An der Uni-Bibliothek hat einer der Ausleihenden offenbar eine ganz eigenwillige Definition von Lesezeichen und mangels Alternativen einfach mal eine Scheibe Scheibletten-Käse als solches benutzt. Okay. Muss wohl wirklich was Wichtiges gewesen sein, an das sich der/diejenige erinnern wollte.
Me talking to the pest control man – "No mate I've no idea why we have mice in the library" *Picks up a book and actual cheese falls out of it*
Weniger anmutig als die Frisbee, aber höchstentschlossen und Widerstand gegen Dritte leistend endlich seinem Fahrer für immer zu entfliehen – und der hat mit Anmut mal gar nichts mehr zu tun.
Und jetzt stellt euch mal vor, bei den Menschen würde das ähnlich laufen. Beim Einkauf, beim Parken, im Schwimmbad. Wir könnten alle mit sehr viel weniger Ärger durchs Leben kommen!
Das muss dieser Linksradikalismus sein, von dem sächsische Konservative so häufig schwadronieren. In der Nacht eines Novembers 2019 habe ein Beschuldigter am Connewitzer Kreuz aus einer Gruppe heraus mit beiden Händen Stinkefinger in Richtung eines Polizeifahrzeuges gezeigt. Die Beamten, an die jene Geste adressiert war, hätten daraufhin den Mann einer Kontrolle unterzogen.
Dieser habe dann im Abstand von einem Meter einen Kommissar angepupst. Nicht sonderlich höflich, aber passiert wahrscheinlich im Eifer des Gefechtes einfach schon mal. Die sächsische Polizei will das allerdings nicht so einfach im öffentlichen Raum stehen lassen und ermittelt nun gegen den Leipziger.
Einen ähnlichen Fall gab es 2016 schon mal in der Rigaer Straße. Das Verfahren wurde damals letztendlich eingestellt.
In Sri Lanka kam vor zwei Tagen ein Elefant in ein Hotel und untersuchte das selbige mal so ein bisschen. Ein Pferd aufm Flur stinkt gegen einen Elefant auf der Treppe dann schon ein bisschen ab.
woke up to a text from my mom about how a wild elephant went into a Sri Lankan hotel and gently wandered around while poking stuff with his trunk pic.twitter.com/C2biQT8C30
Sehenswerte mdr-Doku aus dem letzten Jahr, die sich mit HipHop in der DDR auseinandersetzt. Soll mal keiner sagen, der wäre komplett am Osten vorbeigegangen.
„Die winzig kleine geschützte Welt DDR hat mir erst die Möglichkeit verschafft, ein bunter Vogel zu sein“, Bernhard Beatschmidt aus Dessau wurde, wie viele andere, 1983 mit dem Hip-Hop-Virus infiziert.
Als die ersten Bilder von amerikanischen Breakdancern über das Westfernsehen hinter den Eisernen Vorhang schwappten, fingen in der DDR von der Ostsee bis ins Erzgebirge junge Menschen an zu tanzen – auf öffentlichen Plätzen und Straßen – argwöhnisch beäugt vom Staat, von der Polizei vertrieben und sogar inhaftiert.
Doch ein paar Jahre später war Hip-Hop mit Breakdance, Rapmusik und Grafitti im sozialistischen Staat salonfähig. Das DDR-Fernsehen schmückte sich stolz mit dieser Jugendkultur. „Wir wurden sogar benutzt“, meint Mike Dietrich aus Leipzig. Doch mit dem Mauerfall zerfiel auch die Hip-Hop-Szene der DDR.
„Back in the days“ erzählt ein kaum bekanntes, aber schillerndes Stück DDR-Geschichte. Breakdancer, Musiker und Sprayer der damaligen Zeit berichten von Grafitti in der NVA, Schmuggelware aus dem Westen, selbstgestalteten Klamotten und von einer bunten Republik im grauen Alltag. Die Dokumentation präsentiert bisher nicht gezeigte Amateuraufnahmen aus den Anfängen bis hin zu den großen Fernsehshows der DDR gegen Ende der 1980er.
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