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Fakten gegen Vorurteile

Es ist sehr müßig, in Diskussionen immer und immer wieder die selben schlecht durchdachten Vorurteile in Form von Scheinargumenten zu hören und sich diesen argumentativ zu stellen. Leider passiert es häufig, dass Fakten in so einer Diskussion so gut wie gar nicht wahr- oder gar angenommen werden. Viele sind an diesen gar nicht interessiert und verlassen sich auch weiterhin auf subjektive Standpunkte und den damit verbundenen Befindlichkeiten, was die ganze Sache echt anstrengend und manchmal auch gefühlt überflüssig macht, weil es halt schon sehr frustrierend sein kann.

Pro Asyl hat hier eine Übersicht der häufigsten Vorurteile gelistet und etwaig angemessene Entgegnungen zusammengetragen. „Sehr praktisch beim Weihnachtsessen mit der Familie„.

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Jetzt kommen sicher wieder jene, die meinen, wie toll es ist, dass man ob der schon nieder geschriebenen Entgegnungen „nicht mal mehr selber denken müsste“. Kann man sagen, ja. Zum einen aber muss gerade in diesen Punkten das argumentative Rad nicht jede Woche neu erfunden werden, zum anderen gibt es eben auch jene, denen es nicht immer ganz so leicht fällt, humanistische Gedanken und Gefühle auf den Punkt in Worte fassen zu können. Und drittens kann mir keiner erzählen, der obige Vorurteile als „Argumente“ verpackt auf den Tisch haut, diese tatsächlich auch selber erdacht zu haben; Punkt.
(via Anne)

8 Kommentare

  1. Xelby25. Dezember 2014 at 20:20

    Solch eine Diskussion hatte ich erst gestern Abend beim Familienessen….Argumente und Statistiken? Nein alles gefälscht – den bösen bösen Asylanten geht es in Ihrer Heimat gut – aber in Deutschland besser. Hier sind sie alle durch die Bank kriminell und überrennen mit ihrer Religion unsere christliche Wertegemeinschaft.
    Kein Schritt Einsicht – bis ich dann das „Diner“ verlassen habe weils einfach keinen Zweck mehr hatte und mir die Galle hochgekommen ist..

  2. Markus25. Dezember 2014 at 20:34

    Vielen Dank für diesen Artikel! Sehr aufschlussreich in Situationen, in denen mir auch mal die „Argumente“ ggü. Pegidafreunden fehlen.

  3. Tobster25. Dezember 2014 at 22:22

    Xelby,
    das selbe bei mir. Denke, das ereignet sich zur Zeit des Öfteren in Familien. Wir leben in einem der reichsten Ländern der ganzen Welt. Wir haben verdammt nochmal die Plicht Verfolgten zu helfen. Und sie als Menschen respektvoll zu behandeln. Wir meistern die Zukunft nur alle gemeinsam.

  4. sterope25. Dezember 2014 at 22:29

    Xelby,

    Was fängste Heiligabend auch so ’ne Scheissdiskussion an…

  5. berndbrot26. Dezember 2014 at 11:30

    @sterope
    Genau, warum sollte man sich überhaupt mit dem Leid anderer Menschen beschäftigen.
    Das genau ist die Ignoranz die einem dabei so übel aufstößt, deswegen disktuieren wir das am Arbeitsplatz, in den Schulen, an der Uni und beim einkaufen. Heiligabend ist der beste Tag um sowas auf den Tisch zu bringen weil es die ganze Scheinheiligkeit dieser Gesellschaft offenbart. Hast du dich mal mit der Weihnachtsgeschichte beschäftigt? Solltest du mal wieder machen

  6. MKzero26. Dezember 2014 at 20:19

    Mir ging es aehnlich wie den anderen. Der Grossmutter zu erklaeren, warum die BILD & co. da nur hetzt, ist nicht moeglich. Was mich dabei am meisten aufregt ist, dass sie selbst mal Fluechtling war. Aber die Leute wollen das halt einfach gar nicht war haben, die wollen lieber weiter ein Feindbild haben, damit sie gegen jemanden wettern koennen.

  7. EuRo27. Dezember 2014 at 08:43

    Danke für den Artikel.
    Aber leider sind die Fronten so verhärtet, dass es nur noch kräftezehrend und enervierend ist und am Ende sinnlos.

  8. kati29. Dezember 2014 at 11:13

    Danke für diesen Beitrag!

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