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Doku: Jah Rastafari! – Die Wurzeln des Reggae

„Reggae soll nicht unterhalten, Reggae hat eine Mission.“

Tolle Arte-Doku über den Sound, der immer geht: Reggae. Und über die Philosophie dahinter. Aber Reggae ist natürlich viel mehr als Musik.

„Die Doku geht auf Spurensuche und entschlüsselt die Codes des Reggae, die bis auf die schwarzen Befreiungsbewegungen des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Dafür trifft der Filmemacher Tim Gorbauch in Kingston, Jamaika, und auf dem Rototom Sunsplash Festival in Spanien junge und alte Roots-Reggae-Musiker, Kulturwissenschaftler, Historiker und Rastafari-Aktivisten.

Auf die Frage, was man mit Reggae verbinde, erhält man fast immer die gleichen kurzen Antworten: Bob Marley, Kiffen, Dreadlocks, Jamaika und ein irgendwie entspanntes Leben. Tatsächlich gehört all das ganz wesentlich zum Reggae dazu. Die Frage ist allerdings: warum? Was hat das Rauchen von Marihuana mit Reggae zu tun? Welche Bedeutung haben Dreadlocks abseits von Style und Fashion? Wieso entstand das alles auf der Karibikinsel Jamaika? „Jah Rastafari! Die Wurzeln des Reggae“ geht auf Spurensuche und entschlüsselt die Codes des Reggae, die bis auf die schwarzen Befreiungsbewegungen des letzten Jahrhunderts zurückgehen.

Dafür trifft der Filmemacher Tim Gorbauch in Kingston, Jamaika, und auf dem Rototom Sunsplash Festival in Spanien junge und alte Roots-Reggae-Musiker, Kulturwissenschaftler, Historiker und Rastafari-Aktivisten. Musiker wie den Gitarristen Earl „Chinna“ Smith, der an Hunderten Reggae-Alben beteiligt war und gemeinsam mit Bob Marley und den Wailers spielte. Stranger Cole, eine Legende der Rocksteady- und Ska-Ära, den unbezähmbaren DJ, Toaster und Sänger Big Youth.

Aber auch junge Musiker wie Addis Pablo, den Sohn des legendären Augustus Pablo, Kabaka Pyramid, Chronixx und Jah9. Sie alle gehören zur jungen, aber sehr wirkungsvollen Bewegung des Reggae-Revivals, das seit ein paar Jahren den Roots-Reggae zurück ins Rampenlicht bringt.“


(Direktlink, via Robyn)

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