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Kategorie: Visuelles

Fotos aus 40 Jahren London Underground

Die London Underground ist die älteste U-Bahn der Welt und besitzt die größte Netzlänge Europas. Eröffnet am 10. Januar 1863 ist sie heute über 151 Jahre alt. 40 Jahre davon ist Bob Mazzer mitgefahren und hat regelmäßig Fotos von dem gemacht, was dort halt so passiert im Alltag einer U-Bahn, im Untergrund. Viele davon hat er jetzt auf Facebook geladen. „The Tube’s been around for 150 years, for 40 0f them I have been photographing the people who use it.“

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(via Kottke)

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London in 1927 & 2013

Simon Smith hat sich über 80 Jahre altes Filmmaterial der britischen Hauptstadt genommen und sich im letzten Jahr mit seiner Kamera jeweils dort positioniert, wurde damals die Aufnahmen entstanden sind. Dann hat jeweils die beiden Sequenzen nebeneinander gelegt, so das man ganz wunderbar sehen kann, was sich zumindest baulich in den letzten 8 Jahrzehnten in London verändert hat.

Könnte man eigentlich mal für viel mehr Städte machen. Sehr sehr schön.

During the 1920s, cinematographer Claude Friese-Greene travelled across the UK with his new colour film camera. His trip ended in London, with some of his most stunning images, and these were recently revived and restored by the BFI, and shared across social media and video websites.
Since February I have attempted to capture every one of his shots, standing in his footsteps, and using modern equivalents of his camera and lenses. This has been a personal study, that has revealed how little London has changed.


(Direktlink, via Devour)

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Wind

Ein mehrfach ganz zu Recht ausgezeichneter animierter Kurzfilm von Robert Löbel. Ein wenig skurril, hängt man in diesem Land doch die Kinder wie Drachen in den Wind, duscht und trinkt horizontal. Man arrangiert sich eben mit den gegebenen Umständen. Und irgendwann, bei Schichtwechsel, ist dann auch alles ganz kurz ganz „normal“.

WIND zeigt den Alltag der Bewohner in einem sehr windigen Land. Scheinbar schutzlos dem Wetter ausgesetzt schaffen sie es dennoch, ihren Alltag einfallsreich zu meistern.


(Direktlink, via Like Cool)

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Wenn man Hyperlapse und Timelapse spiegelt: Mirrorlapse

Eigentlich ist das Spiegeln von visuellem Material der vielleicht einfachste und naheliegendste Effekt überhaupt, viele allerdings nutzen den erst gar nicht mehr. Womöglich auch weil er im Standbild-Bereich schon ziemlich abgelutscht rüberkommt. Beim Video allerdings überrascht mich immer wieder, wie kaleidoskopisch und dann fast psychedelisch dieser doch so einfache Effekt wirken kann.


(Direktlink)

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Das vielleicht geilste Fotoalbum im Netz: The Internet K Hole

Ich bin mir ziemlich sicher, dass The Internet K Hole irgendwann schon mal im Reader hatte, dann war es irgendwann weg und mir ist es gar nicht aufgefallen. Jetzt allerdings, wo ich mich seit fast einer Stunde wieder da durch klicke, verstehe ich gar nicht, warum ich es nicht vermisst habe. Die von unterschiedlichsten Menschen privat festgehaltene Dokumentation von verschiedensten Jugend- und Subkulturen mindestens zwei Jahrzehnte. Skater, Rocker, Punks, Punks, Punks, Gothics, Partys, Unmengen an Alkohol, Drogen, Porno, B-Boys. Und manchmal auch Katzen.

Irgendwie wirkt das Teil in der Summe wie ein eingefrorenes Lebensgefühl derer, die heute schon locker fünf Jahrzehnte hinter sich haben. Wie ein Familienalbum sämtlicher abgelichteter Freaks. Großartig! Die Minuten klicken sich da ganz schnell weg und ich hoffe, dass aus der Jetztzeit mehr von der Jugend übrig bleiben wird als Fratzengulasch-Poserfotos aus Großraumdiskotheken, die bei vielen der Jungen die Facebookpinnwände dominieren.

Jede Generation sollte sein Internet K Hole haben. Ja, das sollte sie.
(via René)

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Große Bälle zu bunt berühren

Ziemlich abgefahrene Installation des aus Tokyo stammenden Künstlerkollektivs teamLab. Die riesigen schwebenden Bälle wechseln bei Berührungen die Farbe, in der sie leuchten. Die Teile kommunizieren kabellos miteinander und senden ein „Farbe-wechsel-dich-Signal“, so dass das Licht durch die Räume zu fließen schein. Extratoll! So was würde ich ja dann gerne auf den Sommer-Festivals sehen wollen.

The balls send color information to other balls which in turn spread the information to other balls, changing all the balls to the same color. The piece is a metaphor for the internet and globalization in general. People act as intermediaries for information which so quickly travels via the internet globally, transforming the world in an instant and unifying at the same time.


(Direktlink, via CollabCubed)

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Seit über 20 Jahren verlassen: Das kleine Haus im Wald – ein Jugendfilmprojekt

zeitspringer



Ich hatte im Rahmen meiner Arbeit im letzten Jahr die Gelegenheit ein Projekt von Jugendlichen begleiten zu können, welches diese für das Jugendprogramm „Zeitensprünge“ durchgeführt hatten. Dieses Jugendprogramm wird von der Stiftung Demokratische Jugend durchgeführt und bietet Jugendlichen in den ostdeutschen Bundesländern jährlich die Möglichkeit, ihre unmittelbare Region zu erforschen.

Am Ende sollte in diesem konkreten Fall hier ein kurzes Video und eine kleine Fotoausstellung über ein Haus entstehen, das in einer Waldgemeinde im Süden von Berlin seit über 20 Jahren leer steht und mittlerweile dem Verfall preisgegeben wurde: Das kleine Haus im Wald. So ein Haus wirft ja Fragen auf. Warum wohnt da keiner mehr? Wer hat da mal gewohnt? Wem gehört es heute und warum? Die Recherchearbeiten sollten Antworten geben, was sie – zumindest zum Teil – auch taten. Daran gearbeitet wurde von April bis November 2013. Präsentiert wurde die Arbeit auf dem Brandenburger Geschichtstag 2013.

Hier ist das Video.


(Direktlink)

Hier ein paar der Ausstellungsfotos, alle weiteren davon nebst allen dazu relevanten Informationen auf der Projektseite.

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Wenn Seifenblasenfluid auf einen Stab mit -169 °C trifft

Das ist das vielleicht schönste, was ich seit langem gesehen habe. Wirklich.

A thin liquid film (a.k.a. soap bubble) is contacted with a cold rod which drives the convection. The temperature of the rod is -169 °C (104 K). The temperature gradient creates motion in the film. The high stretching rates lead to the collapse to Newton Black Film (Thickness of 10 nm – black spots). These spots are convected in the flow and lead to the exponential conversion of the thick transient soap film to its equilibrium phase (black).

The black phase does not indicate a rupture or hole in the film. It is just transparent to visible light.

Video is in slow motion (0.25x).


(Direktlink, via Notcot)

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