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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Dachbodenfund

Ich hatte ja das Glück so circa 587 gefühlte Open-Air Festivals mitnehmen zu können. Irgendwie stecken die auch alle noch drin, aber es gibt ganz wenige, an die ich mich nach wie vor ganz intensiv erinnern kann. Einfach auch deshalb, weil ich heute das Gefühl habe, dass es so was heute nicht mehr gibt. So wie die Indian Naasha, die Ende der 90er nur 2-3 Jahre direkt am Ostseestrand an der Lübecker Bucht stattfand. Da digitale Fotografie damals noch eher Neuland war, gibt es dementsprechend weniger Bilder davon im Netz. Ich hatte mal welche in echt, die aber leider verschollen sind. Heute bin ich im Netz über welche gestolpert und war ein wenig gefesselt von der Nostalgie, die mich überkam. Ach, was waren das noch Zeiten und ach, was haben wir für unanständige Dinge gemacht damals. Ich muss die alten Bilder mal suchen.


Hier gibt es noch ein paar wenige. Wenn ich wüsste, von wem die sind würde ich das angeben. Selbstredend.

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Übrigens:

Das Beschallen von Supermärkten durch den hauseigenen Supermarktfunk ist auch so eine Sache, die eigentlich verboten gehört.

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Macht das doch am Schlachtensee

Wenn ich zu der von mir bevorzugten Badestelle gehe, gehe ich da auch hin, weil es ruhig ist, sehr ruhig, und weil nicht halb Berlin diese als Hauptstadtrückzugszone versteht, wie es ja im Neuen Garten der Fall ist. Ich glaube, dort geht kein Potsdamer mehr baden. Auch deshalb, weil er vor lauter Berlinern nicht mehr auf die Wiese passt. Allerdings tut die völlig überflüssige Security und die Touristenwalzen, die sich dort an der Badestelle vorbeidrängen ihr Übriges dazu. Außerdem mag die Schlösserstiftung keine Badenden in ihrem Preussischem See, sie „duldet“ die nur und deshalb können die mich mal. Also gehe ich dorthin, wo ich meine Ruhe habe. Dachte ich bis heute. Gelegen an einer Schrebergartenkolonie dürfte der nur wenigen Ausserstädtischen bekannt sein. Klar, da gibt es ja auch nichts zu sehen. Jung bis sehr alt findet sich da ein. Nackig oder nicht, dick oder dünn spielt da alles keine Rolle, da geht es nicht um den Status, der in Potsdam immer wichtiger zu werden scheint. Auch beim Baden.

Nun war ich in diesem Jahr zum ersten Mal dort und hatte eher romantische Erinnerungen im Kopf, als ich feststellen musste, dass jene, die mit ihren Grills aus dem Tiergarten verdrängt wurde, offenbar nun dort ihre Sonntage verbringen. Mit vierzig Leuten wird angereist und Prosecco, Bier und Essen für diese pfeilgeboten. Baden geht von denen keiner und man erntet unangenehme Blicke. Klar, ich möchte mir ja auch nicht die Ärsche nackter Männer ansehen, während ich meine Grillwurst esse. Deshalb grille ich ja nicht am Strand, nich? Es gab nicht mal wirklich Platz zum Sitzen und ich bin da dann schnell wieder weg. Die nicht, die bleiben noch ein wenig. Und so wie es dort heute aussah, bleibt ihr Müll, den sie verursachen auf ewig dort liegen. Sie waren nicht zum erten Mal dort, die Berliner Grillproletarierer und geärgert haben sie mich auch, tief drinnen, innerlich.

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Das, was der Broder und der Niggemeier da gerade machen, erinnert mich sehr an pupertäre HipHop-MCs, die vielleicht nicht so gut schreiben können, der Welt aber dennoch weißmachen wollen, dass sie den Längsten hätten. Battle-Blogging, oder so.

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Der junge Udo Jürgens sah aus wie der Sänger von Tocotronic aussah als er jung war.

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Jeff Mills ist morgen in der Hauptstadt. Und ja, ich glaube, ich werde dahin gehen. Auch mal ein Grund, den Neo-Tresor zu sehen. Schadet ja nichts, sag ich jetzt mal. Mal schauen, was ich dann Sonntag morgen dazu meine…

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Big Buck Bunny

Big Buck Bunny ist ein computer-generierter Kurzfilm, der hauptsächlich unter Verwendung von freier Software hergestellt wird, insbesondere des 3D-Grafik-Programms Blender.

Sagt Wikipedia. Und weiter:

Bei der Ankündigung des Films wurde er als „funny and furry“ (witzig und pelzig) beschrieben. Die Charaktere sind Tiere, unter anderem ein überdimensioniertes Kaninchen, drei Nagetiere, ein Schmetterling und ein Vogel. Über die Handlung ist nocht nichts genaues bekannt, der Arbeitstitel „A Rabbit’s Revenge“ sowie der Trailer deuten darauf hin, dass das Kaninchen von den drei Nagern gepiesackt wird und Rache an ihnen nimmt.

Von LSD ist da keine Rede, macht allerdings ein wenig den Eindruck.
Und das beste daran: veröffentlicht im Netz unter einer CC-Lizenz, ha! Man muss sich das mal vorstellen, da haben wahrscheinlich einige Leute hunderte Stunden dran gesessen. Und ich diskutierte letztens über eine läppische Doku, die ich auch gerne unter CC und im Netz gesehen hätte, anstatt dafür ins Kino rennen zu müssen, pah!

(DirektBunny, via)

Und wenn ich ein Mädchen wäre, würde ich jetzt laut seufzen und sagen: Hach, isset nich süß?

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