Tapete ist ja auf Dauer auch irgendwie langweilig.
(Direktlink, via reddit)
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Zum Inhalt springen -->Ich. Will. Das. Haben! Undbedingt.
Achtung haben das Ding für eine Kampagne gebaut. „We created a campaign for Volkswagen Bedrijfswagens with this specially built barbecue out of Transporter scale model. „
http://vimeo.com/50300399
(Direktlink, via Marc)
Nachdem das Visions Mag gestern seine Partnerschaft mit dem With Full Force-Festival als beendet erklärte, ziehen andere Sponsoren und Medienpartner jetzt nach. Schuld daran ist das Booking der Bands Frei.Wild und Unantastbar, mit dem nun auch der Sponsor nicht in Verbindung gebracht werden will. Dieser zog sich erst einmal aus dem Kreis der Sponsoren zurück und wartet auf eine Stellungnahme der Veranstalter. Sollte es bei dem Booking bleiben, wird Jägermeister aussteigen.
Die Festivalisten haben folgende Stellungnahme von Jägermeister:
Hallo Thomas, danke für deine Nachfrage. Die Mast-Jägermeister SE hat in ihrem Leitbild Werte wie Weltoffenheit, Toleranz und Respekt fest verankert. Zu diesen Werten stehen wir. Diese Werte leben wir. Jägermeister wird heute in rund 90 Ländern weltweit konsumiert und ist damit nicht nur im niedersächsischen Wolfenbüttel, sondern auf der ganzen Welt in vielfältigen Kulturen zu Hause.
Vor dem Hintergrund unserer Werte werden wir das geplante Sponsoring des Festivals „With Full Force“ zunächst stoppen. Wir erwarten vom Veranstalter zum geplanten Auftritt der umstrittenen Band Frei.Wild auf dem Festival eine klare Stellungnahme. Sollte der Veranstalter weiterhin das Booking der Band bestätigen, werden wir unsere Sponsoring-Aktivitäten einstellen.
Auch das Tätowiermagazin ist vorerst von der Liste der Sponsoren verschwunden. Auch der Festivalguide, lange Medienpartner des Festivals, hat seine Zusammenarbeit vorerst eingestellt und wartet darauf, dass die Macher des Festivals Fragen beantwortet haben.
Frei.Wild Frontmann P. Burger äußerste sich gestern Abend auf seiner privaten Facebook-Seite folgendermaßen zu den aktuellen Geschehnissen..
81 Kommentare Zerborstene Scheiben, Verletzte und ein ziemlich spektakuläres Naturschauspiel, der Meteoritenregen in Russland heute morgen. Hier ein Video, das mit einer Dashcam aufgenommen wurde. Hier noch ein weiteres, bei dem der Sound einem echt Angst machen kann.
(Direktlink, via reddit)
Und na klar, dass das in dem Kontext kommen muss.

(via Falk)

Ja. Jetzt kann man mit der Freiheit der Meinung argumentieren. Mit der der Kunst auch. Ich würde allerdings gerne mit der Haltung anfangen wollen. Alles andere machen wir dann danach. Die Visions zeigt Haltung und steigt aus einem Deal, den sie näher nicht benennen wollen und den sie sehr lange schon mit dem With Full Force-Festival hatten, aus und zieht sich aus der Reihe derer zurück, die dieses Festival supporten.
Natürlich geht es da ganz sicher auch um Kohle, worüber die nicht wirklich reden, aber so läuft das eben immer. „Schreibt uns als Supporter auf die Flyer und die Plakate und wir bezahlen diese für euch.“ Vielleicht war der Deal auch einfach nur kostenlos Banner für das Festival auf der Seite von Visions zu schalten, die publikative Promotion dafür zu übernehmen oder was auch immer. Es gab da definitiv einen Deal zwischen dem Visions Mag und den Machern des With Full Force-Festivals. Näher beziffern oder gar erläutern tun die das natürlich nicht. Das schickt sich nicht und so. Zuviel der Transparenz und so. Ihr wisst schon.
Nun ist es so, dass das With Full Force-Festival in diesem Jahr unbedingt einen Headliner wie Frei.Wild buchen musste. Aller Unken-Rufe zum Trotz. Trotz all der Debatten um völkisches Gedankengut, trotz der national-patriotischen Diskussionen, die die ganz armen Schweine, die sich diesen Rotz immer noch als gänzlich unverfänglich reinfahren, immer wieder gerne führen wollen und meinen, „Die meinen das doch gar nicht so! Das sei doch alles nicht so schlimm und einfach nur Musik.“ Und so. Und überhaupt, „Die haben doch gesagt, das sie keine Nazis sind. Trotz alle dem.“
Das Visions Mag gibt da keinen Fick drauf und zieht sich aufgrund dessen, dass die meinen, Frei.Wild wäre nationalistischer Bullshit (der die ja auch sind), komplett aus der Unterstützung für das Festival zurück. Und ja, es geht da ganz sicher auch um Geld und um für Fame für beide Seiten. Machen die nicht mit. Finde ich persönlich großartig. Der Haltung wegen, die das Visions damit offenbart.
Auch wir glauben, dass die Band dem Rechtspopulismus zu sehr in die Hände spielt, um als unpolitisch gelten zu können. Den Auftritt einer solchen Band wollen wir nicht unterstützen und ziehen uns deshalb aus der Präsentation des With Full Force zurück. Das ist schade um eine langjährige Partnerschaft und die von uns geschätzten Bands wie Every Time I Die, Down oder Sick Of It All, die schon vor Frei.Wild für das Festival bestätigt waren – nicht aber um Unantastbar, um eine andere Nachfolgeband von Kaiserjäger, die sich ebenfalls am rechten Rand bewegt.
Als Festivalveranstalter mit Toleranz zu kokettieren und „Hexenjagden“ abzulehnen, wenn es um abgrenzenden Nationalismus geht, geht uns gegen den Strich. Deshalb findet das With Full Force 2013 ohne VISIONS statt.
Mein heutiger, ganz persönlicher Pokal, geht deshalb heute an das Visions Mag. Weil es von Derartigem viel zu wenig gibt, auch wenn sie nicht konkret über Deals oder den damit verbundenen, fliesenden Geldern reden. Denn von dort fliest dieses dafür nicht mehr; Punkt. Gut. Bestens.
6 KommentareWeil das anfänglich so ganz wunderbar an den Mix von Till passt und weil ich wohl nie müde werden werde, alle Lobeshymnen auf Mira zu singen, gibt es die Nummer hier gleich hinten dran. Auch wenn ich immer noch etwas sackig darüber bin, dass das mit dem Adventskalender-Mix nicht geklappt hat.
Die totale Entschleunigung, ohne das Tanzen vor die Tür zu sperren. Ganz Mira eben. Vorneweg etwas auflockerndes Geplänkel, dann House in seinen allertiefsten Formen. Hach! Vielleicht hat aktuell einfach niemand anderes so dermaßen viel Seele in dem Sound, wie sie. Egal, was sie auf die Teller packt. Und der Beweis, dass man sich in Musik verlieben kann. Immer und immer wieder.
Und bei Laut & Luise gibt es generell absolut großartig gebremste Spielarten des Technos. „Bummeltechno“ nennen sie das. Ich bin da mit ihnen. Voll & Ganz.
Sehr schön auch der Begleittext:
Für die Ewigwachgebliebenen zum Feierabendbier, für die Frühaufsteher als Seelenfutter zum Wochenbeginn: Montagssorbet mit Laut & Luise. Alles erlaubt, was gut tut und Gedanken kreisen lässt, nur der Name ist Programm: cremig, fluffig und ganz schön weich.
Diesmal mit Mira, Prinzessin vergangener Bretterbuden und felidaer Feierkultur an der Spree. Auf Wanderssohlen in Fernost das einzige Stück Schmusik von ihr in diesem Monat, gerührt auf zweieinhalb Stunden. Frei nach dem Motto: Wer bummelt läuft länger.
(Direktlink, via Zweibeiniger)
Man kann einen Mix natürlich auch einfach mal „…“ nennen. Man spricht generell eh zu viel über Musik. Schreibt auch. Alleine bei dem viel Reden und Schreiben vergisst man oft das Zuhören.
Till nimmt sich hier allerhand Soul, ein paar Funk- und wenige HipHop-Platten gar, und punktet die so zusammen. Ich habe den Mix heute fünfmal am Stück gehört. Nichts Superlatives, dachte ich erst. Jetzt aber fällt mir auf, dass ein Mix, der dich quasi einen ganzen Tag begleitet hat, gar keine Superlativen braucht, weil genau das ihn schon zu einer Superlative macht – und sei es nur für einen Tag.
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