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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

DDR Geldautomat

Ich hörte zwar bisweilen davon, dass es solche Dinger in der DDR gegeben haben sollte, dort wo ich aufwuchs allerdings habe ich so einen Automaten nie gesehen. Wenn die Mutter Geld holen ging dann ausschließlich am Schalter der Sparrkasse. Mit Auszahlungsschein. So, wie sich das eben ziemte.

Ende der 80er aber wurden einige dieser Teil in Betrieb genommen und nur alleine am Ablauf der Software kann man sehen, dass die Uhren im Osten immer etwas langsamer tickten.

Werbung für Geldautomaten in der DDR. Es handelt sich hier um ein Basic-Programm, welches auf einem KC85/4 abläuft. Diese Automaten wurden Ende der 1980er Jahren, so ab etwa 1988 in einigen Städten aufgestellt.


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Sticker-Sammelalben mit Drogenbossen

Was uns hier Fussballer, Pokémon oder WWF-Tiere sind, die unsere Kinder oder auch die Erwachsenen in Stickeralben kleben, sind in Kolumbien momentan die Drogenbosse. Andere Länder, andere Sitten, andere Vorbilder, andere Wertmaßstäbe.

So berüchtigt Escobar zu seinen Lebzeiten war – so reizvoll scheint seine Geschichte heute zu sein. So reizvoll, dass in einigen Stadtteilen Medellíns seit zwei Wochen Escobar-Sticker die Runde machen. Sie werden von Kindern getauscht, gesammelt und in ein Album geklebt, das die Lebensgeschichte des Drogenbarons erzählt.

(Zitat trotz Leistungsschutzrecht. Leben am Limit.)

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Flickr-Set zu Untergrund-Konzerten in der späten DDR

Ich klicke mich hier jetzt schon eine ganze Weile durch dieses wirklich großartige Flickr-Set von Stefan Mai, der in den späten 80er Jahren die nicht immer offiziellen Auftritte von Bands in Ost-Berlin besuchte und dabei jede Menge Fotos machte. Es spielten dort die „anderen Bands“. Die, die niemand im Radio hören sollte, nicht hören konnte und die ihre musikalische Linie nicht staatskonform zeichnen wollten. Immer wieder mit dabei, na klar, Feeling B (später Rammstein) und die Skeptiker.

„Diese Bilder entstanden von 1987 bis 1990 in und um Ost-Berlin auf Konzerten in Jugebdclubs und auf Freichtbühnen.“

Es gibt ja immer noch welche, die gerne behaupten, dass man in der DDR gänzlich auf staatlich unabhängige Musik verzichten musste. Spätestens das hier ist der Gegenbeweis und das war vermutlich mehr Punkrock, als es ihn im Westen je gegeben hat.

(via Jens)

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Frei von Schwerkraft in einer Box tanzen

Neues Video von Jacob Sutton, der damals auch für dieses LED-Snowboard Video zuständig war, welches ich, ohne ihn zu fragen, einfach auf Youtube hochlud, wo es dann ganz fix über eine Million Klicks hatte, weshalb ich heute manchmal noch ein kleines schlechtes Gewissen habe.

Hierfür lässt er nun Lil Buck in einer Holzbox tanzen, was so wirkt, als gäbe es keinerlei Gravitationskräfte. Schönes Ding.


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