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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wenn der Plewka den Reiser singt

Eigentlich kann man das gar nicht in Worte fassen, was ich da eben sehen und hören durfte. Und eigentlich will ich es auch gar nicht versuchen. Es gibt nur ganz wenige Musiker die ich so unheimlich gerne live hätte sehen können, es aber aufgrund einer zu späten Geburt nicht mehr geschafft habe. Bob Marley gehört dazu und steht ganz oben auf der Liste. RATM auch, was ich ja aber bald nachholen werden. Die spielen ja nun nochmal – extra für mich. Und Rio Reiser hätte ich gerne auf der Bühne erleben wollen, was ich sogar hätte packen können, rein zeitlich. Nur war ich jung und hatte andere Musik im Kopf. Ich hatte ja keine Ahnung, was mich heute immer noch ein wenig dengelt. Die Reunion der Scherben dann war ja mehr Grauß als Schmaus und deshalb gänzlich unerwähnenswert. Wenn aber der vielleicht beste deutsche Sänger auf die Bühne steigt, um die definitiv besten deutschen Texte zu singen, von dem Mann, der für mich der letzte echte deutsche Hippie war, dann muss da zwangsläufig was ganz großes daraus werden. Wurde es. Ich glaube, keiner könnte Rio besser im neuen Jahrtausend repräsentieren, als der sympathieschwere Hanseat. Und für wahr; bei „Weit von hier“ hatte ich Pippi in den Augen. Sowas passiert mir sonst auch nie nur ganz, ganz selten. Wer da nicht hingeht, ist selber Schuld.

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Lieber Gott, schick Hirn vom Himmel

Ein Elternpaar aus dem bayerischen Krumbach hat in der vergangenen Woche seinen sieben Monate alten Sohn im Internet-Auktionshaus eBay zum Verkauf angeboten. Nachdem Internetnutzer das Angebot der Polizei gemeldet hatten, ermittelten Polizei-Beamte einem dpa-Bericht zufolge die Anschrift der Eltern. Das Baby, das die Eltern nach eigener Aussage nur zum Scherz für ein Mindesgebot von einem Euro angeboten hatten, befindet sich zurzeit in der Obhut des Jugendamts. Gegen die Eltern wird nun wegen des Verdachts auf Kindeshandel ermittelt.

(heise)

Dazu fällt mir nun mal gar nichts mehr ein.

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Schock schwere Not

Nach nun 10 Jahren immer Gast sein, will in diesem Jahr keiner mehr fahren. Mit dem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden, denn ich würde so gerne wieder. Ich will nicht nicht fahren.

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Ähem

„… und für die Vegetarier hab ich och n Salat gemacht. N Fleichsalat.
Juten Appetit.“

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Achso:

Dieses Leopard ist im Vergleich zum Tiger absolut für dahin, wo die Sonne nicht scheint. Zumindest was die Audio-Performence betrifft. Bei Tiger hatte ich das nicht! Für wen eigentlich machen die ihre OS Xe? Für Briefeschreiber?

*knack…; knack…; knack…; knack…;kanckeldiknack; knaknaknack…*

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Vintage Skateboards

Bei vintageskateboardmagazines gibt es alles mögliche über Skateboards aus der Zeit von „1960’s to the 1980’s“. Poster, Magazincover, Werbung aus jener Zeit und andere Kuriositäten. Da fällt mir ein, dass ich mal ziemlich gut war auf so einem Brett. Als ich das vor 2 Jahren mal unter Beweis stellen wollte, musste ich feststellen, dass man das Fahren auf so einem Ding nur allzu schnell verlernt.

Alle Bilder: © www.vintageskateboardmagazines.com

Die zu der Zeit passenden Skateboard-Sticker gibt es dann hier auch gleich dazu.

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Sie geht mit ihrem Sohn und ihrem Hund die Straße runter Gassi. Eine Endvierzigerin und das Abbild einer „Alt-Alternativen“ mit Wolfskin-Klamotte und Outdoor-Sandale. Der Hund ist ein Labrador, groß und kräftig – ein schönes Tier. Ihr Sohn hat sehr, sehr kurze Haare und immer wenn der Hund auf einem Wiesenstreifen halt macht um zu schnuppern, bleibt auch er stehen. Dann nimmt er seinen großen, schweren Schlüsselbund und wirft ihn voller Wucht auf das Tier, mehrmals hintereinander. Die Mutter sagt dazu nichts. Auf seinem schwarzen Pulli steht hinten ganz klein „Hate you“ und vorne ganz groß „A.C.A.B.“ Er mag nicht nur die Menschen nicht. Wichser!

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Tokio Hotel auf Platz 5 der US-Charts

Es ist offiziell. Die Gruppe Tokio Hotel aus Magdeburg, hierzulande von der seriösen Kritik eher belächelt als bejubelt, hat die Vereinigten Staaten von Amerika erobert. Im Sturm. Oder in einem „Blitzkrieg“, wie US-Journalisten das gerne nennen.

(taz)

Dazu sage ich jetzt erstmal gar nichts.

Was ist da los? Was bedeutet es für das Bild der deutschen „Kulturnation“ in der Welt? Müssen wir jetzt alle noch einmal gründlich Tokio Hotel hören? Müssen wir nicht.

Na dann bin ich ja beruhigt.

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