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Die neue umweltschonende Verkehrsführung in Berlin nach der Teilsperrung von Straßen für Dieselautos

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, den CO2-Ausstoß in Großstädten in den Griff zu bekommen und das notfalls auch durch Fahrverbote durchzusetzen. Nicht mal als Besitzer eines Dieselautos. Aber im Berliner Fall scheint mir gut gedacht noch lange nicht gut gemacht zu sein.

7 Kommentare

  1. René12. Oktober 2018 at 12:36

    Es geht bei solchen Maßnahmen darum, die Kosten für das Führen von Dreckschleudern zu erhöhen. Eigentlich müsste Benzin ganz allgemein um ein Vielfaches teurer sein, nur so als Beispiel.

    In diesem Fall wird Herr Marold langfristig aufgrund der offenbar oft gefahrenen Strecke und des durch die Sperrung erhöhten Benzinverbrauchs möglicherweise ein umweltschonenderes Fahrzeug zulegen. Womit gut gedacht hier möglicherweise auch gut gemacht bedeutet.

    • Dirk12. Oktober 2018 at 14:28

      Herr Marold wird sich sicherlich früher bewusst für so eine „Dreckschleuder“ entschieden haben. Um es der Natur mal richtig zu zeigen! Ein Tesla war möglich, aber nein, um zu sparen, wurde es der 5 Jahre alte Diesel. Zum Glück hat er sicherlich noch 30k auf der hohen Kante, um die Verfehlungen von Politik und Industrie auszubügeln.
      Eigentlich müsste Nahverkehr kostenlos für den Bürger sein.

  2. Michi12. Oktober 2018 at 13:41

    Bitte nicht die Populisten füttern. Es geht (hier) nicht um Umwelt-, sondern um Anwohnerschutz. In den betroffenen Straßen werden Grenzwerte verletzt, man „kann“ da nicht mehr wohnen. Deshalb müssen die jeweils aktuell größten Dreckschleudern woanders fahren.

    Als Analogie: Wenn ich statt drei Aldi-Koteletts drei Bio-Koteletts esse, habe ich kein einziges Tier gerettet – das ist an der Stelle aber auch gar nicht der Grund, warum ich trotzdem lieber drei Bio-Koteletts essen sollte. „Haha, Biofleisch, voll sinnlos“ zu rufen, hilft da nicht.

  3. Magnus12. Oktober 2018 at 14:13

    Na Herr Maroldt, da haben Sie intellektuell den ersten Schritt schon geschafft! Und wie geht`s weiter? (Ich denke jetzt NICHT an ein Kleinkind, das mit dem Fuß aufstampft.) Nur Mut, Sie finden bestimmt eine Lösung. Kleine Tipps: „Zukunft“, „Planet“…

  4. PiPoPe12. Oktober 2018 at 15:57

    Am entlarvendsten sind dann auch die reflexartigen „alles Handwerker“-Kommentare der 90 % Autofahrer, die im morgendlichen Berufsverkehr allein, und mit maximal ihrem Bürokram auf dem Beifahrersitz liegend, die Stadt verstopfen und verpesten. Aber diese Gesellschaft trieft nur so vor Egoismus, Borniertheit und Heuchelei.

  5. Marko12. Oktober 2018 at 16:40

    „“25 Cent für ne Plastiktüte?! Wenn das so weiter geht bringe ich meine eigene mit!“ – du bist so dicht dran, es zu verstehen.“

    da ham noch alle gelacht.

  6. Norman12. Oktober 2018 at 23:14

    Durch Fahrverbote für Diesel soll nicht der CO2-, sondern der NOx-Ausstoß verringert werden. Der CO2-Ausstoß würde bei einem 1:1-Austausch von „gleichwertigen“ Diesel- zu Benzin-Fahrzeugen sogar ansteigen (vgl. die verschiedenen Datenblätter der einzelnen Fahrzeugmodelle).

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