In einem unscheinbaren Lagerhaus im Herzen von Los Angeles pflegt eine immer kleiner werdende Gruppe engagierter Handwerker über 80.000 Instrumente von Musikschülern, die größte verbliebene Werkstatt ihrer Art in Amerika.
Meet four unforgettable characters whose broken-and-repaired lives have been dedicated to bringing so much more than music to the schoolchildren of the recording capital of the world. Watch „The Last Repair Shop,“ directed by Ben Proudfoot and Kris Bowers.
Machen wir uns nichts vor: die Geschichte ist schlichtweg viel zu schön, um wahr zu sein und das Video scheint schwer KI-geschwängert. Ein Märchen eben. Aber allein, sie sich so ausgedacht zu haben, um ein Album zu promoten, verdient ein meinen Augen offene Ohren. Auch wenn es nicht die Story dieser Art für ein Album ist. Geschenkt, denn mir als alter Krautrockliebhaber gefällt zu dem auch noch der Sound.
Wir schreiben das jahr 1975.
Im Windschatten der X. Weltfestspiele der DDR 1973 in Ostberlin gelang es einer Gruppe von Beat- und Rockenthusiasten, bestehend aus Mitgliedern der FDJ Jugendorganisation „Tanz- und Unterhaltungsmusik“ und Leuten aus dem Umfeld der DDR Musikzeitschrift „Melodie & Rhytmus“, leitende Funktionäre des Kommitees für Unterhaltungskunst des Kulturministeriums der DDR von der Idee zu überzeugen, westdeutsche Rockmusiker für ein gemeinsames Musikprojekt in die DDR einzuladen.
Das offizielle (oder auch nur vorgeschobene) Ziel des Projekts war „einen neuen sozialistischen Soundtrack für das neue Jahrzehnt“ zu entwerfen.
Unter dem Wahlspruch „Offensive durch Kooperation“ konnte das Projekt auch den Kadern der verschiedenen Kulturinstitutionen schmackhaft gemacht werden. Die DDR Führung und ihre Kulturfunktionäre versprachen sich von dem ehrgeizigen Projekt Imagegewinn und einen Anstrich von Internationalität.
Es galt das „freundschaftliche Vermächtnis der Jugendtanzmusik beider deutscher Staaten zu fördern“ und nebenbei das restriktive Image im Bezug auf den Umgang mit Jugendmusikkultur in der DDR aufzupolieren.
Im Frühjahr 1975 war es dann so weit: Im Zuge der „FDJ Werkstattwochen ’75“ überquerten mehrere Kleinbusse mit dreiundzwanzig Musikern aus der westdeutschen Krautrockszene an Bord die DDR Grenzanlagen in Richtung Osten.
Das zukunftsweisende Projekt, getauft auf den Namen „Deutschlandtreffen 75 – Ost trifft West“ begann enthusiastisch.
Doch die Freude hielt nicht lange an.
Hatten die Westdeutschen Musikerkollegen doch nicht nur ihre Instrumente im Gepäck, sondern auch „unsozialistische“ Ideen, eine recht lockere Sichtweise auf Moral und Autorität, so wie eine nicht unerhebliche Menge an suspekten Rauchwaren.
Schnell kühlte sich daher das Verhältnis zwischen den Staatlichen Institutionen und den deutsch-deutschen Bands auf Ostseetemperaturen ab. Im Herbst des gleichen Jahres wurden die langhaarigen Gäste klammheimlich zurück über die innerdeutsche Grenze entsorgt.
Was blieb also übrig vom kurzen Sommer der krautigen Völkerverständigung?
Ein paar verwackelte Schwarzweißfotos, ein paar Zeitungsausschnitte, und ein Tonband mit einem Dutzend Musikstücken – welches alsbald in den Archiven der Staatsicherheit begraben wurde.
Der Musiker fxsnowy hat sich RATMs Klassiker genommen und mit dem Sound eines Sega Mega Drives nachgebaut. Deutlich weniger kraftvoll als das Original, aber möglich. Ob das nötig ist sollen mal lieber andere entscheiden.
Ging bisher an mi vorbei, aber im Our House in Amsterdam haben sie einen raumgroßen Sequencer als interaktive Installation, die ich ziemlich geil finde. Auf dieser haben diese beiden Gentleman mal eben Eurythmics „Sweet Dreams“ in die Tasten gehauen.
Ich hatte die letzte Woche Urlaub und trotzdem einiges um die Ohren, so dass ich nicht wirklich zum Musikhören kam. Das ist seit heute wieder anders und da trifft es sich ganz hervorragend, dass es bei Ryans A Strangely Isolated Place einen neuen Isolatedmix gibt, der mich wieder ganz langsam in die Materie der Musik eintauchen lässt. Zurückhaltend entspannt serviert uns Milo Bragg von Future Primitive Records Ambient, Downbeats und Artverwandtes von Vinyl. Gefällt mir außerordentlich gut und macht den Wochenstart ein wenig angenehmer.
Tracklist:
01. Dwig – Keep Us outro (Dwig)
02. Leo Anibaldi – Evocation Part II (Future Primitive)
03. Benjamin Brunn – Life Cycle (Black Wall)
04. Deadbeat – Right As Rain (~scape)
05. UD – Adapter (Kimochi)
06. Alexx A-Game – Braver (Swing Ting Smooth Version)(Swing Ting)
07. CN – Adrift (Future Primitive)
08. Satoshi & Makoto – Crepescule Leger (Safe Trip)
09. Bauri – Have No Fear (Expanding Records)
10. Sindh – Ayaka System (Sindh)
11. Being – I Can’t Look At It Though (Firecracker Recordings)
12. The Detroit Escalator Co. – Float (Peacefrog Records)
13. Leo James – Lonely (Mind Dance)
14. Money Morning – Therah (Acting Press)
15. Mike Paradinas – Hi-Q (Interdimensional Transmissions)
16. John Heckle – Where The Wild Ones Go (Mathematics Recordings)
17. Tongues Of Light – Awakening outro (Pre-Cert Home Entertainment)
18. Design A Wave – Weird F (No ‚Label‘)
Weil es Popgeschichte ist. Und weil es der (vielleicht) wirklich letzte Beatles-Song ist, der nach so vielen Jahren dank KI und Yoko Ono fertiggestellt wurde, so dass das Buch der Beatles zu Ende geschrieben wurde.
Now and Then’s eventful journey to fruition took place over five decades and is the product of conversations and collaborations between the four Beatles that go on to this day. The long mythologised John Lennon demo was first worked on in February 1995 by Paul, George and Ringo as part of The Beatles Anthology project but it remained unfinished, partly because of the impossible technological challenges involved in working with the vocal John had recorded on tape in the 1970s. For years it looked like the song could never be completed. But in 2022 there was a stroke of serendipity. A software system developed by Peter Jackson and his team, used throughout the production of the documentary series Get Back, finally opened the way for the uncoupling of John’s vocal from his piano part. As a result, the original recording could be brought to life and worked on anew with contributions from all four Beatles. This remarkable story of musical archaeology reflects The Beatles’ endless creative curiosity and shared fascination with technology. It marks the completion of the last recording that John, Paul and George and Ringo will get to make together and celebrates the legacy of the foremost and most influential band in popular music history.
Jordan Rudess ist Klaviervirtuose mit perfektem Gehör, spielt die Tasten bei Dream Theater und hat offenbar nicht viel Interesse an Popmusik. Auf jeden Fall gibt er für dieses Format hier an, vorher nie Jay-Z and Alicia Key’s “Empire State of Mind” gehört zu haben. Dieses wird ihm erst ohne die Piano-Line vorgespielt, während er am Piano steht und sich Gedanken darüber macht, was er damit dazu wohl machen könnte. Dann groovt er sich da irgendwie rein und spielt zum Original.
His remarkable versatility spans across synthesizers, pianos, and MIDI controllers, allowing him to effortlessly weave together classical, jazz, and rock influences into his music, setting him apart as a true master of the keys🎹
In this video, you will notice how effortlessly he starts to jam along Jay-Z and Alicia Key’s “Empire State of Mind” without even knowing the song, and surprises us once more with his incredible keyboard skills. Random fact, he also has perfect pitch.
Wir haben die letzte Oktobernacht mit dem Bulli am Labussee verbracht, um dem jetzigen Ablauf der saisonalen Anmeldung einen würdigen Abschluss zu geben. Schön ist es dort. Sehr, sehr schön, auch wenn es soweit im Nichts liegt, dass am Ende mal wieder die Notfallfertignudelsoße regeln musste. Nun wird der feinste Bulli der Stadt für den Winterschlaf eingemottet. Ich habe die restliche Woche noch Urlaub und werde mit dem nicht viel anzufangen wissen. Ein Zimmer habe ich bisher gestrichen und am selben Abend die Küche so sehr mit Sekt geduscht, dass die jetzt auch noch unter frische Farbe muss. Aber dafür ist ja gerade die Zeit da. Jetzt koche ich hier für die Nicht-Veggies Entenkeulen mit Grünkohl und Klößen. Für die Veggies gibt es dazu Sellerieschnitzel. Ich dachte vorhin so, dass ich heute keinen richtigen Bock aufs Internet mehr hätte, dachte aber auch, dass ich für’s Kochen ja auch die passende Musik gebrauchen könnte und habe in meinen SC-Feed gelinst, wo dann toller Weise dieser Mix auftauchte, den Isabeau Fort aktuell für die Journey Series von Magician On Duty gemacht hat. Draußen zieht der Herbst in seinen vollen Möglichkeiten durch, ich mache dann jetzt hierzu mal den Backofen an, schnippel mein Zeug, genieße später den Duft von Orangen, Zimt und verkochendem Rotwein und höre dazu diesen Mix. Kann mir gerade wirklich nichts Passenderes vorstellen. Perfektes Match einfach.
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