Zum Inhalt springen

Doku aus den 90ern: Berliner Trance

Ich war mir ziemlich sicher, die hier schon mal gehabt zu haben, finde sie aber doch nicht. Kann sein, dass sie mit dem Kaputtmutterfischwerk im Datennirvana untergegangen ist – sei es drum.

Ein Doku von Ben Hardyment, die sich im Jahr 1993 der Berliner Trance Szene widmete, die sich so ohne Mark Reeders Label MFS vielleicht ganz anders entwickelt hätte. Lange, bevor Paul van Dyk zum MFS-Botschafter und einem popkulturellen Phänomen wurde. Und als Trance klanglich noch eng an das gekoppelt war, was später zum Psytrance wurde.

Im selben Jahr erschien der erste Teil der STUD!O K7 Video-Compilation X-Mix, die später auch auch über irgendwelche Szenegrenzen bekannt wurde. Jener erste Teil trug den Namen The MFS-Trip und wurde von Paul van Dyk gemixt. Ein früher Meilenstein der darauffolgenden unzähligen DJ-Mix-Compis.


(Direktlink)

Steht hier noch irgendwo auf Vinyl rum und wenn ich es mal ganz nostalgisch mag, höre ich mir diesen Mix nochmal auf CD an. Denn damals war das schon ziemlich geil.

This lost classic, shot on 16mm in a wintry Berlin in 1993,
explores the origins of the now monumentally massive German Trance and Dance music scene.
With interviews with luminaries such as Dr Motte, Paul van Dyk, Laurent Garnier, Paul Browse, Mijk van Dijk and MFS label supremo Mr Mark Reeder
this now legendary exploration into the underworld of what was the most significant force in driving dance music forward in the 20th century.
It contains rare early footage of the 1991 and 1993 Love Parade, and of the now bulldozed Mutoid Waste Company land,
E-Werk and Tresor – Berlin’s legendary (and now closed) clubs that started it all in the former East Berlin.
Directed by Ben Hardyment
this documentary is imbued with an uplifting and extremely positive energy
– there are rumours of a film sequel in the pipeline, but for now, sit back and enjoy 25 minutes of pure trance music history.


(Direktlink, via Zeitmaschine)

6 Kommentare

    • Ronny29. Oktober 2017 at 18:49

      Hirschbar… Ich habe hier noch irgendwo die laminierte Briefmarke aus Vietnam rumliegen, die damals als „Ausweis“ galt. :D

      • Robert29. Oktober 2017 at 22:05

        Yup… PRIVATCLUB und nicht für die Öffentlichkeut zugänglich. Damit brauchte man auch keine (Aus-)Schankgenehmigung und dergleichen! *Das war ein kewler Haq!!* Funktioniert wohl heute leider nicht mehr so…

      • Dennis30. Oktober 2017 at 15:12

        Was? :D Nicht dein Ernst oder? :P

  1. Cris29. Oktober 2017 at 19:58

    *sniff* Manchmal vermisse ich die Hirschbar an der Jannowitzbrücke schon!
    Danach wurde Goa/Trance leider irgendwie immer schlechter/schneller/härter.

Schreibe einen Kommentar zu Ronny Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.