Bei Electron Dust haben sie einen Roboter entwickelt, der völlig selbstständig Tischtennisbälle jongliert und auch wenn es mir schwer fällt das zu schreiben, der Octo-Bouncer macht das besser als ich.
Arduino project with 120 FPS OpenCV image processing and smooth stepper motor moves. The machine calculates the ball’s 3D position from the image processing data and uses this information to control the orange ping pong ball.
Tito’s, ein texanischer Hersteller für recht passablen Wodka, hat die letzten Tage damit verbracht, auf Twitter zu erklären, dass Wodka nicht als Händedesinfektionsmittel taugt. Wer kommt denn auch auf die Idee, das gute Zeug für sowas zu benutzen. Wodka desinfiziert von innen.
Per the CDC, hand sanitizer needs to contain at least 60% alcohol. Tito's Handmade Vodka is 40% alcohol, and therefore does not meet the current recommendation of the CDC. Please see attached for more information. pic.twitter.com/ZYDUGH44IN
Um das vorneweg zu nehmen: mir geht es hierbei nicht um Missgunst, um Sozialneid oder darum, dass ich Bezos seine Penunzen nicht gönnen würde, ich bin einfach nur schwer beeindruckt davon, wie der Mann es hier mit Reis zu visualisieren schafft, wie krass viel Geld 122 Milliarden Dollar sind. Wow für die Idee.
Wobei Bezos ja „nur“ 116,7 Milliarden besitzt, macht also nur ein paar Reiskörner weniger.
Damien Riehl und Noah Rubin haben einen Algorithmus entwickelt, der jede mögliche Kombination aus acht Noten in einer Länge von zwölf Tönen komponierte. Da es innerhalb einer Oktave nur eine begrenzte Anzahl an Melodien mit dieser Länge gibt, dürfte die beiden so ziemlich jede erdenkliche Melodie komponiert haben, ohne sie tatsächlich komponiert zu haben. Das System hat die Melodien dann gleich im MIDI-Format aufgezeichnet und auf einer Festplatte gespeichert. Dabei machten sie sich ein Prinzip zu Nutzen, das auch manche Hacker nutzen, um Passwörter zu generieren: Der Algorithmus arbeitete sich dann so lange durch alle denkbaren Notenkombinationen, bis keine mehr übrig blieb. Laut Riehl entstanden so 300.000 Melodien pro Sekunde. Insgesamt 68 Mrd. Melodien.
Die Idee dahinter: alle möglichen Kombinationen entwickeln, sie unter CC0-Lizenz für jeden verfügbar machen und so Copyright-Streiten vorbeugen. Ziemlich bis sehr geniale Idee.
Die Programmierer, die auch Musiker sind, haben das Ganze daraufhin mit einem Copyright versehen und dann wieder für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht. So wollen sie verhindern, dass Musiker und Musikerinnen weiter wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt werden können.
Damien Riehl, der auch als Urheberrechtsanwalt tätig ist, hat es sich zusammen mit seinem Kollegen Noah Rubin zum Ziel gesetzt, Copyright-Klagen einen Riegel vorzuschieben – denn die würden die kreative Freiheit aller Künstler und Künstlerinnen beschneiden.
(…)
Es ist deshalb kein Zufall, dass die Melodien im MIDI-Format gespeichert wurden. Denn so sind Noten nur Zahlen. „Unter dem Urheberrechtsgesetz sind Zahlen Fakten – und bloße Fakten haben entweder nur wenig oder gar kein Copyright“, sagte Riehl bei seinem Vortrag. „Wenn diese Zahlen seit Anfang der Zeit existieren und wir sie nur zusammenstellen, dann sind Melodien vielleicht nur Mathematik, damit nur Fakten und damit nicht urheberrechtlich schützbar.“
Ob das tatsächlich dafür sorgt, dass weniger Urheberrechtsklagen angestrebt werden, ist fraglich, wird die Zukunft aber sicher zeigen.
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