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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Tornado am Niederrhein

Derartige Aufnahmen kenn man aus Übersee, für das Gebiet um den Niederrhein dürften sie eher selten sein. Gestern Nachmittag zog dort ein Tornado übers Land, es gab Verletzte und manche Häuser wurden wohl so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie unbewohnbar sind.

https://twitter.com/bwiesel92/status/996797568846913536?s=21

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Ein paar Rentnerinnen auf dem Weg durch Brandenburg

(Foto: Tama66)

Acht rüstige Berliner Rentnerinnen machen einen Ausflug zu einem Spargelhof im Berliner Umland. Davon gibt es dort südlich so einige. Ich arbeitete in der Nähe von einigen. Bevor die Damen am Potsdamer Hauptbahnhof in den Bus steigen, trinken sie eine Flasche Sekt aus auf von ihnen aufgeteilten Plastikbechern. Der Bus, der sie und mich zu ihrem und meinem Ziel bringen wird, fährt vor. Beim Einstieg ruft eine, „Ilse, wir gehen ganz nach hinten! Da fallen wir nicht auf!“ Sitzend öffnen sie noch eine Flasche Sekt und trinken diese aus Plastikbechern.

Sie kommen so ins Plaudern. Über Napoleon, dessen Truppen um die Ecke in Großbeeren endgültig geschlagen wurden. Über die Wälder Brandenburgs. Über die „Russen“, die „Amis“ und die „Franzosen“ in Berlin. Über Berlin und warum „Brandenburg ja auch ganz schön“ ist. „Ist ja gleich um die Ecke und der Weg nicht weit“. Das finden sie „schon schön“. Stellt sich raus, dass sie schon seit ein paar Jahren jeden Sommer mit ihrer Gang im Süden Berlins unterwegs sind, um Mittag und Kaffeegedeck auf irgendeinem der Erlebnishöfe verbringen zu können. Sie haben immer etwas Sekt dabei und genießen die im besten Fall sonnigen Sommertage. Sie lachen viel und necken sich.

„Renate, hast du gestern wieder Knoblauch gegessen?“, fragt eine, worauf Renate mit „ja“ antwortet. „Riecht man“, entgegnet die darauf die eine, „Zum Glück sitzt du da drüben!“ Allgemeines Gelächter setzt unter den Damen ein. „Na du bist mir eine!“, ruft die mitlachende Erwischte und fragt in die Runde, ob noch Sekt da sei.

Ich muss ein wenig schmunzeln und überlege, mich der unbeschwerten Gruppe anzuschließen. Die erste beginnt zu singen.

Kurz darauf mittellautes Gekicher und die Einsicht, „schon ziemlich beschwipst“ zu sein – „für diese Zeit, Renate!“ Vielleicht bleibe ich einfach bei ihnen, denke ich mir so. Als sie die nächste Flasche Sekt öffnen und der fragenden Busfahrerin erklären, dass sie genau wissen, wohin sie wollen würden und sie jetzt doch bitte endlich weiterfahren soll, steige ich aus. Auf dem von ihnen angepeilten Spargelhof war ich noch nie.

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Hawaiis Lava und das Meer

Ich hatte irgendwann schon mal einen ähnlichen Clip hier, der jetzt im Zuge der Eruptionen des Vulkans auf Hawaii ein optisches Update bekam. Mutter Natur so wie flüssige Schokolade – nur um ein mehr als tausendfaches gefährlicher, wenn man ihr zu nahe kommt.

Crazy conditions in Hawaii – Lava is pretty awesome to watch, but can be very dangerous as well.

The Big Island Flow

Crazy conditions in Hawaii – Lava is pretty awesome to watch, but can be very dangerous as well ?

Gepostet von Aurora Borealis Observatory – Visit Senja am Sonntag, 13. Mai 2018


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Tausende Roboter verpacken Lebensmittelbestellungen

Mir war klar, dass in dem logistischen Ablauf einer Onlinebestellung von Lebensmitteln nicht 35 Menschen durch eine Halle voller Regale laufen, um die Bestellungen dann liebe voll in einen Korb und später dann in ein Paket zu packen, aber das hier überrascht mich dann doch. Wow.

Ocado’s new warehouse has thousands of robots zooming around a grid system to pack groceries. The thousands of robots can process 65,000 orders every week. They communicate on a 4G network to avoid bumping into each other. Is this the future of retail?


(Direktlink, via BoingBoing)

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Akustischer Hirnfick: „Yanny“ oder „Laurel“

Interessante akustische Variante eines klassischen Hirnficks, die die Frage stellt, ob man in den vier Sekunden „Yanny“ oder „Laurel“ hört. Offensichtlich gibt es darauf unterschiedliche Antworten, die unterschiedlichen Faktoren geschuldet sind.

Bei Verge macht man sich an eine wissenschaftliche Auseinandersetzung: It has to do with your sound card, your ears, and your brain.

The secret is frequency. The acoustic information that makes us hear Yanny is higher frequency than the acoustic information that makes us hear Laurel. Some of the variation may be due to the audio system playing the sound.. But some of it is also the mechanics of your ears, and what you’re expecting to hear. Older adults tend to start losing their hearing at the higher frequency ranges.. It’s a phenomenon you can mimic on a computer.. if you remove all the low frequencies, you hear Yanny. If you remove the high frequencies, you hear Laurel

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Wenn Schüler selber entscheiden dürfen, wie eine Fassade angemalt wird

In Luzern in der Schweiz hat man Schüler selber darüber entscheiden lassen, wie eine Fassade gestaltet werden sollte. Das Ergebnis: ein dabbendes Einhorn

Die Quartierarbeit Ruopigen/Reussbühl beteiligte über 40 Kinder an der Neugestaltung der Fassade des Aktionsraumes «Crazy House».
Zuvor haben die Kinder gemeinsam entschieden, was auf die neue Fassade gezeichnet werden soll. Noemi Laake, die beauftragte Illustratorin aus Reussbühl, zeichnete daraufhin eine Skizze, welche von den Kindern vernehmlasst wurde. Erst dann konnte sie den Auftrag der Kinder umsetzten. Letzten Mittwoch trafen sich zudem über 30 Kinder in ihrer Freizeit, um sich mit persönlichen Emojis auf der Fassade zu verewigen und die Rückseite der Fassade zu Ende zu bringen. Ein Gelungenes Projekt für alle Beteiligte.


(via reddit)

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