Der letzte lebende Blauwal trifft sich auf Augenhöhe mit seinem einzigen Feind, der Menschheit. Ein Film von Rutger Hauer und Sil van der Woerd, die damit auf den immer noch regelmäßig durchgeführten Walfang aufmerksam machen wollen. Produziert haben sie den Film für Sea Shepherd, die das meines Erachtens als Organisation genau richtig angehen. Problemen muss man offensiv entgegentreten. Wir bräuchten eigentlich viel mehr Sea Shepherd. Auch auf den Straßen, auch in den Wohnzimmern. So.
Ryd Cook war vor zwei Jahren das erste Mal in seinem Leben in New York. Seine Eindrücke hat er mit einer Super 8 Kamera festgehalten. Wie man das eben heute so macht. Wie sehr ich diese Optik mag.
Drummern wird ja gerne nachgesagt, dass sie eher die schüchternen Tüpen wären und sie sich deshalb hinter ihrer Schießbude verstecken. Ich denke, das ist ein Klischee. Sicher gibt es diese Schlagwerker, aber Dave Grohl, Phil Collins und schon Udo Lindenberg haben gezeigt, dass es manchem eben nicht reicht, immer nur auf die Trommelfelle zu gucken, während die Bandkollegen in der ersten Reihe den Ruhm, den Augenkontakt zu den Fans und die geworfenen Schlüpfer ernten.
Kein Wunder, wenn man sich diesen Video hier mal ansieht, was Kris Myers, Drummer der Band Umphrey’s McGee per POV-Kamera während des diesjährigen Moe.down Festivals aufgenommen hat. Da bekommtse ja jar nüscht mit!
Vor ein paar Wochen ging dieses Behind the Scenes-Video des National Geographic rum, in dem dem gezeigt wird, wie sie das Rennen von Geparden in Zeitlupe aufzeichnen. Ziemlich aufwendige Angelegenheit. Allerdings optisch eben nicht ganz beeindruckend.
Nun schicken sie dieses dabei entstandene Video hinterher und das ist schlicht atemberaubend schön. Großkatzen beim Futter holen. Aufgenommen mit 1200 Frames per Sekunde. Fast so grazil wie meiner einer beim Sport.
Cheetahs are the fastest runners on the planet. Combining the resources of National Geographic and the Cincinnati Zoo, and drawing on the skills of a Hollywood action movie crew, we documented these amazing cats in a way that’s never been done before.
Using a Phantom camera filming at 1200 frames per second while zooming beside a sprinting cheetah, the team captured every nuance of the cat’s movement as it reached top speeds of 60+ miles per hour.
The extraordinary footage that follows is a compilation of multiple runs by five cheetahs during three days of filming.
Die Nummer ist ja eher so Eulberg – nicht so meins, aber ich mag das tolle Video sehr. Auch weil die von decollage.tv sich davor offenbar eine ziemliche Platte darüber gemacht haben, wie sie diesen Track visualisieren können. Toll.
Leider lässt sich nicht sonderlich viel über Tom van Steenbergen finden. Aber wenn ich richtig liege, fährt der 16-jährige in seiner Freizeit einfach gerne mit dem Rad. Und wie!
Der Videokünstler Erdal Inci hat ganz offenbar ein starkes Faible für animierte Gifs, die er deshalb auch immer gleich mal aus seinen Filmen macht. Seine liebevollen Arbeiten zeigen GIFs durchaus als eigenständige Kunstform. Wie genau er die macht, weiß ich nicht. Aber loopt die Dinger immer so, dass sie tatsächlich endlos aussehen.
Video artist Erdal Inci completed his undergraduate studies in 2005 at theDepartment of Painting, Faculty of Fine Arts of Hacettepe University, Turkey.
He starting points for his works are the phenomena ofmotion, time and rhythm. Just as in music, he exploresfixed vibrations at equal intervals visually and for thispurpose, he uses the video as an instrument. The worktitled The Circular Echo is composed of sequentiallyarranged photo frames of a juggler’s performance video.32 frames that compose approximately a one-secondlongmotion are seen concurrently in the video. Thus,first broken into its fragments, the video suggests a newabstract, plastic language reflecting the character of thismotion consequently joined together again…
Dieses Gif hier, was er er passenderweise Selfportrait_circle nennt, hatte ich hier schon irgendwann mal, wusste allerdings nicht genau von wem es kommt.
Butcher Billy hat allen möglichen Berühmtheiten einfach mal die Maske des dunklen Ritters übergezogen, hier sehr schön bei Heath Ledger, der noch die Jokermaske drunter trägt. Mit Elvis, Marilyn Monroe, Thom Yorke und anderen außerordentlich gut besetzt.
„Lego“ ist bei mir ja seit neuestem eher so ein Bäh-Wort, vom Content ganz zu schweigen, aber das hier ist ja ein Video.
Hans Andersson hat aus seinem LEGO Mindstorms Baukasten diese voll funktionstüchtige Digitaluhr gebastelt. Nicht mehr, nicht weniger, nur das Surren wird mir irgendwann doch etwas auf den Puffer gehen.
Ein schönes filmisches Zeitdokument, dass Karl Marx Stadt in den Jahren 1974/75 zeigt. Gedreht hatten es damals drei Studenten der Technischen Hochschule, ausgegraben und dankbarerweise ins Netz gestellt hat es nun Sandro Schmalfuß. Superschöne 8mm-Aufnahmen.
Das Bild von einem grauen Karl-Marx-Stadt erscheint generationenübergreifend bindend und prägt die Wahrnehmung der Stadt Chemnitz bis heute. Ein einmaliger Filmfund überrascht nun mit ganz anderen Ansichten.
Drei Studenten der Technischen Hochschule haben 1974 und 1975 Karl-Marx-Stadt filmisch in einer Art dokumentiert, wie sie ohne Vergleich ist und unserer Stadt damit eine Dokumentation ihrer jüngeren Vergangenheit hinterlassen, deren Existenz und Wiederentdeckung ein Glücksfall für Chemnitz ist.
Auf 8 mm-Farbfilm sind 25 Minuten lang Szenen aus Karl-Marx-Stadt, mit genialem Blick gedreht und gekonnt geschnitten, zu sehen. Karl-Marx-Stadt erscheint bunt und lebendig und man möchte glauben, zumindest in diesen Jahren ging die Idee von der sozialistischen Großstadt, im Besten Sinne ihres Anspruchs, auf. Die Szenen zeigen bekannte Orte in Karl-Marx-Stadt, immer im Zusammenhang mit Aktivität; Menschen, Verkehr. Zentralhaltestelle, Centrum-Warenhaus, Fritz-Heckert-Platz, die neue Bahnhofshalle im Bau. Besonders Wertvoll sind 5 Minuten Nachtaufnahmen aus der Innenstadt. Alles mit einem künstlerischen Anspruch umgesetzt und in der unvollkommenen und gealterten Qualität, des 8 mm Filmmaterials, faszinierend entrückt wirkend.
Die Macher des Films heißen Peter Diekert, Christian Schmidt und Lothar Förster. Damals Studenten der Physik an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt. Der Film wurde mit einer PENTAKA 8 – Kamera auf ORWO-COLOR mit 16 Bildern in der Sekunde gedreht. Technisch nicht vergleichbar mit der heutigen digitalen Videotechnik. Die Filme hatten eine Spieldauer von 5 Minuten. Die Kamera wurde mit einem Uhrwerk angetrieben, das vor jeder Szene aufgezogen werden musste. Da der Film 16 mm breit war, lief er doppelt so lange, musste aber in der Kamera gedreht werden was unterwegs schwer umsetzbar war, denn dies musste im Dunkeln geschehen. Nach dem Entwickeln des Films im DEFA-Kopierwerk, Berlin-Johannisthal, was 3 Wochen dauerte, wurde der Film mit einer Klebepresse geschnitten. Vor einigen Jahren wurde der Film dann digitalisiert. Der Originalfilm ist erhalten.
Herr Diekert stellt den Film nun zur Veröffentlichung zur Verfügung. Dafür wurde der Film von Sandro Schmalfuß digital aufgearbeitet und mit Untertiteln versehen, welche die Drehorte mit ihrer damaligen Bezeichnung benennen. Am Ende des Filmes sind die drei damaligen Studenten und die Kamera mit welcher der Film gedreht wurde, zu sehen.
Das historische Filmdokument ist kein ostalgischer Beitrag sondern soll den wichtigen Teil der Chemnitzer Stadtgeschichte zeigen, der Erinnerung dienen und informieren.
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