Der Künstler Uri Tuchman ist Experte für den Bau von Dingen mit Steampunk-Ästhetik. Hier baute er ein Paar mechanische Holzhände, die scheinbar auf einer imaginären Tastatur tippen. Das ist Teil einer größeren Installation, die für das Tel Aviv Museum of Art bestimmt ist. Ironischerweise brach sich Uri die Hand, nachdem er das Projekt abgeschlossen hatte.
Der Berliner Fotograf Boris Eldagsen hat mithilfe Künstlicher Intelligenz ein Bild geschaffen und dieses bei den renommierten Sony World Photography Awards ohne den Hinweis auf KI als Foto eingereicht und prompt einen Preis damit gewonnen, den er nun aber nicht annehmen will.
Er erklärte auf seiner Internetseite , er habe das KI-Werk testweise eingereicht, um zu prüfen, ob Wettbewerbe wie dieser darauf vorbereitet seien. »KI-Bilder und Fotografie sollten nicht in Auszeichnungen wie dieser miteinander konkurrieren. Sie sind unterschiedliche Dinge«, schrieb er in seiner Begründung, warum er den Preis nicht annehme. Stattdessen wolle er damit eine aus seiner Sicht dringend notwendige Debatte beschleunigen. »Wir brauchen in der Fotowelt eine offene Diskussion darüber, was wir als Fotografie betrachten wollen und was nicht.«
Mir ist ja völlig unklar, wie man so unfassbar realistisch zeichnen und/oder malen kann, aberr Kohei Ohmori hat dieses Talent, das wahrscheinlich nicht ohne Übung zum Können wurde und demonstriert dieses auf wirklich beeindruckende Art und Weise. Wobei der Schwerpunkt hier eindeutig auf Art liegt.
Kunst kann ja auch vergänglich sein wie wir alle wissen. In diese Tradition reiht sich jetzt auch die ikonische Glasfigur von Jeff Koons ein. Diese wurde von einer Besucherin während einer Messe in Miami von einem Sockel gestoßen und zerberstete am Boden. Einige der Anwesenden hielten die Aktion im ersten Moment für eine Banksy-artige Kunstaktion, was sich allerdings als falsch herausstellte. Ein weiterer Besucher, der Kunstsammler ist, bot an, die Scherben als eigenes Werk zu kaufen. Der Wert des zerstörten Objekts wird mit 42.000 Dollar angegeben. Den Schaden übernimmt eine Versicherung.
Criminals will start wearing extra prosthetic fingers to make surveillance footage look like it's AI generated and thus inadmissible as evidence. pic.twitter.com/zhbdccafTD
Alles, was es für Kunst dieser Art braucht, ist Kälte, etwas Wasser und eine Rolle Klopapier. Dann in der Summe als Kunstwerk so vergänlich wie die Temperaturen.
(Kaputter, orangefarbener Oldtimer am Strand vor einem Sonnenuntergang aus DALL·E)
Nach den mit KI-Bildgeneratoren aufkommenden Diskussionen um das Urheberrecht von schaffenden Künstler:innen war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses vor Gerichten geklärt werden würde. Bisher haben sich die Generatoren-Betreiber gerne auf die in den USA geläufige „Fair Use“-Regelung berufen. Der Bilder-Agentur Getty Images reicht das nicht, sie hat in Großbritannien jetzt Klage eingereicht. In den USA haben mehrere Künstlerinnen Klage gegen das KI-Unternehmen Stability AI eingereicht.
Die Bildagentur Getty Images klagt gegen das Unternehmen Stability AI wegen Urheberrechtsverletzungen durch dessen populären Bildgenerator Stable Diffusion. Getty wirft Stability AI vor, »Millionen von urheberrechtlich geschützten Bildern« ohne Lizenz rechtswidrig kopiert und verarbeitet zu haben. Das sei lediglich zum wirtschaftlichen Vorteil des Unternehmens und zum Nachteil der Urheberinnen und Urheber erfolgt, wie Getty am Dienstag in einem Blogbeitrag mitteilte .
Ich bin echt gespannt, wie da wohl zu wessen Gunsten entschieden wird und vor allem unter welchen gesetzlichen Grundlagen, die es mitunter vielleicht (noch) gar nicht geben könnte.
Der Autodidakt Tomasz Biernat mit einer Mischung aus Handlettering, Kalligrafie, und Logo-Design auf beim Zusehen schon verdammt meditative Art. Könnte ich mir stundenlang ansehen.
Tomasz Biernat is part of a new generation of Polish graphic designers. Through years of self-directed learning, he has specialized in many different areas such as branding, typography, car design, chinese artwork, guilloche, crayon drawings, and T-shirt design.
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