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Rollende Bilder us Kölle

Da ich, wie ihr vielleicht mitbekommen habe nicht aus dem ‚Vorort‘ der jetzigen Hauptstadt, sondern eher aus dem Vorort der damaligen Hauptstadt der BRD komme, möchte ich euch ein wenig die hiesige Szene der, nunja…sagen wir mal freischaffenden Straßen(bahn)künstler vorstellen.
Ein guter Einstieg dürften die beiden Teile der kürzlich erschienenen „Leerfahrt Entertainment“ – Produktionen sein. Zu sehen sind unter anderem die Künstlerkollektive DFV (354), BB (BeachBoys), NC und LTN us Kölle. Während im ersten Teil hauptsächlich Leinwände der DB genutzt wurden, liegt im zweiten Teil der Schwerpunkt auf mobilen Leinwänden der KVB (Kölner Verkehrsbetriebe).
Viel Spaß dabei.

Teil 2:

(Direktlink)

Teil 1:

(Direktlink, via Straßenstriche.net)

14 Kommentare

  1. Koppär19. Juni 2014 at 15:29

    sehr gut tim
    wirst mir immer sympathischer! :)

  2. Tim19. Juni 2014 at 16:52

    Kann ich nicht gutheißen, der Einzige, der mir im Video sympathisch ist, ist der Triebfahrzeugführer!

  3. Kiliman19. Juni 2014 at 18:14

    Ich finds beschissen. Von wegen schön bunt – billiges Bombing ohne Mehrwert. Von aggressiven Spackos, für aggressive Spackos. Hat mit Street Art nichts zu tun. Wenn man es wenigstens aufweniger und mit Hirn machen würde und Teile von den Fenstern dabei frei lassen würde.

  4. ART20. Juni 2014 at 01:50

    Der/Die erste Zug/Bahn war ja mal ganz klar von der SWB! Wird wohl nen Zugeständniss sein an die Bundesstadt Bonn sein :-) !!!! Weiter so :-)

    @matze: 1up schön und gut, jedoch sind „OH“ und „INV“ aus Bonn Rhein Sieg schon mehr „back to the roots“ [*G*] und vor allem nicht so „Medienhuren“-lastig :-)

    Grüsse aus Bonn 17 :-)

  5. Malik20. Juni 2014 at 11:18

    Kiliman,
    Also ich bin der Meinung,dass auch Bombings als Kunstform zu verstehen sind.
    Es geht ja gewissermaßen darum den öffentlichen Raum zurückzuerobern und das allein ist ja schon ein Statement.
    Ein schönes Bombing ist außerdem sowieso interressanter als fröhlich grinsende Werbemodels oder das Standard-Design :)
    Darüber hinaus sind die Bilder doch sehr aufwendig gemacht,wenn man überlegt unter welchen Umständen sie geschaffen wurden.

  6. some lucid dreams20. Juni 2014 at 12:30

    Malik,

    also ich empfinde die meisten bombings auch als grottig. da muss ich kiliman in gewisser hinsicht beipflichten. gibt viel zu viel lauwarmes zeug. ich hab aber auch keine ahnung. liegt vielleicht auch daran.
    dass es u.a. auch um eine rückeroberung des öffentlichen raumes geht, da würde ich mitgehen. dann sollte es aber auch als kunstform verstanden und so rübergebracht werden. die (sub)kultur an sich, seinen namen, seine crew oder whatever zu hinterlassen, scheint archaisch alt zu sein. von daher würde ich nie von reinem vandalismus ausgehen.

  7. Christoph20. Juni 2014 at 13:39

    BOMBING <schön und gut, den DB Typen beim Brötchen verdienen zu bedrohen ,zum Kotzen.

  8. der Thomas20. Juni 2014 at 16:14

    Bombing als Kunstform – schön und gut. Der Spaß hört aber genau dann auf wenn plötzlich die eigene Hauswand oder das Auto auf der Straße als unfreiwilliger Kunstträger herhalten muss. Eigentlich auch schon dann wenn ich im Zug sitze und statt Landschaft draußen nur ein bemaltes Fenster sehe.

  9. sebastian20. Juni 2014 at 16:24

    der Thomas,

    streich das „eigentlich“ und dann passt das. genau so sieht es nämlich aus.

  10. toni21. Juni 2014 at 03:11

    also wirklich schön is das gesprayte jetzt nich..

  11. Malik21. Juni 2014 at 11:07

    Außerdem muss Kunst nicht gefallen sondern etwas bewirken! (hat mal ein weiser Mann gesagt)

  12. banksywürdekotzen24. Juni 2014 at 00:05

    Im Prinzip sehe ich taggen nur als primitives Laternenpfahl-anpissen zum Revier markieren. Meist erschöpft sich der künstlerische Wert schon in der Sprühfarbenwahl.
    Fenster komplett zu übermalen ist völlig daneben – gekonnte street art mit Aussage und Wirkung sieht anders aus.

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