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Kategorie: Kopfkinomusik

Klaus Schulze Live – WDR Köln 1977

Klaus Schulze war für mich immer mehr der Pionier des Ambients, den ich bis heute so liebe, und viel weniger Macher des Krautrocks, obwohl es da sehr wohl Überschneidungen gibt. Noch weniger war er für mich „Pionier des Technos“. Aber er war für mich in der Summe immer ein ganz Großer der elektronischen Musik. Jetzt ist er im Alter von 74 Jahren gestorben.

Ohne Klaus Schulze hätte es meine bis heute andauernde Liebe für Ambient für mich vielleicht nie gegeben. Wahrscheinlich sogar nicht. Magic Mushrooms, Dope und seine Musik in so manchen langen Nächten, die dann zum Tag wurden, haben so einiges mit mir gemacht.

Mach’s gut, Klaus. Und danke für die Musik!


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MixTape: Djanzy – Beach Soundscape

Djanzy schickt uns mit seiner diesmonatlichen Mischkassette an den Strand. Etwas früh noch, wie ich finde, aber der Sound geht auch im Garten oder im Park absolut klar, bis wir den dann am Strand eh hören werden. Downbeats, paar Jazz-Anleihen und ganz klar Erinnerungen an die Wiener Schule, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Das Ding hier dafür aber um so öfter. Es vibet ganz schön fein.

Tracklist:
1 Drum Island – Earbubbles
2 Bathysphere – Augusta
3 Centovalley – Major Lake
4 Welder & Brendan Angelides – Rain
5 King Of Woolworh – Big Sur
6 Kalabi – Inside The Sun
7 Sound From The Ground – The Cut
8 Bullitnuts – Twice As Much
9 Lusine – Everyting Unter The Sun
10 Beanfield – Dir You Know? (The Truth)
11 Momma Gravy – I’m Smoking Anyway’s (Edit)
12 Intakt – Sweet Drops
13 Fila Brazilla – Leonids

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Altes Tonbandgerät aus dem An & Verkauf wird zu Piano Sample Library

David Hilowitz hat in einem Secondhand Laden ein altes Tonbandgerät aus den späten 1960ern entdeckt und mitgenommen. Nachdem er zu Hause feststellte, dass das Ding noch funktioniert hat er damit eine Tape Piano Sample Library zusammengestellt, die man hier downloaden kann. Feinste LoFi-Qualität und eine ganz großartige Idee, wie ich finde.

Witzig auch, dass man jahrzehntelang versucht hat, sämtliche Sounds vom Rauschen und Knistern zu befreien und genau das heute wieder zurückzubringen versucht.


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Doku: Der Pop im Kommunismus

Urlaub ist ja auch immer Zeit für Dokumentation, für die mir manchmal halt einfach die Zeit fehlt. So wie für diese hier wahrscheinlich: Der Pop im Kommunismus. Westliche Jugendkulturen hinter dem eisernen Vorhang.

Was macht man mit Jugendlichen, die sich dem totalitären Zugriff des Staates, dem Kollektivdruck der sozialistischen Gesellschaftsordnung entziehen, indem sie Musik hören, machen und sich provozierend kleiden? Schon früh hatte der Westen erkannt: Elvis Presley und die Rolling Stones stellen für die Machthaber hinter dem Eisernen Vorhang eine größere Herausforderung dar, als jede noch so gut gemachte politische Propaganda.
„Radio Free Europe“ und „Radio Liberty“ schickten mit ihren im Englischen Garten in München produzierten Musiksendungen jede Woche Liebesgrüße in die Länder Osteuropas. Schon bald griffen Bands im Osten Deutschlands, wie die „Butlers“ in der DDR, die kulturellen Anregungen auf, spielten die Lieder von Little Richard oder den Beatles nach und passten sich auch im Erscheinungsbild ihren Vorbildern an. Hatten die kommunistischen Regime jemals eine Chance, sich der Revolution, die damit einsetzte, zu erwehren?

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Chris Cornell covert Princes „Nothing Compares 2 U“

Der geht hier jetzt mal völlig random an die Guten von euch raus.

Ich habe ein für mich unfassbar hart beschissenes Jahr hinter mich bringen müssen. Ich hab derbe gelitten, ich hab‘ Ängste gehabt, die bis heute nicht überwunden sind. Alles, das volle Programm, diesdas. Ich könnte das jetzt zu erklären versuchen, werde das aber nicht tun. (Mache ich vielleicht, wahrscheinlich, später mal)

So scheiße das alles im letzten Jahr für mich war, ich wusste dennoch immer die Echten und damit die Besten an meiner Seite. Die beste – meine – Klein-Familie, die ich mir für mich immer hätte jemals wünschen können und Freunde, für die ich so unfassbar dankbar bin. Ihr wisst, wer Ihr seid!

Und aktuell fühlt sich das für mich trotz allem irgendwie alles so okay an, wie seit langem nicht mehr. Auch, wenn es noch nicht ganz vorbei ist. Danke, dass ihr da seid. Nichts, so rein gar nichts kommt euch gleich, ihr geilen Schlawiner.

Ich hab‘ euch sehr lieb.


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Turntableism-Liebe auf 7″: DJ Koco

Nachdem ich gestern dieses Boiler Room x Dommune x Technics Set mit Mala gesehen hatte, haute mir YouTube gleich mal noch einen Mix dieser Serie rein, von denen es ja einige gibt. Zu hören und zu sehen war da DJ Koco, den ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, aber instant von dem angefixt war, was er da so macht. Mit seiner 7″ Sammlung und so unfassbar viel Freude, dass diese einfach komplett ansteckend ist und für genau das steht, was Turntableism für mich aus macht: Spaß am Handwerk eines DJs. Absolut großartig, wie ich finde. Hab mich glatt ein wenig in das alles verliebt. Funky Soul Brother. DJism at its best.


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Mala | Boiler Room x Dommune x Technics: A Celebration of 50 Years of the SL-1200

Anlässlich des 50. Geburtstags des Technics SL-1200 haben sich Boiler Room, Dommune und Technics zusammengetan und diverse DJs an die Teller, die die Welt bedeuten, eingeladen, um auf denen Musik zu spielen. Unter anderem Mala in Antwerpen. Den habe ich lange nicht gehört, was ich hiermit gleich mal nachhole. Bisschen Bass zum Osterfest.


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Doku: Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin

40 Jahre Die Toten Hosen hat den SWR dazu veranlasst, eine Doku-Serie darüber zu produzieren, die zeigt, wie die Toten Hosen in den 1980er Jahren fast an der Stasi vorbei zwei geheime Konzerte in Ostberlin gespielt haben. Ich hatte die gestern gesehen und war ziemlich geflasht. Ich wäre damals deutlich zu jung gewesen, Teil dessen sein zu können, aber ich erinnere mich an die paar Punks, die mir in unserer Kleinstadt im Osten Ende der 80er Jahre über den Weg gelaufen sind. Ein paar Jahre später, war mir klar, dass Punk, den ich nach dem Fall der Mauer im Westen lieben lernte, im Osten mehr als nur Lifestyle und/oder Party war. Im Osten haben die Leute, die sich als Punks auf die Straßen wagten, deutlich mehr riskiert, als blöde Blicke, dumme Sprüche, und Gelächter: im schlechtesten Fall halt ihre Freiheit. Im Osten Punk zu sein war ein Risiko, das dir dein ganzen Leben hätte versauen können. Und manche sind genau dieses dennoch eigegangen sind. Wissentlich. Hut ab.

Bald nach ihrer Gründung vor 40 Jahren führen Die Toten Hosen die Stasi an der Nase herum. Die wilde Kombo aus dem Westen wittert die Chance, gemeinsam mit den Ost-Punks jenseits der Mauer ein Statement gegen das System zu setzen. Und so spielen die Musiker Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Trini ein heute legendäres Geheimkonzert in einer Kirche, mitten in der damaligen DDR.

Hier in der ARD-Mediathek die komplette Doku-Serie Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin im Stream. Lohnt sich. Und eben nicht nur der Hosen wegen.

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