Wo der sich alles wiederfinden lässt…
(via BoingBoing)
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Zum Inhalt springen -->Man könnte meinen, es sollte mittlerweile auch bis zur Polizei durchgedrungen sein, dass der Einsatz von Pfefferspray nur dann als verhältnismäßig gilt, wenn er in Ausnahmesituationen stattfindet. Darüber wurde in den letzten Jahren immer wieder geschrieben.
Nachdem der Amerikaner John Pike im Jahre 2011 eine Gruppe vor ihm sitzende Studenten „gepfeffert“ hatte, gab es ein weltweites Echo auf diesen völlig unnötigen Einsatz. Pike wurde zum Meme und beschwerte sich später darüber.
Im April dieses Jahres gab es dann fast identische Szenen am Rande einer „Thügida“-Demo in Sonneberg. Gepfeffert wurden in diesem Fall am Boden sitzende Demonstranten, von denen offensichtlich keinerlei Gefahren ausgingen. Auch da stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit zu recht. Was dabei herauskam, entzieht sich gerade meiner Kenntnis.
In eigentlich strengen Ausnahmefällen ist der Polizei Pfefferspray erlaubt. Das heißt:
• im Notfall und zur Selbstverteidigung
• wenn andere Mittel versagt haben oder nicht helfen
• und um die Angreifer auf Abstand zu halten
Seit gestern gibt es dann jetzt neue Beamte, die sich in den Reigen der Pfefferspray-Cops einreihen möchten. Teilnehmer einer Demonstration des Aktionsbündnisses Ende Gelände dringen in den Tagebau Hambach ein und bilden offenbar eine Sitzblockade. Anstatt diese wie gewohnt körperlich aufzulösen, wird Pfeffer auf die am Boden Sitzenden geballert. Ist ja auch so „schön einfach“ und alles andere als anstrengend. Die Polizei NRW hat mittlerweile die Echtheit des Fotos bestätigt und Prüfungen angekündigt. Was in solchen Fällen im Regelfall passiert, wissen wir: meistens nichts. Nordrhein-Westfalen hat vor ein paar Wochen die bis dahin dort kurz vorgeschriebene Kennzeichnungspflicht für Polizisten wieder abgeschafft. Das überprüft sich dann ja alles auch viel besser.
#endegelaende: #Pfefferspray auf sitzende Demonstranten – angemessen @Polizei_NRW_AC? #Klimaschutz #COP23 pic.twitter.com/FNi29c0NQ0
— Jürgen Döschner (@jdoeschner) November 5, 2017
Am Rande der Proteste allerdings auch andere Bilder. ;)
4 KommentareOffenbarbar laufen die ersten Einheiten der Polizei zu den Revolutionären über. #endegelaende pic.twitter.com/uIZWoR97b4
— Harpo Eljitsch (@harpoel) November 5, 2017
„Moodles is a short animation based on the effects of negative emotions on one’s self. It turns built up tension, stress, and anxiety into creative catharsis. Frozen figures – once paralyzed by moods – are reduced to heaps of flexible nothingness.“
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Bei Big Mama’s Pizza in Kalifornien gibt es 1,87 m2 Pizza für schlappe 249,99 Dollar. Diese kommt dann mit Tomatensoße und Käse. Jede weitere Zutat schlägt mit 19,99 Dollar zu Buche. Ich glaube, ich esse heute Mittag Pizza, wenn auch viel kleiner.
(Direktlink, via Maik)
Neulich in Houston: Fans von Houston Astro feiern vor und in einem Parkhaus den Sieg ihres Teams über die Los Angeles Dodgers. Dabei verliert eine Frau in den oberen Stockwerken ihren Hut, der dann runterfällt. Mit einer beeindruckenden Teamarbeit schaffen die Fans es dann aber wieder, den Hut seiner Besitzerin zukommen zu lassen.
Watching people return this dropped hat at the parade today was unreasonably thrilling pic.twitter.com/1ghfUJsItw
— Josh Pherigo (@JoshPherigo) November 3, 2017
Kraftklub haben am Freitagabend in der Arena Leipzig vor 12.000 Besuchern ihren Tourauftakt für „Keine Nacht für niemand“ gespielt. Das Motto wurde wohl sehr gerne allzu wörtlich genommen. In der Umgebung haben die Wände gewackelt. Manche Anwohner des Waldstraßenviertels waren so besorgt, dass sie die Feuerwehr riefen. Sie dachten, es gäbe ein Erdbeben. Und das nicht zum ersten Mal.
3 KommentareDIE ERDBEBEN GÄNG HAT WIEDER ZUGESCHLAGEN! #keinenachtfürleipzig pic.twitter.com/PnC03ZrWW0
— KRAFTKLUB (@Kraftklub) November 4, 2017
Den ersten Neuwagen, den mein Alter nach dem Fall der Mauer fuhr, war ein Seat Toledo. Viertürer, Limousine, rot. Er hatte dafür seinen von ihm so sehr geliebten Garten samt Datsche und Schuppen aufgegeben. Hat das gegen diesen Toledo getauscht. Und ich wusste bis eben nicht, dass Seat schon sehr viel früher Autos gebaut hat. Für den Seat 600 mit einer Lizenz von Fiat. Ich wusste auch nicht, dass Seat schon in den 50ern Autos gebaut hat.
Der Seat 600 ist ein zweitüriger Kleinwagen mit Heckmotor, den Seat 1957 auf den Markt brachte. Er entsprach genau dem zwei Jahre zuvor auf den Markt gebrachten Fiat 600 und hatte einen 4-Zylinder-Reihenmotor mit 633 cm³ Hubraum und einer Leistung von 16 kW / 21,5 PS. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 95 km/h. Ab 1959 wurde ein stärkerer Motor (21 kW / 28,5 PS) eingebaut, der das Fahrzeug bis auf 100 km/h beschleunigen konnte. Als spanische Besonderheit gab es den Seat 600 Furgoneta Comercial, dessen hintere Seitenfenster verblecht waren. Anstatt der Rücksitze besaß er einen Blechkasten zum Gütertransport.
Geile Karre in freier Wildbahn. Man lernt halt nie aus.
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Ich bin schon seit und noch für ein paar Tage mit der Familie im Süden unterwegs, weshalb hier gerade wenig bis gar nichts passiert. November, im Meer baden, Eis essen, schon mittags Drinks – und vor allem die Sonne genießen. Vollmond unter Palmen. In kurzen Hosen. Nächste Woche geht’s hier wieder weiter. Bis dahin bleibt mir gewogen.
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