Zum Inhalt springen

Kategorie: Kopfkinomusik

Podcast: 30 Jahre Techno – Musik für kaputte Städte?

30 Jahre Techno – Musik für kaputte Städte?“ ist ein Podcast, den Tobias Müller für das Nachtstudio des BR produziert hat und der sich dem 30-jährigen Jubiläum einer Musik widmet, die die bisher letzte Kulturevolution ausgelöst hat: Techno.

Die 51 Minuten bringen für Auskenner nicht viel Neues, fassen 30 Jahre Techno allerdings recht gut zusammen. Wenn mich wer fragen würde, wie man die Geschichte von Techno kompakt erläutern könnte, würde ich ab heute diesen Podcast empfehlen. Auch wenn all die späteren Splittungen fehlen und das Berghain-Gewichse doch sehr klischeehaft daherkommt.


(Direkt-MP3)

Einen Kommentar hinterlassen

Casiodrone

Es ist doch großartig, dass Menschen auf derartige Ideen kommen! Wir würden sonst nie erfahren, was bei der Umsetzung herauskommt. Und das meine ich ganz frei von Ironie.

A simple drone made with a turntable, Casio SK-1 keyboard, some plywood, a stand and two books. I used a DJ turntable to adjust the playback speed so the loops wouldn’t interlock. I like how the randomness allows it sound to weave in and out – like getting lost searching for a pattern that isn’t really there.

casiodrone

A simple drone made with a turntable, Casio SK-1 keyboard, some plywood, a stand and two books. I used a DJ turntable to adjust the playback speed so the loops wouldn’t interlock. I like how the randomness allows it sound to weave in and out – like getting lost searching for a pattern that isn’t really there.

Gepostet von Lullatone am Freitag, 22. Februar 2019

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Till von Sein – Ocean

Till von Sein hat gestern mit „Ocean“ ein Release rausgehauen, das für eine EP zu lang und für ein Album ein bisschen zur kurz ist. Ich gehe trotzdem einfach mal davon aus, dass acht gute Tracks für ein gutes Album reichen können. Denn genau das ist „Ocean“ geworden. Eigentlich ein mehr als gutes Album, das wahrlich epische Momente wie in „Junjung“ mitbringt.

2 Kommentare

Wenn 2000 Chorleiter zusammen singen

Als Knabe war ich mal im Chor. Immer Donnerstags 14:00 Uhr war Chorprobe. Ich ging dahin weil alle meine Freunde Fußball spielten und ich Fußball langweilig fand. Außerdem gab es in diesem Schulchor nur einen Jungen, mich, und 12 Mädchen. Das war deutlich geiler als Fußball.

Hin und wieder hatten wir dann Auftritte. Manchmal vor Wahlbüros zu deren Eröffnung wir dann geträllert haben. Die Chorleiterin war gleichzeitig meine Musiklehrerin, die ich nie sonderlich schätze. Um ehrlich zu sein, war sie eine blöde Kuh, die Kindern, die unerlaubt Klavier spielten, den Klavierdeckel auf die Finger kloppte. Allerdings mochte sie mein Stimmchen und überlegte gar, mich beim Thomanerchor vorsingen zu lassen, was meine Mutter aber nicht wollte. Jedenfalls fand ich den Chor an sich ganz schön, habe mich später dann aber anderen Hobbies gewidmet.

Heute macht mich chorale Musik nicht sonderlich an, aber wenn sich 2000 Chorleiter zum Singen in einen Raum begeben, kann man schon mal zuhören.


(Direktlink, via reddit)

Einen Kommentar hinterlassen

Eine durch Da Vinci inspirierte Drum-Machine aus Lego

Opificio Sonico hat sich von Leonardo da Vincis Tamburo Meccanico inspirieren lassen und in diesem Zuge eine kleine Drum-Machine gebaut. Wozu dieses Lego doch alles gut sein kann.

It consists of a four tracks rhythm machine which mechanically generates the electric impulses needed to trigger the drum synth and the bass-line sync.
This is my personal tribute to Leonardo’s genius who in the late 1400 introduced the first automated musical instrument and the concept of step sequencer.


(Direktlink, via Synthopia)

Ein Kommentar

Das Kraftfuttermischwerk – Flamingo Beach

Es ist jetzt gut acht Jahre her, dass ich das letzte Mal ernsthaft musiziert habe. Ich hatte lange keine Lust und stand auch keineswegs unter Druck irgendwas produzieren zu müssen. Hier mal einen Beat, da mal eine Melodie, ansonsten hatte das Leben in den Jahren andere Aufgaben für mich. Ich wusste allerdings immer, dass sich das auch mal wieder ändern würde.

So ging ich zu Beginn des Winters in den Keller, sammelte mein altes Equipment zusammen, sortierte es und kaufte noch ein bisschen Zeug, das ich halt so haben wollte, dazu und puzzelte mir ein kleines aber wohl feines Studio zusammen. Seit Januar läuft in diesem nun regelmäßig Musik – und ich habe nicht wenig Bock, wieder was zu machen. Ohne mir dabei Stress zu machen und ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Fest steht nur, dass es eine Reise wird, an deren Ziel irgendwann in diesem Jahr ein neues Album stehen wird und das es dazu den ein oder anderen Live-Gig geben wird.

Und ich werde das Dingen nicht allein, sondern gemeinsam mit Brudi Stoeher machen. Hier derweil hin und wieder Snippets von dem, was wir da so aus den Gerätschaften holen. Bis dahin genießt die Sonne am Flamingo Beach.


(Direktlink)

8 Kommentare