein Video zu „Am Wolkenberg“ gewünscht. Als ich heute Morgen dieses Timelapse Video sah, welches in 45 Tagen im Himalaya aufgenommen wurde, dachte ich, dass es genau dieses sein sollte. Eigentlich. Ist es aber nicht. Allerdings habe ich daraufhin den alten Schlager auf Soundcloud geschubst, was lange überfällig war.

Ich mache jetzt folgendes: ich mute das Video, und mache dazu den Wolkenberg an. Könnt ihr auch tun, müsst ihr aber nicht.


(Direktlink)

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Tschüss, macht’s gut, bis nächstes Jahr und danke!


(Foto unter CC von ScriS)

Ich hau gleich ab. Dorthin, wo sich Hase und Igel „Gute Nacht“ sagen, bevor der Fuchs dann beide frisst. In die Brandenburger Steppe. Dorthin, wo ich ich zum Jahreswechsel am liebsten bin. Das als Info.

Und dann aber schiebe ich erstmal das „und danke“ vor:
Ich bekam in den letzten Wochen täglich Mails, von Menschen, die sich für das bedankten, was ich hier täglich an Unsinn fabriziere. Ich will ehrlich sein, ich kann mit so was nicht sonderlich gut umgehen. Ich hätte natürlich jedem der Schreibenden antworten können und ihm schreiben können, dass dieses Danke gar nicht nötig nicht sei, weil ich das, was ich mache über die Jahre wirklich verdammt lieb gewonnen habe. Und ihr alle, die ihr mir da geschrieben habt: ihr müsst mir nicht danken! Ich danke euch! Dafür, dass ihr meine unberechenbaren Kapriolen aushaltet, dafür, dass ihr diese sogar zu mögen scheint. Dafür, dass euch von der Popmusik nicht die Birne versauen lasst. Dafür, dass ihr Bilder liebt, die Schönheit dieser Welt, die Freiheit auch. Und dafür, dass ihr die Liebe liebt! Denn ohne die, gäbe es dieses Blog womöglich gar nicht. Danke dafür, dass ihr mich hier mittlerweile „mein Ding“ machen lasst und es trotzdem irgendwie mögt. (Außer die Tierschutzkiste, aber das bekommen wir auch noch hin – wenn sich diese Fundis mal endlich den Stock aus dem Arsch ziehen.) Renè schrieb bei sich mal, Nerdcore stünde auf den Schultern von Giganten. Ich okkupiere das mal ganz frech und sage: „Mein Blog steht auf den Schultern von Giganten“, auf euren Schultern. Deshalb danke ich. Euch.

Mit Statistiken werde ich hier keinem auf den Saque gehen, auch wenn sich so viele Leute wie nie zuvor hier her verirren. Alle Beiträge hier drin sind die Besten im Jahr 2011. Weil sie das Jahr als solches ausmachen.

Und jetzt noch meinen Mix des Jahres 2011 und ich habe hunderte gehört. Vandera mixte sich im Juli diesen Jahres in 60 Minuten durch genau 60 deepe Dubstep-Tracks und verband diese so genial, als wäre dieser Mix zu einem langen Track von 60 Minuten produziert worden. Es gab in diesem Jahr verdammt viele gute Mixe, aber über den geht nichts drüber. Wenn Kryptic Minds ihr Fusion Set geshart hätten, wäre das anders. Haben sie aber nicht.


(Direktdownload)

Das Album des Jahres kam von Casper, der Tweet des Jahres von @antiprodukt. Auch, wenn die den selber gar nicht so toll fand, bringt er all meine Verwunderung über die differenzierten Wahrnehmungen im Internetz in nicht mal 140 Zeichen auf einen dicken fetten Punkt.

Und jetzt tanzt, lacht euch das Zwerchfell aus dem Körper, lebt und liebt! Liebt. Liebt. Wir sehen uns 2012. Schön, dass ihr bis hierher dabei wart.

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CC-Album zum Download: Das Kraftfuttermischwerk – Kleines Ganzes

Da ist es. Es war keine einfache Geburt, denn ich war in diesem Jahr shice faul, was die Produktion von Musik betrifft, auch wenn das nicht wirklich was macht, denn Musik wird immer dann am besten, wenn sie raus soll, raus muss.

Dieser Sound ist ganz ich – alles was ich in diesem Jahr besonders gerne mochte, steckt da drin. Natürlich viele kleine Melodien, viel Bass, verdammt viel Liebe, sehr wenig Four-on-the-floor. Weil ich genau das im Moment ziemlich über habe.

Ich mag diese neun Tracks. Sehr sogar. Ich hoffe, ihr auch. Und das beste wird sein, ihr setzt euch als erstes mal anständige Kopfhörer auf. Denn dafür ist dieser Sound gemacht – für Kopfhörer. Fickt doch den Lärm der Welt da draußen! Oder so.

Und natürlich geht das ganze wieder unter Creative Commons License CC BY-NC-SA 3.0 raus. Tragt es weiter, bringt es in die Welt – weil, das ist Euer Job. Meiner endet genau hier.


(Direktlink)

Klick: Album Download als Zip

Flattr this



Und dann:

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Morgen, 18:00 Uhr: Neues Album unter CC-Lizenz zum Download

Für alle, die es bisher nicht mitbekommen haben sollten, hier noch mal gesondert: Morgen um 18:00 Uhr, pünktlich zur Bescherung, wird es hier ein neues Album von mir zum Download geben. Vermutlich werde ich dafür die Nacht durchmachen müssen, da ich immer noch am letzten Track sitze, der unbedingt mit rauf soll, ich noch nicht mal eine Idee für das Cover habe (vielleicht irgendwas mit Comic Sans?) und auch 2-3 Tracks davon nochmal durch die Mastering-Instanz müssen. Dann alles noch taggen, hochladen und und und. Aber ich würde das hier jetzt nicht schreiben, wenn ich nicht wüsste, dass das irgendwie zu schaffen sein könnte. Ihr wisst ja, wie das ist.

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Adventskalender 2011, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – tief #5

Ganz schön lange hat es gedauert, diese tief #5 zu machen. Vor hatte ich es in diesem Jahr schon öfter mal, aber irgendwie dann doch nicht die Motivation, nicht die Zeit, nicht den richtigen Draht zu der Musik, denn diese tief-Mixe sind mir wichtig. Weil sie mich dazu bringen, mich tatsächlich damit auseinanderzusetzen, wo eigentlich ich gerade stehe, wenn jemand über „Techno“ spricht. Techno war für mich schon immer vieles, in den letzten Jahren allerdings die gemäßigte Form dessen die meinige. Mir geht es da schon lange nicht mehr um Ekstase, viel mehr um Gefühl. Etwas also, was man dem Techno vor Jahren gerne noch abzusprechen versuchte, was schon immer Bullshit war, aber wem erzähl ich das…

Was ich im letzten Jahr noch nicht sagen konnte ist: der reine, minimale Dubtechno langweilt mich. Nicht alles davon, aber eben ein großer Teil davon. Ich hab es heute gerne auch wieder etwas organischer, etwas mit mehr Soul. Mit dem Piano, dem Rhodes, den alten House-Chords, generell mit dem House, dem alten Schwerenöter. Deshalb ist das hier auch eine recht bunte Kiste geworden, die stilistisch definierter sein könnte. Soll sie aber nicht, denn das ist genau der Punkt, an dem ich momentan stehe, wenn jemand über „Techno“ spricht. Und wenn ich im Sommer sonntags auf einer Afterhour auf einer Barfuss-Wiese spielen sollte, wäre das momentan genau der Sound, den ich dort durch die Boxen schieben würde. Immer schön auf den trägen 123 entlang.

Es war mir eine Freude, ich mag den Mix – genau so wie er ist. Ich hoffe, ihr auch und gelobe, dass tief #6 nicht genau 12 Monate auf sich warten lassen wird.


(Direktlink)

Style: Tieftechno
Lenght: 01:25:58
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Sven Weisemann – Xine
02 Rhythm & Sound w/ The Chosen Brothers – Making History
03 Sven Weisemann – Caprice
04 Robag Wruhme – Tulpa Ovi
05 Steffi – You Own My Mind
06 Ilias Katelanos – Hypnotic Shades
07 Addex – Safforn
08 Dave DK – Byway
09 Dub Taylor – Urban Silence II
10 G. Theofanidis – Lights Out Long Story
11 Carl Craig – At Les (Christian Smiths Hypnotica Remix)
12 Move D – Sur un Bateau avec Eric
13 Lovebirds feat. Stee Downes – Want You In My Soul
14 Robag Wruhme – Donnerkuppel
15 Youandewan – 1988
16 Das Kraftfuttermischwerk – Diskontext
17 P. Laoss – Bamboo Mat
18 Nikosf. – Relationship
19 Nikosf. – Summer Afternoons

Alle Mixe der tief-Serie:

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.

[Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.]

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Verlosung: 2×2 Tickets für die „Freakplanet Mushroom Tour“ 03.12, Hamburg, u.a mit icke

Das altehrwürdige Psy-Trance Fanzine „Mushroom“ startet am 03.12 im Hamburger Edelfettwerk seine diesjährige „Freakplanet Mushroom Tour„. Für diese haben sie neben jeder Menge guter Acts für den Dancefloor auch mich auf den Chill gebucht und so werde ich 90 Minuten lang neue Tracks von mir live zum Besten geben. Und weil ich immer gerne welche von meinen 287 Stammlesern bei sowas dabei habe, verlose ich hier zwei mal 2 Gästelistenplätze für diesen Abend. Wer bis 25.11.2011, 14:00 Uhr, unter Angabe einer gültigen Email-Adresse hier einen Kommentar hinterlässt, hat dann die Chance zu kommen. Sollten sich mehr als zwei Teilnehmer finden, entscheidet Random.org.

Das gesamte Line-Up und alle Infos finden sich hier.

In der Aktuellen Ausgabe hat der Mushroom mir außerdem eine Seite gewidmet, die hier nach dem Klick lesen könnt.

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