Ich hatte da heute Morgen kurz nach gesucht, Sebastian hat die Quelle gefunden. Spenden an Deutsche Parteien, visualisiert von 2002 bis 2011. Know your Enemys.
Genau vor 45 Jahren, am 23. August 1966, fotografierte der NASA ihr Lunar Orbiter 1 vom Mond aus die Erde. Das obige Bild entspricht nicht ganz dem Original, wie es unten zu sehen ist, sondern wurde nachträglich auf „schön“ poliert, was ja wohl auch geklappt hat. So schön!
„Thankfully, the last-minute photo-op went off without a hitch, and the image was used by NASA as a poster to help promote the project. While taking a picture may not seem like a big deal, keep in mind that this was 1966 and the craft exposed, developed, scanned, and transmitted these images while exposed to the harsh environment of space. With all that in mind, and the successes and trials of the U.S. space program that would come after, the story behind the image may be as profound as the picture itself.“
Wired hat gerade ein großartige Galerie gefüllt mit Satellitenaufnahmen, die von da ganz weit oben von diversen Nationalparks gemacht worden sind. Diese sind primär über Nordamerika entstanden sind, was irgendwie auch schade ist, aber trotzdem fantastisch aussieht. Ich mein‘, die Sächsische Schweiz oder die Müritz sind auch schön. Bestimmt.
Max kam heute Mittag und fragte, ob ich Upzet kennen würde. Er hätte von dem einige Sachen auf Facebook gehört und die seien „ziemlich geiles Zeug“, wie er meinte. Dicke Basslines, Atmo, Soul und überhaupt all das, was ich mag, wenn wir über Drum’n’Bass sprechen.
„Nee“, sag ich, „kenn ich nicht. Zeig mal.“ Also piano, angemacht, und den Soundtrack zum Tischkickern festgelegt. In laut, versteht sich.
Ersten Mix gehört, als außerordentlich großartig gestempelt. Kurz geguckt, festgestellt, dass der gute Mann in Berlin eine echte Größe im D’n’B Dschungel zu sein schein – zumindest lassen seine Dates das vermuten. Allerdings nicht nur die. Seine Mixe sind durch die Reihe Bombe. Ohne jegliche Abstriche. Das beste, was ich seit langem an D’n’B gehört habe.
Leider sind seine Soundcloud-Mixe fast alle viel zu kurz, was durchaus an seinem gewählten Pro-Status dort liegen könnte. Wie auch immer: hier sein letzter Mix, der mich gerade durch die Küche kickt – Hidden Keys – Vol. 2.
Tracklist:
1. Mutt – I used to [Fokuz] 2009
2. Redeyes – Let it shine [Spearhead] 2008
3. Technicolour & Komatic – Skyline Boulevard [Technique] 2010
4. The Insiders – Down low [Crisis] 2007
5. Zero Tolerance feat. Lariman – Conquest [Advanced] 2006
6. Command Strange – When the Morning [Antillectual] 2011
7. Paul SG & Andy Sim – Indigo [Think Deep] 2009
8. Brother – Autumn Light [Fokuz] 2009
9. Redeyes feat. Sweed – The Night is over [Spearhead] 2008
10. Command Strange – Get in the Groove [Have-A-Break] 2010
11. The Insiders – Off the Cuff [Nu-Directions] 2007
12. Camo & Krooked – See through You [Mainframe] 2010
13. Redeyes feat. Random Movement – Groove Thing [Future Retro] 2008
14. Calculon – Road less traveled [Fokuz] 2009
15. Bulletproof – Rising Sun [Fokuz] 2009
Wenn er sein Sound im Klub spielt, klingt das ganze dann auch etwas derber, wie dieser Mitschnitt vom Juni beweist, aufgenommen im Berliner VCF.
Da fällt mir auf, dass ich schon ewig nicht mehr auf Drum’n’Bass feiern war – Upzet wäre ein Grund, das schnell zu ändern.
Am Wochenende lief auf arte ein Themenabend mit Fokus auf Pornografie in der DDR. Ich hatte das nicht gesehen, finde das Thema allerdings dennoch interessant, weil es voll Doppelmoral und staatlicher Regulierungswut ist. Hier eine Doku zum Thema, die schon etwas älter ist, dennoch gerade wieder aktuell auf arte gezeigt wird.
An Zeitungskiosken im Arbeiter- und Bauernstaat DDR gab es wenig zu entdecken für Voyeure. Keine bunten Busenwunder. Im Inneren einschlägiger Druckerzeugnisse ging es zwar etwas offener „zur Sache“, dennoch gab es nicht allzu viele nackte Tatsachen zu entdecken. Und selbst die wenigen, eher verschämten Aktfotografien, die beispielsweise im „Magazin“ zu bestaunen waren, reichten jenen, die nach mehr verlangten, nicht aus. Auch die weit verbreitete FKK-Bewegung hatte mit „entfesseltem Sex“ wenig zu tun. Der Bedarf an Pornografie hörte auch im real existierenden Sozialismus nicht auf, die Fantasie der Leute zu beflügeln; und wie bei allen anderen Mangel-Erscheinungen erwiesen sich die DDR-Bürger auch bei der „sexuellen Reizbeschaffung bzw. -bewältigung“ als sehr erfinderisch. Da es faktisch keine entsprechenden Erzeugnisse zu kaufen gab, machten sich einige geschäftstüchtige Fotografen und Amateurfilmer daran, „Schlüpfriges“ selbst zu kreieren bzw. zu importieren.
Es war 1994, ich war im ersten Sommer meiner ersten Ausbildung, hatte ein Jahr lang gespart. Wir wollten noch London fahren. Primär um dort einzukaufen – Platten und Klamotten. Wir buchten eine Woche abgeranztes Hotel, zu dem uns ein Bus über die Normandie innerhalb von 14 Stunden kutschierte. Dieser war voll mit saufenden Kids, die ihre Ferien in Good old England verbringen wollten. Natürlich trinkenderweise. Das war okay.
Wir beschlossen, nichts mitzunehmen, außer der Sachen, die wir trugen und einem Kulturvortäuschungsbeutel. Wir wollten Platz für Neuanschaffungen. Wir packten 3500,00 DM ein und fuhren los.
Nach sieben Tagen kamen wir mit 4 Reisetaschen und 11 prall gefüllten Einkaufstüten zurück. Die Reise hatte sich gelohnt. Das erste was ich damals in Soho kaufte, waren blaue 9-Loch Martens ohne Kappe, die ich immer schon haben wollte. Für mich der beste Schuh der Welt.
Mein Bruder meinte damals, „Die sind genau dann eingelaufen, wenn deine Füße bluten.“ – er sollte Recht behalten. Ich zog die Dinger dämlicherweise ein paar Tage später zur Love Parade an und musste drei Stunden später vor den Schuhen kapitulieren. Meine Füße bluteten, ich ging nach Hause stieg in Sneakers um über die Nacht zu kommen.
Seitdem hatte ich meine Martens bis in diesem Jahr auf jeden Festival dabei, fast immer habe ich sie dort getragen. Ich liebe diesen Schuh. Immer noch. Es wäre mal an der Zeit für ein neues Paar. Gerade nach dem ich dieses Video gesehen habe.
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