Das ist Tex. Tex mag es offensichtlich mit einem dieser großen Gummibälle zu spielen. Irgendwie war Tex hier etwas übereifrig und hat seinen Gummiball kaputt gemacht. Tex scheint etwas traurig. Hoffentlich bekommt Tex jetzt einen neuen Ball und der Besitzer zieht ihm dann diese Pool Nudeln übers Gehörn. Damit der neue Ball nicht gleich wieder kaputt geht.
Gestern war für viele Leute einfach nur der 03. März, für andere ist das immer der 303 Day. Aus Gründen. Und zu genau diesem hat Roland nun ein ganz offizielles TB-303 VST-PlugIn veröffentlicht. Endlich. Denn Rebirth läuft ja schon länger nicht mehr und die Nachempfindungen mögen ja immer ganz nett gewesen sein, waren aber halt immer nur Nachempfindungen.
TB-303 VST ist ab sofort über Rolands Software-Abonnement-Service Roland Cloud erhältlich.
Der Prodigy-Frontmann Keith Flint wurde Berichten zufolge heute Morgen in seinem Haus in Dunmow, Essex, tot aufgefunden. Er wurde 49 Jahre alt und hat nicht geringen Anteil an der Entwicklung elektronischer Musik im England der 1990er. Und darüber hinaus. Die genauen Todesumstände sind bisher nicht bekannt.
Ich habe The Prodigy immer gehört und meistens gemocht, auch wenn sie mir in den 1990ern eines der schlechtesten Live-Erlebnisse meines Lebens beschert haben. Schlimm.
Dennoch ein Verlust. Mach’s gut, Keith! Und grüß die anderen!
Update: Inzwischen hat sich Flints Bandkollege Liam Howlett über Instagram zu dessen Tod geäußert. In einem Post äußerte er, dass Flint Suizid begangen hat.
Wenn du oder eine dir bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, hole Hilfe! Zum Beispiel, ganz unkompliziert, bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 sowie unter www.telefonseelsorge.de oder Deutschen Depressionshilfe.
Dass ich großer Fan der Idee des kostenlosen Nahverkehrs bin, ist kein Geheimnis. Und wenn nicht kostenlos, dann doch aber gerne fahrscheinlos. Arte hat sich mal angesehen, was so möglich ist und stellt die Frage, ob kostenloser Nahverkehr die Zukunft sein könnte. Ich bin uneingeschränkt dafür und hoffe doch sehr, das irgendwann noch mal erleben zu können.
Verstopfte Innenstädte, verspätete Busse, teure Tickets – geht das auch anders? Könnte ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr helfen? In der estnischen Hauptstadt Tallinn, im französischen Dünkirchen oder im brandenburgischen Templin wurde der Nulltarif eingeführt und das Angebot optimiert. Richtungsweisend für ganz Europa?
Im brandenburgischen Templin leben die deutschen Pioniere des kostenlosen Nahverkehrs. Sie haben erfolgreich versucht, die Luftqualität des Kurorts zu wahren. In Tallinn können die Einwohner seit 2013 alle Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Die Autokolonnen sind dadurch aus den Straßen der Innenstadt verschwunden.
Judith Streng war mit ihrem Sohn an der Küste Islands unterwegs als sie dort einen Eisbrocken entdeckte und sich dachte, auf den könne sie sich mal raufsetzen. Gedacht, getan. Dummerweise hob eine Welle den Eisklotz dann an und der trieb samt Frau Streng dann ins Meer. Ein Bootskapitän, der zufällig in der Nähe war, befreite sie aus der misslichen Lage und brachte sie zurück an Land. Ihr Sohn schickte dem Enkel ein paar Fotos, die parkte diese auf Twitter, ihre Oma wurde ein bisschen berühmt, nahm die Sache allerdings mit Humor.
„I thought it was safe,“ the adventurous grandma said. „One girl had been on it and then two girls at the same time, and it was very secure with them. But I don’t weigh very much. So it was a little easier to float off with me, I guess.“
Mensch Mutta ist eine ganz tolle Podcastserie der freien Journalistin Katharina Thoms, die dafür über einen längeren Zeitraum hinweg Gespräche aufzeichnete, die sie mit ihrer ganz „normalen“ Mutter über ihr Leben in der DDR geführt hat. Klingt erst mal vielleicht gar nicht so spannend, bringt aber sehr interessante Einblicke in das alltägliche Leben in der DDR und erinnert mich oft an das, was auch meine Eltern darüber zu erzählen wussten. Ich habe gestern alle Episoden am Stück weggehört, denn irgendwie war das alles dann doch spannender als erwartet.
Ich dachte:
Normal. Durchschnitt. Nicht besonders aufregend.
Das ist das Leben meiner Mutter in der DDR.
Bis ich mehr und mehr andere Mütter kennen gelernt habe – in meiner neuen Heimat, im Süden Deutschlands.
Und gemerkt habe: Normal ist anders.
Sie wollte ein ruhiges Leben haben, musste dann aber trotzdem immer wieder kämpfen.
Sie wollte nicht anecken, musste sich aber trotzdem vor dem Staat rechtfertigen.
Sie war doch eigentlich schüchtern, hat aber dann doch ständig Mut bewiesen.
Mensch, Mutta. Ein Podcast über meine Mutter – und ihr halbes Leben in der DDR.
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