Der schwedische VHS-Archivar Rosa Mannen hat 131 Minuten deutscher Werbung zusammengetragen, die nicht wenige von uns in den 1980ern gesehen haben dürften. Alles dabei, was nervte. Aufgrund einer Altersbeschränkung nicht als Embed und nur direkt bei YouTube.
Es ist 2021 und ich habe mir gerade 45 Minuten lang angesehen, wie britische Soldaten im Jahr 1988 mit dem Auto durch die DDR fahren.
Für mich ein sehr besonderes Zeitdokument, weil die Aufnahmen die Stadt zeigen, in der ich lebe und ich sogar ein Haus sehe, in dem ich mal gewohnt habe. Teile der hier gefahrenen Route nach Michendorf sind mein täglicher Arbeitsweg und ja man, was hat sich das alles verändert.
BRIXMIS November 1988. Transit route from West Berlin to Mission House via Glienicke Bridge. Transit route from Michendorf in DDR on route 2 to Glienicke Bridge via Potsdam city centre and Mission House.
Советская реклама кассетный плеер Амфитон МС стерео als Walkman-Pendant aus der UDSSR. Womöglich hätte ich damals nach dieser Werbung gekauft. Wahrscheinlich sogar.
Holy Shit, ist das scheiße. Aber halt auch irgendwie ganz gut gemacht, so rein handwerklich. Aber meine Ohren bluten halt trotzdem. Oder genau deswegen.
Ein schönes Zeitdokument, für das das „Westfernsehen“ im Jahr 1981 Familie Sobottka in Schwerin begleitete und diese über ihren Alltag in der DDR sprechen ließ. Für mich auch einige kleine Flashbacks, weil man so manche Sachen über all die Jahre eben doch ganz vergisst. Oder verdrängt.
Wir kennen ihn alle und wissen, dass auch die Karre mittlerweile beim Fahren schon ganz ordentlich klappern dürfte, wie es irgendwann all in die Jahre gekommenen Autos tun. Aber 1981 sah er schon noch ganz geil aus.
Nicht von There I Ruined It, auch wenn es sehr danach klingt. Aber auch Mick Mazz hat wirklich alles gegeben, um den Klassiker in eine 80er-Schmonzette zu verwandeln. Natürlich mit 8 Kilometer Hall auf den Snaredrums.
Schön skurriles, musikalisches Zeitdokument aus dem Jahr 1984, in dem auf dem immer noch existierenden Label Sounds of the Dawn dieses VHS-Tape veröffentlicht wurde. Es zeigt Naturaufnahmen zu dem, was später dann und klanglich deutlich feiner als Chill Out über den Planeten rollte. Das hier würde ich eher in die New Age Abteilung stecken und dort auch stehen lassen. Neben diesen Ambient-CDs, die es um die Jahrtausendwende an der Kasse bei Schlecker gab, weshalb ich diesen Sound nicht sonderlich wertschätzend ganz gerne „Schlecker-Ambient“ nenne. Dennoch darf man solche musikalische Nebensächlichkeit mal eben ansehen, denn Natur und Chill Out wurden über die Jahre zu visuellen Partnern und das hier ist eben einer der Vorläufer davon.
Das Video kommt von Art Mendez, die Musik wurde von Bray & Suzanne Ghiglia produziert.
Ich will das mal gänzlich wertfrei hier lassen, ich gucks nämlich gerade erst erstmalig. Eine WDR-Doku über jugendliche Subkulturen im Westdeutschland des Jahres 1981. Da war ich gerade fünf und Kind im Osten des Landes. Im nostalgischen Sinne sehenswert ist das dennoch allemal. Finde ich.
Und klar, die Frage danach, was all diese Leute wohl heute so machen und wo sie stehen.
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