Weil es hier quasi irgendwie schon Tradition ist und ich die tatsächlich immer alle ein paar Tage lang höre: die neue Chillhop Essentials ist da. Fall 2023. Und das noch vorm eigentlichen Herbst.
Höchst interessante Doku aus dem Jahr 2017, die es nun in die ARD-Mediathek geschafft hat, wo ich sie mir gestern Abend ein wenig fasziniert angesehen habe und feststellen konnte, dass Conny Plank mich musikalisch deutlicher geprägt hat, als mir das bisher klar war.
Der Satz „recorded by Conny Plank in Conny’s Studio near Cologne“ zierte mitunter die Plattencover der innovativsten Künstler der damaligen Zeit. Viele davon, wie Kraftwerk, Neu!, Eurythmics, Brian Eno oder Ultravox, erreichten Weltruhm.
Island scheint ein guter Platz zu sein, um Ambient zu produzieren. Nicht umsonst kommen von dort immer wieder herausstechende Künstler*innen, die einen mit ihren ambienten Soundcollagen umweben und damit einzufangen wissen. Passend also, dass dort jährlich das Extreme Chill Festival stattfindet, welches einer der Gründe ist, weshalb ich ganz gerne dort mal hinreisen wollen würde. Bis dahin aber bleibt mir erstmal dieser Mix, den Dave von Low Light einzig aus Musik zusammengestellt hat, die aus Island kommt. Schön.
Tracklist:
00:00 Sigur Rós – Blóðberg (ÁTTA 2023)
07:03 Jóhann Jóhannsson – A Prayer to the Dynamo pt. 1 (Spectral Symphony 2023)
13:50 Friðþjófur Johnson – Black Sand Blues
19:10 Rökkurró – Svanur (Í Annan Heim 2010)
24:20 Björk – Vokuro (Medulla 2004)
27:18 Ólafur Arnalds feat Ella McRobb – And we’ll leave it there (2023)
30:47 Valgeir Sigurðsson – Eva’s Lament (Kvika 2021)
32:17 Kiasmos – Looped (Kiasmos 2014)
36:00 Friðþjófur Johnson – Sambólúsí
40:50 Yagya – The Downpour (Faded Photographs 2023)
44:33 Múm – Faraway Swimmingpool (Finally We Are No One 2002)
47:00 Frakkur – Dream Fyrir John (Pling pong)
52:33 Ruxpin & Stafrænn Hákon – Dark Rift (Meet Me In Forever 2023)
56:14 Jóhann Jóhannsson – Stuk (Elegy for Lost Time 2023)
58:35 Ólafur Arnalds – Spiral (some kind of peace 2020)
61:54 end
Berlin, Berlin, immer wieder Berlin. Und warum auch nicht? Langweilig wird dit hier ja nie, wa? Und so kommt die Doku-Reihe über das Club-Leben der Hauptstadt. Dreiteilig und mit jeder Menge Protagonisten, die teilweise schon
sehr lange dabei sind. Hier der Trailer, unten die Links zur ARD-Mediathek.
Berlin ist die Hauptstadt der Clubkultur. Nirgends, so der Ruf, wird länger, exzessiver, freier gefeiert als hier. „EXZESS – Berlin Hauptstadt der Clubs“ öffnet die Tür in diese sagenumwitterte Welt: Die dreiteilige Doku-Reihe erkundet das heutige Berliner Nachtleben und erzählt zugleich aus fünf Jahrzehnten Clubkultur.
Das Indian Spirit Festival ist gemeinhin als eines der späten Psytrance-Festival der Saison bekannt, aber auch dort läuft neben dem Mainfloor mittlerweile ein anderer, ein entspannterer Sound, wie dieser Mix von Felix E & Michael Ritter eindeutig beweist. Er klingt wie ein endender Sommer, obwohl der hier ja gerade noch mal die Lok durchfahren lässt. Ein wundervolle Reise, gespielt in den Sonnenuntergang. Emotional, deep, etwas melancholisch fast, dabei aber durchaus sonnig. Mag ich. Und dann läuft irgendwann „The Rapture Pt III“ rein. Hach!
Bernth hat sich für seinen neuen Song „Serenade“ ein paar Gummibänder auf seine Akustik-Gitarre gekloppt und spielt die dann 21-saitige Klampfe, was verdammt gut klingt.
Ich hatte keine Ahnung, dass Speedrunning in Produzentenkreisen ein Ding ist, aber ich lerne auch immer noch gerne dazu. Hier einige, die in Hochgeschwindigkeit Beats oder ganze Songs in FL Studio bauen. Okay cool, wobei ich das Ganze auch nicht all zu ernst nehmen würde.
Schon älter, aber wie ich finde immer noch sehenswert. Zumindest dann, wenn man die Musik von Marvin Gaye so zu schätzen weiß wie ich.
Biopic über die Soul-Legende Marvin Gaye, dessen Karriere ein jähes Ende fand, als er im Alter von 44 Jahren von seinem eigenen Vater, einem strenggläubigen Prediger, nach einem Streit erschossen wurde.
Ich bin letzte Woche mal wieder ziemlich viel Rad gefahren und habe dabei nichts anderes als diesen Mix gehört, den Elizen letztes Wochenende im Kater gespielt und dankbarer Weise aufgenommen hat. Genau so würde ich für mich aktuell Techno definieren. Das drückt, schiebt und scheppert ganz wunderbar an allen Ecken und hin und wieder schleichen sich kleine glücklich machende Melodien hindurch, die sich mit Acid-lines die Klinken in die Hand drücken. Ein wirkliches Brett, wozu ich garantiert noch so einige Kilometer fahren und dabei lächeln werde. Was für ein fett geiles Teil. The cats want Techno – and I want, too. Kann ich den Sommer noch mal sehen?
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