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Ein Pflanz- und Pflegeroboter für den Garten: Farmbot

Ich bin nicht so der Gartentüp. Ich finde es schön, einen zu haben, aber viel in dem machen mag ich eigentlich nicht. Man hat ja auch keine Zeit und so. Die Entwickler von Farmbot haben für Menschen wie mich jetzt einen Roboter entwickelt, der sich ganz alleine um die Pflege des im Garten wachsenden Gemüses kümmert. Er sät es sogar selbstständig und wässert natürlich auch. Computergesteuert, Open Source und CNC-gefräst. Vielleicht will ich so einen jetzt auch.


(Direktlink, via MoGreens)


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5 Kommentare

  1. jens12. Juli 2016 at 10:09

    Schrecklich und pervers. ;-)

  2. Fritz12. Juli 2016 at 11:43

    Tatsächlich, er muss doch 95% des Arbeitstages chillen, bei dem kleinen Acker. So ab einem Hektar könnte es Sinn machen und der faule Sack kommt auch mal schön ins schwitzen.

  3. Carsten12. Juli 2016 at 14:20

    Das ist keine Lösung, das ist Nerdismus in seiner perversesten Form.

  4. Stefan12. Juli 2016 at 15:36

    Und wieso ist das jetzt pervers? oO

  5. Carsten13. Juli 2016 at 17:22

    @Stefan: Pervers in der Bedeutung widersinnig verdreht.
    Ausgangsthese der FarmBot Bauer aus dem Video: „industrielle Nahrungsproduktion entfremdet uns von unserer Nahrung, ist schlecht für die Umwelt und macht uns krank“.
    Lösung: der Farmbot.
    Eine Machine aus Aluminium in From eines Portals, zum Pflegen eines kleines Beetes.

    Verdreht weil: Der FarmBot keines der in der Videoeinleitung als „schlecht“ dargestellten Probleme der industriellen Nahrungsproduktion löst.
    1. Sind solche Anlagen heutzutage Teil der Industriellen Nahrungsproduktion. Voll automatisierte Gewächshäusern sind Realität. Der FarmBot ist eine schlechte Simulation von Anlagen, die im industriellen Einsatz sind. Technologie wie die des FarmBot trägt also zur >>Entfremdung<< bei.

    2. Der Resources-Verbrauch im Verhältnis zur bewirtschafteten Fläche ist beim FarmBot extrem hoch. Jedes Beet benötigt einen eigenen Bot. Jeder Bot seine eigenen Steuerung und Motorisierung, Sensoren etc. Das ist weder ökonomisch noch ökologisch Sinnvoll.
    Man benötigt also für seinen kleinen Garten: spezielle Beete, Motoren, Sensoren, einen Computer für die Beetprogramierung und -überwachung. Ich denke all dieser technische aufwand trägt eher zu Entfremdung bei. Mann könnte auch einfach in den Garten gehen und nachgucken, wie es seinem Kohl geht.

    Fazit:
    Der FarmBot ist eine schlechte Kopie existierender industrieller Produktionstechnik. Er ermöglicht kein besseres Verständnis von Nahrungsproduktion sonder er versieht einfache Pflanzenpflege (ja, muss man sich regelmäßig drum kümmern) mit extremen technischen Overhead ohne dabei einen mir ersichtlichen Nutzen zu bringen. Der Ansatz mit dem FarmBot skaliert dabei nicht mal oder kannst du dir einen FarmBot vorstellen, der ein Getreide-Feld wie im Video aberntet. Wie der FarmBot seine Beet vor Schnecken, Würmern und Spontanvegetation schützt oder wie er Pilze, Bakterien und Viren, die auch von meinem Salat probieren möchten, vertreibt ist mir gänzlich unbekannt – wahrscheinlich funktioniert das genau so automagisch wie der ganze rest.

    Daher bezeichne ich den FarmBot für die in dem Video angerissenen Problem als pervers.

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