Kleine Party-Einlage von Mr. Puzzle.
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Zum Inhalt springen -->Ich weiß, dass jeder von uns musikalische Sozialisierungsinstanzen hat, die nur wenige neben uns verstehen können. Ich hab da so einige, über die ich gar nicht erst schreiben will. Weil ich dort noch sehr jung war und mir die heute vielleicht auch ein bisschen unangenehm sind, aber darum geht es hier gerade nicht.
Olli Wisdom aka Space Tribe ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Und wenn ich an meine Zeit der musikalischen Sozialisation Ende der 90er und zur Jahrtausendwende denke, war Space Tribe auf Spirit Zone auf jeden Fall ein nicht wegzudenkender Teil davon. Und ich kann dieses Album immer noch riechen. Chai, Nag Champa und jede Menge Gras. Danke für die schönen Trips zu deinem Sound – und mach’s gut, Olli!
Bonustrack:
Boooom!
2 KommentareNeues und schön trippiges Makro-Video von Another Perspective, für das sie mit Seife, Glyzerin und Wasser herumexperimentiert haben.
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Hier ist gerade Ruhe, weil ich am Freitag das Netzteil für meinen Rechner auf Arbeit vergessen habe. Nach gut zwei Jahren durften sich dort 150 junge Menschen im Garten treffen, Musik hören, lachend, trinkend. Das war sehr schön. Wirklich. Heute musste ich dann feststellen, dass ich zwar Tickets für das Spiel SVB03 gegen den scheiß BFC Dynamo habe, aber mein Rechner halt komplett leer ist und ich nicht an diese komme. Also für das Netzteil zu Rudi durch die halbe Stadt gegeigt, um mir meine Tickets zu sichern. 2:1 gewonnen. BFC Dynamo, Scheißverein. Jetzt Rechner voll fürs Montags-GIF Morgen. Und mal kurz Bloggen vom Handy aus.
Rezo hat mal wieder die CDU zerlegt und ich könnte jetzt mit #niewiederCDU hashtaggen, aber ich bin halt im Leben bisher noch nie darauf gekommen, die CDU wählen zu wollen. Weil die ein ähnlich beschissener Scheißverein sind, wie BFC Dynamo. Nur halt auf anderer Ebene. Aber gleichsam Kacke. Wählt die bitte nicht.
4 Kommentarehttps://twitter.com/johl/status/1425000977241890831
So weit ist es noch nicht, aber kann ja noch kommen und Susanne Daubner hat gestern schon mal vorgelegt.
5 KommentareEs war ein warmer Tag im späten August. Ich arbeitete auf einer Baustelle in der Sophie Charlotten Straße in Charlottenburg, beizte Farbe von den graugrünen Altbaubalkons. In der Frühstückspause legte ein Kollege seine BILD-„Zeitung“ auf den Tisch im nach Pisse stinkenden Keller, in dem wir wir unser Zeug lagerten. Rio Reiser sei gestorben, stand auf dem Titelblatt. Mein Rio Reiser, der mich durch so viele Stunden meiner Jugend begleitete. Ich liebte ihn. Vermutete Drogen und war den Tag über sehr, sehr traurig und gedanklich nicht mehr wirklich bei der Sache. Nach Feierabend fuhr ich mit der U-Bahn nach Hause und packte mir alle Scherben und Rio Reiser Platten nacheinander auf meine Plattenspieler.
Oft dachte ich in den darauf folgenden Jahren, „Rio fehlt. Rio fehlt sehr.“ Auch heute denke ich das noch manchmal. Und dann aber auch, „vielleicht wäre der auch so wie Nena geworden“. Kann man ja nicht wissen. Was bleibt ist seine Musik und die Erinnerung an den vielleicht größten singenden Poeten, den dieses Land je hervorgebracht hat.
7 KommentareNicht mehr nicht weniger, aber so große Katzen in echt hätten halt auch was, wenn sie nicht gerade auf der Suche nach Futter wären.
Einen Kommentar hinterlassenAls Radrennfahrer nicht ganz so meine Baustelle, aber auch auf dem Mountainbike würde ich hier ganz sicher keine gute Figur machen, wenn nicht sogar zwangsläufig ganz derbe auf die Fresse fallen. Respekt an diesen Herren hier, der eine derartige Strecke einfach mal klar macht. Allerdings würde mich das Quietschen komplett fertig machen.
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