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Nazis boxen: in den USA für $1

Jeffrey Winder hat letztes Jahr in Charlottesville Neonazi-Demo-Organisator Jason Kessler in die Fresse gehauen, nach dem dieser ihn einen „dicken, widerlichen Kommunisten“ nannte.

Winder wurde daraufhin eine Geldstrafe von 2.500 Dollar und ein Jahr Gefängnis
in Aussicht gestellt. Am Dienstag entschied nun eine Jury, dass seine Bestrafung, einen Neonazi zu schlagen, eine $-1-Geldstrafe betragen würde, schreibt Vice.

That protestor, Jeffrey Winder, was later charged and convicted for assault and battery, facing a $2,500 fine and a year in jail for clocking Kessler. But on Tuesday, a jury decided that his punishment for punching a neo-Nazi would only amount to a paltry $1 fine, local NBC affiliate WVIR reports.

4 Kommentare

  1. Robert8. September 2018 at 13:54

    Ja ja… bei Pfefferspray die Frage der Verhältnismäßigkeit stellen:
    https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/polizisten-pfeffern-junge-frau-von-raeumpanzer/
    Und bei legitimen Polizeieinsätzen (das sind auch nur Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft, die eben das Gewaltmonopol des Staates ausüben) fehlt der „politische Wille zur Aufklärung von Gesetzesübertretungen“
    https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/g20-polizeigewalt-hat-es-immer-noch-nicht-nicht-gegeben/

    Aber „Nazis boxen“ ist OK. Und noch viel besser, wenn es nur 1 Dollar kostet. Der hat das sogar verbal provoziert mal so richtig in die Fresse zu bekommen. Und Gewalt gegen Nazis geht immer – ist voll legitim!! Oder was genau wolltest du uns damit sagen, Ronny? Spiegel kaputt?

  2. Ronny8. September 2018 at 16:20

    Ich verstehe die Frage nicht. Natürlich ist „Nazis Boxen“ okay. Ich halte das sogar für notwendig. 🤷‍♀️

  3. Martin Däniken8. September 2018 at 17:30

    VORSICHT SARKASMUS:
    „Nazis Boxen“ ist nicht ok!
    Weil wenn man es tuen tät, verharren diese Knetköpfe
    äh mental extrem flexiblen, intellektuellen, altruistischen Schwergewichte in ihrer Politischen Denksituation und
    können sich gedanklich nicht weiter entwickeln…
    speziell wenn der Boss von so einer Neonazi-Gruppe geboxt wird,
    wird er so nicht in die Lage versetzt sein Weltbild zuüberdenken
    und seine Anhänger von diesem züberzeugen….
    Nein „Nazis boxen“ ist nicht ok Zwinkersmiley ;-)

  4. Jonathan Zapf10. September 2018 at 15:48

    Fehler im Artikel: Kessler nannte nicht Winder einen „dicken, widerlichen Kommunisten“ sondern Heather Heyer, die bei einem Anschlag auf eine Gegendemonstration zur rechtsextremen Demo „Unite the Right“ ums Leben kam.

    Kessler beschimpfte sie in der Stadt, in der der Anschlag passierte, und das nur wenige Tage danach.

    Das lässt Winders Schlag ein wenig sinnvoller erscheinen als „er hat halt einfach nen Nazi geboxt lolololol“…

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