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Kategorie: Kopfkinomusik

Behringer bringt einen TR-808 Klon für 300 Dollar

Es gerüchtet schon seit längerem, dass Behringer, die audiotechnisch im Regelfall den eher niedrigpreisigeren Markt bedienen, einen Klon der legendären TR-808 an den Start bringen will. Auf der diesjährigen NAMM in Kalifornien haben sie diesen nun vorgestellt. Das Dingen erinnert nicht nur optisch an das Vorbild und wird ab März für 300 Dollar zu haben sein. Ich bin mir mehr als sicher, dass sie für ihren Rhythm Designer RD-808 jede Menge Käufer finden werden und schließe mich da selber nicht mit aus. Oder kurz: Shut up and take my money!

Außerdem wird es aus dem Hause Behringer ARP Odyssey und Sequential Circuits Pro-One Klone geben, die tatsächlich auch bezahlbar sein werden.


(Direktlink, via FACT)

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Montagssorbet mit Laut & Luise #082: Kalupke

Musik diametral zur kalendarischen Hörempfehlung zu hören ist eine meiner Kernkompetenzen. So wie wie bei diesem akustischen Schmuckstück hier, das Kalupke schon vor gut drei Wochen als Montagssorbet bei Laut & Luise auf dem Desertteller serviert hat. Seit dem läuft dieser luftige Mix in trauter Regelmäßigkeit und 150 der Plays gehen locker auf mich. Jetzt aber will ich den Tab mal schließen und parke das Dingen nicht nur deshalb hier – schließlich sollen andere auch was davon haben.

Geht bestens zum Kochen. Oder zum Putzen. Oder auch einfach nur so zum Rumwochenenden. Habt Spaß!


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Video: Dendemann – Menschine

Heute ist Dende-Day, denn der gute Mann hat endlich sein Album „Da nich für!“ veröffentlicht, das ich seit einer Woche schon in Dauerschleife höre. Für mich jetzt schon eins der besten Alben des Jahres – und ich glaube nicht, dass 2019 in Sachen HipHop noch was drüber gehen wird. Wahnsinnig gut, sehr politisch und wie immer im Umgang mit Sprache, den ich so keinem anderen zutraue. Wie unfassbar grandios bitte ist „Nochn Gedicht?!“

Außerdem hat er Rio Reiser mit am Start.


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The Most Sampled Loop in Music History

Mittlerweile wissen wir alle, dass der „Amen Break“ der meist gesamplete Loop der Musikgeschichte ist. Great Big Story hat trotzdem noch mal ganz genau drauf gehört und drüber geschaut. Ein Stück musikalischen Kulturguts, dem man auch diese kurze Doku noch widmen kann.

What do Skrillex, David Bowie, Salt-N-Pepa and basically every drum and bass track have in common? They’ve all used the Amen break, a four-bar drum solo that has become the most sampled loop in music history. Recorded in 1969, the six second sample originates from the song “Amen, Brother” by The Winstons, a funk and soul group from Washington, D.C. For many years, the solo was buried deep in musical archives—that is until hip-hop pioneer Lou Flores, aka “Breakbeat Lou,” featured it on his compilation, “The Ultimate Breaks and Beats.” Once producers caught wind of the solo, it took off, going on to change music forever.


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Weezer veröffentlichen Cover-Album: The Teal Album

Da gehste abends schlafen und als du wieder aufstehst haben Weezer aus dem Nichts ein Cover-Album rausgehauen. Kann mir da deutlich Schlimmeres vorstellen.

Neben der schon bekannten Version von Totos „Africa“ unter anderem dabei: Covervarianten von Eurythmics, Black Sabbath, TLC, Michael Jackson und Ben E. King. Ich höre dann mal eben Weezer. Könnt ihr hier auch tun.

Tracklist:
01. Africa (Toto)
02. Everybody Wants to Rule the World (Tears for Fears)
03. Sweet Dreams (Are Made Of This) (The Eurythmics)
04. Take On Me (a-ha)
05. Happy Together (The Turtles)
06. Paranoid (Black Sabbath)
07. Mr. Blue Sky (Electric Light Orchestra)
08. No Scrubs (TLC)
09. Billie Jean (Michael Jackson)
10. Stand By Me (Ben E. King)

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Ein Floppotron spielt Blurs „Song 2“

Diese Floppotron-Interpretationen bekannter Songs sind ja mittlerweile schon auch ein bisschen durch, aber wenn Paweł Zadrożniaks Floppotron Blurs „Song 2“ spielt, kann man schon noch mal genau hinhören, ja.

Und haben wir hier je darüber gesprochen, dass die Gitarrenmelodie von „Song 2“ ganz dolle sehr nahe an der Bassline von Ton Steine Scherbens „Warum geht es mir so dreckig“ liegt? Nee, oder?


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Jeder Ort, auf den sich die Lyrics der Beatles beziehen, in einem Clip

Schöne Recherchearbeit: Dieses Video zeigt Orte, die irgendwann mal in den Texten der Beatles erwähnt wurden. Von Liverpool über die Black Mountain Hills, von Dakota bis nach Moskau, wo die Balalaikas immer klingen.

Take yourself on a tour of lyric locations in The Beatles songs. From Eleanor Rigby’s gravestone in Liverpool to Abbey Road in North London, see the locations behind The Beatles lyrics throughout England, France, Russia, India, the United States, and more countries, covering 25,510 miles around the world.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Podcast: Wiege eines Weltsounds – Durch Düsseldorf auf Kraftwerks Spuren

(Foto: Ueli FreyCC BY-SA 3.0)

Sehr schönes Feature von Klaus Wilhelm, der sich dafür auf den Spuren Kraftwerks durch das musikalische Düsseldorf der Jetztzeit bewegt hat. Und das nicht nur mit dem Fokus auf Kraftwerk, aber eben auch in dem Bewusstsein, dass man in Düsseldorf an Kraftwerk nicht gänzlich vorbeikommt.

In den Sechzigerjahren in Düsseldorf wurde ein Sound erfunden, der die Musikgeschichte veränderte: Elektro. Neu!, DAF und vor allem Kraftwerk schufen Klänge, die vorher keiner gehört hatte. Doch wie kam es dazu und was blieb davon? Eine Spurensuche.

Es gibt eine Musiklandschaft zwischen Düsseldorf und Köln, die gewöhnlich nur Insider kennen: eine vom Elektrosound durchdrungene Zone. Sie gründet auf einem Erbe, das bis in die Sechzigerjahre zurückgeht und vorwiegend in Düsseldorf spielt.


(Direkt-MP3)

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Die vielleicht derbste Synth-Performance aller Zeiten

Starten wir mit ganz, ganz viel Power ins Wochenende.

Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie irgendwas von Mario Mathy gehört habe, immerhin aber hat er eine nicht ganz kurze Discography. Und er hat dieses Video zu seiner akustischen Synth-Pop-Orgie „Jumping Dance“, das gerade rumgeht und das ihn auf jeden Fall sehr berühmt machen sollte, denn so etwas hat die Welt noch nicht gesehen.

Eine Synth-Performance für die es keine Vergleiche gibt. Am Strand, mit Pferd, 100.000 Kilo Energie, für die man in den 90ern mindestens 36 Pillen hätte nehmen müssen und das alles ganz ohne Kabel. Ein beispielloses Outdoor-Synth-Spektakel.


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