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Kategorie: Kopfkinomusik

Video: Neonschwarz – Maradona

Wer immer noch nicht genug vom Sommer haben sollte, bekommt mit der neuen von Neonschwarz ganz direkt mal einen ordentlichen Nachschlag. Das Video kann womöglich auch im tiefsten Winter immer noch einen Ticken Sommer vermitteln.


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Wilde Möhre Festival 2018

Dann kam mal wieder alles ganz anders als geplant.

Eigentlich sollten wir auf dem „Alternative Floor“ spielen, der wunderschön war, aber leider eine ziemlich auf mau gedrosselte Anlage am Start hatte. Vor Ort angekommen, hieß es dann, es würde ein Doppelbooking für unseren Slot geben – und wir wurden als zweite auf diesen gesetzt. „Kommt mal später nochmal, wir klären das.“ Zwei Stunden später hieß es dann noch mal, „Kommt mal später nochmal, wir klären das.“ Was halt so richtig „Spaß“ bringt, wenn du eingeladen bist, um irgendwo zu spielen. Andererseits: So ist das halt manchmal, wir kennen das und machen da kein großes Ding draus. Passiert halt. Irgendeine Lösung wird sich schon finden.

Als wir dann nochmal hingingen, hieß es dann, „Gut, dass ihr gerade hier seid. Auf dem Mainfloor ist jemand ausgefallen. Jimpster spielt länger als geplant und ihr könntet dann die 90 Minuten bis zum nächsten DJ vollmachen. Also, wenn ihr Bock habt. Wäre dann von 05:30 bis 07:00 Uhr. Habt ihr Bock?“

Wir so: „Naja, wenn wir schon mal hier sind. Machen wir.“ ;)

Es gab dann nochmal 30 dankbare Getränkemarken extra, jede Menge Sekt zum Sonnenaufgang, ein Meeting mit Jimpster (ich liebe das, was der Mann macht) und ein Set, auf das wir uns eigentlich ganz anders vorbereitet hatten. Aber wenn da eh schon mal alle am Tanzen sind, machen wir halt mit, beginnen mit ostdeutschem Schlager, der erstmal wirklich alle durchweg irritiert hat. Außer Jimpster, der nur „Uhlala“ meinte und fett grinste.

Dann tanzten alle in den Sonnenaufgang. Wir mit – und alles war schön.

Geiler Morgen beim letzten Wilde Möhre Festival. Aber es wird dort was nachkommen, hoffe ich. Und wenn das dann irgendwann in eurer Timeline auftauchen wird, holt euch Tickets, fahrt dort hin, in dieses konsequente Edge-Land, packt die Telefone weg, guckt in die Sterne, tanzt, lebt, liebt, lacht. Und knutscht im besten Fall. Weil für mich am schönsten hinter den Decks: Menschen, die aufm Dance lächeln. Lachen. Und manchmal auch knutschen.

War super, Wilde Möhre, du geile Sau!


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Südafrikanisches Restaurant stellt südkoreanischer Reisegruppe eine Djembe hin – und dann singen alle

Neulich in einem Restaurant in Südafrika: die Crew des Restaurants gibt einer Gruppe von Südkoreanern eine Djembe und lässt die mal machen. Stellt sich raus, die Südkoreaner sind ein erprobte Sänger und Sängerinnen und dann machen die eben das, was ein erprobte Sänger und Sängerinnen am liebsten tun: sie singen gemeinsam. „Circle of Life“ aus „König der Löwen“. Schön.


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Fatboy Slim @ British Airways i360 for Cercle

Die Macher von Cercle haben sich Fat Boy Slim mit dem British Airways i360 in eine wirklich außergewöhnliche Location geladen und ihn dort vor kleinem Publikum ein paar Tunes spielen lassen.

Über das offenbar bestens funktionierende Konzept der wirklich immer außergewöhnlichen Locations, in denen exklusive Mixe oder Live-Stets gespielt werden, hat Cercle neulich mit dem DJLab gesprochen: Cercle – Cineastische Konkurrenz für Boiler Room? Lesenswert.


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Doku: Freddie Mercury – The Great Pretender

Eine Doku, die schon im Jahr 2012 gemacht wurde, aber immer noch sehenswert ist, wie ich finde.

Freddie Mercury war mysteriös und rätselhaft, ein Mensch, der über die Grenzen hinausging. Er liebte die Promiskuität, hasste Interviews und Songtexte zu schreiben. Er war „The Great Pretender“: ein fast schüchterner Mann, der auf der Bühne zum Orkan wurde. Vor allem aber war er eine der schillerndsten und facettenreichsten Figuren des britischen Rock. Der Dokumentarfilm zeigt den vielseitigen Künstler, der viel mehr war als der Leadsänger der erfolgreichen Band Queen. Mercury machte nicht einfach Rockmusik. Er tanzte 1979 für ein Wohltätigkeitskonzert mit dem Royal Ballet, sang 1987 das Lied „Barcelona“ mit der spanischen Operndiva Montserrat Caballé und arbeitete an einem Album mit dem zwölf Jahre jüngeren Michael Jackson, das nie veröffentlicht wurde. In München nahm er sein Solo-Album „Mr. Bad Guy“ auf, das sich zu seiner großen Enttäuschung schlecht verkaufte. Seine Fans liebten ihn mit Queen – ohne Queen liebten sie ihn ein bisschen weniger. Doch mit seinen Bandkollegen kämpfte er mehr, als dass er sich ihnen anvertraute. Er hatte nicht viele Freunde und machte viel mit sich alleine aus. Seine Musik war vielleicht einer seiner besten Freunde. In einem Interview sagte er einmal, dass er kein John Lennon sei, der eine Message für die Menschheit habe. Er habe nur ein Gefühl, aus dem heraus er seine Songs schreibe: Liebe.

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Album-Stream: Chillhop – Daydreams

Offenbar reichen den Leuten bei Chillhop die immer großartigen, vierteljährlichen Jahreszeiten-Compis als Output nicht mehr aus und davon haben wir alle was. Nun gibt es eine ganz frische Sammlung an organisch Dopebeat-lastigen und sehr sommerlichen Perlen, die perfekt in laue Sommerabende passt: Daydreams.

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