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Kategorie: Nur mal so

Von den circa 25-30 Jugendlichen, die ich hier regelmäßig um mich habe, weiß vielleicht einer, was Creative Commons bedeutet, fällt mir gerade auf. Wenn es hoch kommt, einer. Und eigentlich ist ihnen das auch total egal, glaube ich. Bleibt zu hoffen, dass diese Tatsache eher ein lokaler Umstand ist.

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Platte(n) der Woche #32

Hallucinogen – Hallucinogen In Dub Live From Brixton | 2009 | twisted
Nachdem Hallucinogen dem Psy-Trance mitte der 90er ein neues Klangkleid verpasst hatte, hatte er es sich zur Pflicht gemacht, seine Tanzfloor-Kracher ordentlich einzudubben und brachte mit Hallucinogen in Dub einen Meilenstein der neueren Musikgeschichte in die Regale. Kann man ruhig so sagen. Ein Meisterwerk, auch technisch. Niemand vor ihm hatte dem schnellen, vertrippten Trance ein so erdiges, organisches, weed-likes Klangbild gegeben. Seitdem liebe ich den Mann für das was er tut. Dann spielte er diesen Abend im Jahr 2007 seine Werke in Brixton und alle warteten seit dem auf die Live-Ausgabe. Zwei ganze Jahre hat sich twisted damit Zeit gelassen, bevor das Ding in den Handel kam. Das sie schon gut seit einem Jahr im Netz rumschwirrt – geschenkt.

Wahnsinnsaufnahme, wenn mich einer fragt. Auch wenn ich die programmierten Beats immer einem Drum-Set vorziehen würde. Ansonsten schlicht genial. Der Moment an dem die erste Synth-Fläche erklingt, die Leute völlig ausrasten, wenn dann die Basslines fließen, die Chords fliegen… Der Tüp ist wirklich über jeden Zweifel erhaben und ich warte ungeduldig wie ein kleiner Junge auf neue Sounds aus dem Hause Posford. Bis dahin aber trägt mich dieses Album.
(Vorhören)

Federsen – Social Realism | 2009 | thinner
Kurzum das Beste was in diesem Jahr auf thinner kam, bisher. Ich mag diesen eluxen Sound sehr. Was auch immer da gerade los ist: Seite nicht aktuell, falsches Cover für die EP und immer noch nicht offiziell veröffentlicht – ganz tolles Release!
(CC-lizenzierter, freier Download)

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Junge Hip Hopper, die am Bahnhof trotz oder wegen ihrer Kopfhörer laut mitrappen und dabei mit den Armen und den Fingern wild gestikulieren. Ein „fick“ auf jeder 4ten Snare. Ein Pärchen, bei dem von hinten nicht auszumachen ist, wer männlicher, wer weiblicher Natur ist. Seine Hose ist noch enger als ihre, seine Beine noch dünner. Verspießerte Sozialpädagogik-Studentinnen, wie es sie hier zuhauf gibt und die aussehen als seien sie einer besonders konservativen Variante des Kika entsprungen, Kategorie: immer noch Mamas Liebling, haben Smirrnof Ice am Hals, was nicht ihr erstes sein dürfte. Das sind Schlimmsten, abends am Bahnhof.

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Die Große hat ihre 100%-Verweigerungshaltung dem Sport gegenüber komplett aus einer Bibi Blocksberg-Folge kopiert. So mit kompletten Sätzen und alles. Das nenne ich mal bewussten Umgang mit Medien.

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