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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Massive Attack – Radio BBC 6 Mix vom 23.11.2012

Massive Attack waren die Tage zu Besuch auf Radio BBC 6 und haben dort diesen Mix mit fantastischer Tracklist hinterlassen.


(Direktlink, via Deepgoa)

Tracklist:
01. Pink Floyd – On The Run [Eagle Vision]
02. Kraftwerk – Musique Non-Stop [EMI]
03. Massive Attack & Mos Def – I Against I [Virgin]
04. Addison Groove – Savage Henry [50 Weapons]
05. Burial – South London Boroughs [Hyperdub]
06. Massive Attack – Angel (Remix) [Virgin]
07. Gang of Four – At Home He’s A Tourist
08. The Phenomenal Handclap Band – Baby [Truth and Soul Records]
09. Massive Attack – Karmacoma (Remix) [Virgin]
10. The Bug vs. The Rootsman – Killer (feat. He-Man) [Rephlex]
11. Khan – Tehran [Punch Drunk]
12. Man Parrish – Hip Hop Be Bop (Don’t Stop) [Polydor]
13. Flying Lotus – Unknown
14. Kanye West & Booka Shade – Monster Vs In White Rooms [Roc-A-Fella/Get Physical Music]
15. Jallanzo – Rockin‘ Reggae [Charmax Music]
16. Omar Perry – Boom Town [Makasound]
17. Hempolics – Serious [Reggae Roast Records]
18. Mr. Vegas – Mus Come A Road
19. DUB TERMINATOR – Give Praise (feat. Ras Stone) [Green Queen Music]
20. Jumpshot – Headstrong (Lion Dub Hood Refix) (feat. Jahda) [Hoodfamous Musi]
21. Rico Tubbs – Trap Muzik Sounds Better With You [Free Download]
22. Björk – Venus As A Boy (Parker Refix) [One Little Indian Ltd]
23. B. Dub – Kingdom
24. Isaac Hayes – Bumpy’s Lament
25. Eddie Harris – It’s Alright Now [Resist]
26. Unknown – McKay (Mr Benn Refix)
27. Glen Brown – No More Slavery (Atomic Edit) [Trojan]

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Tanzende Farben von Fabian Oefner

Fabian Oefner hat einfach mal Farbpigmente auf die Membranen von Boxen gelegt, Musik angemacht und die bunten Pigmente dazu tanzen lassen. Das gibt natürlich optisch so einiges her, auch wenn es noch viel besser käme, bestimmte Fotos einem bestimmten Song zuzuordnen. Aber vielleicht macht er das dann ja nächstes Mal. Bis dahin ist das auf jeden Fall supergut.

Hier sein Set-Up und sein dazugehöriges, erstes, etwas nervös wirkendes Posting auf 500px. Warum eigentlich? Das ist großartig.

(via TDW)

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„Dumb Ways to Die“ in Real Life

Vor ein paar Tagen ging dieses „Dumb Ways to Die“ Video eines australischen Verkehrsbetriebes rum, das auf das Thema Sicherheit bei der Benutzung von Bahnen aufmerksam machen wollte. Und zwar schneller als Schimmelpilz. (Kurz mal Bloggerdenke: ich sah das schon irgendwo einen Tag nachdem es ins Netz kam und bloggte es nicht, weil es mir irgendwie zu gewollt niedlich war. Später ärgerte ich mich ein bisschen darüber, aber ich finde es immer noch ein wenig zu niedlich – geschenkt.)

Youtuber AndrewsProTips hat sich jetzt den Song-Text des o.g. Videos genommen und für die darin beschriebenen, selten dämlichen Handlungen, Videos im Netz gesucht, in denen Menschen genau diese selten dämlichen Handlungen begehen, diese dann filmen und als Video ins Netz laden. Das ist so dermaßen meta-meta-viral, dass es total großartig ist.

Ob sich die Macher des eigentlichen Clips für ihren Song von diesen nahezu suizidalen Videos haben inspirieren lassen ist nicht bekannt.


(Direktlink, via TDW)

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Triffste den letzten Blauwal in der Wüste: Requiem 2019

Der letzte lebende Blauwal trifft sich auf Augenhöhe mit seinem einzigen Feind, der Menschheit. Ein Film von Rutger Hauer und Sil van der Woerd, die damit auf den immer noch regelmäßig durchgeführten Walfang aufmerksam machen wollen. Produziert haben sie den Film für Sea Shepherd, die das meines Erachtens als Organisation genau richtig angehen. Problemen muss man offensiv entgegentreten. Wir bräuchten eigentlich viel mehr Sea Shepherd. Auch auf den Straßen, auch in den Wohnzimmern. So.


(Direktlink)

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Käferzelt oder Zeltkäfer

Ich dachte ja bisher, der Klappfix sei schon immer das höchste der Gefühle von Kleinwagen fahrenden Campingfreunden gewesen, aber ähnlich schönes gab es schon weit vorher. Für den Käfer nämlich. Und damit dann an die Adria. Das hätte mir auch gefallen können. So rückblickend, aber als die Teile durch die Lande fuhren, war ich noch nicht mal ein geiler Gedanke meiner Eltern und Käfer gab es dort wo wir herkamen ja eh keine. Wahrscheinlich hat auch deshalb irgendwann jemand diesen Klappfix erfunden. Ganz sicher sogar.


(klick für in groß, via VW Austria)

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Auf Drum ’n‘ Bass ins Wochenende rollen: Lenzman – UKF Music Podcast #19

Eigentlich war ich mir bisher ziemlich sicher, dass ich hier schon jeden Mix von Lenzman hatte, wurde allerdings vorgestern eines besseren belohnt. Der hier ging irgendwie an mir vorbei.

Schon im Mai hat der vom D’n’B regelrecht beseelte Holländer diesen Mix für die UKF Music Podcast-Serie abgegeben und der ist mindestens so grandios wie sein damaliger Reprise Mix, den er mit Riya aufgenommen hatte und der bis heute zu meinen absoluten Lieblingsmixen gehört, der auch nach einem Jahren noch seinen festen Platz auf meinem Player hat.

Das hier ist eine ähnliche Granate, nur eben ohne Riya, trotzdem mit MC und trotz des MCs absolut wunderbar. Der Mix läuft hier seit 48 Stunden im Repeat-Mode. Wer ihn hört, weiß warum. Es könnte alos wieder einmal sein, dass mein persönlicher Lieblingsmix eines Jahres von Lenzman kommt. Rollin!


(Direktlink)

Tracklist:
0 Stay Or Let It Go (D&B Bootleg) – By Brian Mcknight
1 Iceberg By Mortem
2 Eyes Wide Shut By Vicious Circle & Need For Mirrors
3 Not What You Want By D Bridge
4 Myriads (Jubei Remix) By Alix Perez
5 Wordsworth By Lenzman
6 Yeti By Ulterior Motive & Code 3
7 Let Me Begin By Dramatic & Dbaudio
8 Just Me By Commix
9 So Alone By Chroma
10 Oblique By Sabre, Stray & Halogenix
11 Love Affair By Marky & S.P.Y
12 Breathtaking (D-Bridge’s Soulsteppas Mix) By Planas
13 Roxy Music By Zero T
14 How Did I Let U Go By Lenzman Feat. Riya
15 You Look Better Dead By Amit
16 Mode Destruction (Xtrah’s Moondust Remix) By Ant Tc1
17 See You Again (Runnin‘) By Random Movement
18 All The While By Calibre
19 Fractual Harmony By Dramatic & Dbaudio
20 St. Clair By Sabre, Stray & Halogenix
21 Golden Girl (Lenzman Vip) By Makoto Feat. Mc Conrad
22 If I Should Fall By Commix
23 All Yours (Spy Remix) By Soulmotion Orchestra

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Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt erst den „Extremismus“, löscht dann aber das Erklärbär-Video

Es tut sehr weh. Und weil sie wohl selber einsehen mussten, wie furchtbar schlecht und peinlich dieses Video im Kern schon ist, haben sie es heute von Youtube genommen und „bearbeiten“ es gerade. Allerdings hat es jemand anders in Originalversion hochgeladen.

Was dabei herauskommt, wenn Mensch den normativen und unhaltbaren Extremismusbegriff (zwei ganz schlimme Ränder der Gesellschaft, eine über alle Zweifel erhabene Mitte) verinnerlicht, dessen Deutungshoheit ausschließlich bei staatlichen Behörden liegt, lässt sich in diesem „Aufklärungsvideo“ der Bundeszentrale für politische Bildung, die dem Innenministerium unterstellt ist, sehr schön sehen:

Wiederholtes Aufgreifen des „Dönermord“-Begriffes, Gegenüberstellung von Brandstiftungen an Autos mit einer kaltblütigen rechtsterroristischen Mordserie, sowie Verächtlichmachung von politischem Aktivismus („kostenlose Ganzkörperdusche“, nee was haben wir gelacht) sowie plakative und vorurteilsgeladene Darstellung aller „Staatsfeinde“ (der Nazi trägt dann am Ende eben doch wieder Springerstiefel und Bomberjacke).

Wenn die Bundeszentrale für politische Bildung also den Begriff „Extremismus“ erklärt, sieht das folgendermaßen aus.


(Direktlink)

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Nachname: Hitler

Manchmal tauchen im Alltag ja so Fragen auf. So was wie „Wie freut sich eigentlich so ein Schnitzel?“ oder „Wie stolz ist denn Bolle?“ oder eben „Gibt es noch Leute mit dem Nachnamen Hitler?“ Wogegen auf die ersten beiden Fragen nicht mal das allwissende Netz eine Antwort weiß, kann Google recht gezielt Auskunft darüber geben, ob es in diesem Land immer noch Menschen gibt, die den Nachnamen Hitler tragen. Das sind nicht mal ganz so wenig, wie man (also ich) jetzt erst mal glauben würde, denn laut gofeminin leben in Deutschland aktuell 2 869 Personen mit diesem Nachnamen. Somit ist er der 1 676. häufigste Familienname. Wer hätte das gedacht? Ich nicht, denn wie blöde muss es wohl sein, sich mit „Tach, Hitler mein Name.“ vorzustellen.

Der häufigste deutsche Nachname ist übrigens – Überraschung – Mueller. Gefolgt von Schmidt, Schneider, Fischer und Meyer. Keine Überraschungen also.

Mein Nachname taucht allerdings gar nicht in der Liste auf und ist somit seltener als der Name Hitler. Mehr als 5 % der Deutschen mit dem Nachnamen Hitler leben übrigens in Berlin. 465 an der Zahl.

Damit ist auch diese Frage beantwortet und jetzt gucke ich danach, wie sich ein Schnitzel freut und wie stolz eigentlich Bolle ist. Das muss doch rauszukriegen sein!
(Filed under: Unnützes Wissen)

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