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Schlagwort: Art

Graffiti-Artists tauschen in der Bahn jegliche Werbung gegen ihre Kunst

Geile Aktion der New Yorker Maler 2ESAE und SKI, die in einem U-Bahn Wagon ihrer Stadt nachts komplett die Werbung mit ihren eigenen Arbeiten überkleben. Animal ist da mal mitgefahren. Das zeigt schön den Widerspruch in der immer wieder öffentlich geführten Debatte auf, warum Werbung überall ungefragt hingenommen wird, bei Graffiti aber immer Riesenfässer aufgemacht werden. Schönes Ding.

“Advertisers have been stealing graffiti tactics for years,” says long-time graffiti writer 2ESAE. SKI adds, “We’re not allowed to paint trains anymore. Who knew that years later… fucking Target could have a full car?”

SKI is referring to the time when the MTA first let a brand wrap an ad entirely around a subway car in 2010. Now, it’s not uncommon to see them taken over by an ad campaign, inside and out. ANIMAL followed the two graffiti artists as they hijacked a J train car at around 3AM, and replaced the ads with their own art in between the time it took to go from one stop to another.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Mach es gut, OZ

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Ich habe in den letzten Jahren so einiges an Zeit in der Hansestadt an der Elbe verbracht. Grund dafür war nicht nur meine unersetzliche Liebe für einen dort ansässigen Fußballclub, sondern auch eine Menge anderer Gegebenheiten, wie die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, aber natürlich auch die politisch-geografische Besonderheit dieser Stadt mit einer Hafenstraße und Stadtteilen wie St. Pauli, der Schanze und der roten Flora.

Mit dazu gehörte natürlich auch immer eins, Straßenkunst!
Seien es unzählige Aufkleber in mehreren Lagen, die neusten USP-Tags, Pieces der Jukebox Cowboys, von Frost und den 187ern, Styropor-Raketen von Zipper, Zähne an jeder Ecke von Holm the Tooth oder Rebelzer’s Freaks.

Jedoch ein ganz besonderen Künstler, dessen Initialen in der ganzen Stadt sichtbar sind und der durch seine Unbelehrbarkeit, oder besser durch seine unabdingbare Liebe zu Graffiti bekannt wurde, ist letzte Nacht tot auf den Schienen in Hamburg gefunden worden.

Mach es gut OZ.

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(Zusatz von Ronny, weil gerade parallel dazu geschrieben:)

Der Hamburger Graffiti-Sprayer Walter Josef Fischer, der unter seinem Pseudonym OZ auch über die Grenzen Hamburgs hinweg Bekanntheit erreicht haben dürfte, wurde am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr an den Gleisen zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Berliner Tor von einer S-Bahn erfasst und verstarb. Kurz vorher hat er auf einer Abdeckung einer Stromschiene eines seiner nahezu unzähligen Graffitis hinterlassen. Davon dürfte es in der Hansestadt mehr als 120.000 geben. Gerne in Form eines lächelnden Smilies.


(Foto unter CC BY-SA-3.0 von Martina Nolte)

Vor drei Jahren stand der Sprayer vor Gericht. Mehr als 120.000-mal soll er sein Zeichen OZ in Hamburg gesprüht und damit reihenweise fremdes Eigentum beschädigt haben. So sahen es zumindest die Staatsanwaltschaft und die Richterin am Amtsgericht Barmbek.

Der Sprayer war zuletzt Anfang 2012 in einer Berufungsverhandlung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. In erster Instanz hatte das Urteil auf 14 Monate Haft gelautet. Davor hatte er bereits mehrfach vor Gericht gestanden und auch im Gefängnis gesessen. Seine Taten hatten die Debatte befördert, ob Graffiti als Kunst oder Sachbeschädigung zu werten sei.
(SpOn)

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(Foto unter CC BY-SA-3.0 von Martina Nolte)

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Kunst und Ecstasy: Wandbilder aus Pillen

Chemical X macht Kunst aus Pillen. Und zwar mit jeder Menge Pillen. Er schafft quasi Ikonen aus MDMA. Das muss man nicht gut finden, aber interessant ist es alle mal, außerdem sieht das ziemlich großartig aus.

Das finden wohl auch andere, so das er ab Morgen in der Bear Cub Gallery eine Ausstellung mit dem Namen „The Ark“ aufhängen wird.

Sehr kurzweilig auch sein Facebook-Account mit ganz vielen bunten Pillen.


(via Mixmag)

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Wenn Emo-Tweets zu Farben werden: Monolitt

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Diese Idee, wunderschöne Farbsammlungen in sich laufen zu lassen, ist nicht ganz neu, die Impulse eine bestimmte Farbe über einen Tweet zu triggern hingegen schon. Syver Lauritzen und Eirik Haugen aus Oslo kamen drauf und haben daraus eine interaktive Installation gemacht. Wie eine Twitterwall aus Farben. Fantastisch! Auch und besonders der dazu ausgewählte Sound von Einar Stabenfeldt, der durchweg überaus hörbare Sachen produziert.

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MONOLITT is an interactive installation that quite literally paints the mood of the city, using social media feeds as an input. The installation takes electronic signals and lets them manifest themselves in the physical world. Using sentiment analytics, the installation links tweets to corresponding colored paints in realtime, feeding them out through the top of the sculpture, letting them flow into a procedurally generated three-dimensional painting.


(Direktlink, via Vassility)

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Der Schmerz eines brennenden Klaviers: Deconstructed Piano

Die Klavierliebhaber werden wieder schimpfen weil „Man sowas nicht macht!“ und so. Ich aber mag dieses Video sehr gerne. Zwei Heißluftföhne (ich hätte die Marke abgeklebt) machen sich an einem Piano zu schaffen und legen es in 8 Stunden in Asche. Das ist nicht nur visuell auf wundersame Weise einnehmend, denn Laurin Döpfner, der schon für Verschleif verantwortlich war, hat noch eine andere Intension. Ich find’s toll.

„Deconstructed Piano“ befasst sich mit der sukzessiven Zerstörung der Instrumentalmusik durch digitale Soundgeneratoren. zwei Roboter zerstören im Sturm den sanften Klang der Mondscheinsonate. Die Mondscheinsonate soll den Schmerz und die Trauer des Klaviers darstellen. Mit 650°c heizen 2 Heißluftgebläse auf das Holz des Klaviers und bringen dies immer weiter zum Einsturz bis es zusammenfällt. Mit insgesammt vier Kameras wird das ganze in Zeitraffer (alle 6 Sekunden ein Bild) aufgezeichnet. der Dreh, bzw die Performence dauerte ca 8 Stunden.


(Direktlink, via Devour)

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Ein unbemerkt voll ausgestattetes Kinderzimmer im Wiener U-Bahnsystem

Creepy Aktion, die schon im Jahr 2012 in einem Wiener U-Bahnschacht stattgefunden hat. Ein Künstler hat dort unbemerkt ein Kinderzimmer komplett ausgestattet, um zu prüfen, ob das unbemerkt möglich wäre. War es. Hier ein Interview mit dem Künstler über das Projekt und seine Intention.

„Eine künstlerische Intervention vor Ort hat eine andere Präsenz, als ein medial gefilterter Ansatz wie etwa eine rein filmische Aufarbeitung. An diesem Raum gehen Tag für Tag hunderte Menschen vorbei. Das ist eine real existierende Situation, nur eine Handbreit entfernt vom Alltag der Menschen in Wien – kein Filmstudio. Das Dokumentationsvideo wurde zu einer Art Prothese des Raums, die die Entdeckung dieses Ortes eventuell erst ermöglicht und ihn einem größeren Publikum näher bringt. Die Vergänglichkeit der Installation macht die Videodokumentation unverzichtbar.“


(Direktlink, via Just)

Im Jahr 2012 wurde in einem unterirdischen Raum an einer Station der Linie U3 ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet. Das voll ausgestattete Zimmer wurde anschließend verschlossen und nicht wieder aufgesucht. Es bleibt unklar, ob der Raum bis heute nicht gefunden wurde oder ob Informationen über seine Existenz vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden.

Die künstlerische Intervention soll in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit Fragen nach prekärer Nutzung von Räumen stellen. Das Video lässt offen inwiefern es sich um eine vorgefundene Situation handelt, dieser Raum also tatsächlich von Menschen genutzt wird oder diese Szenerie künstlich hergestellt wurde.

Die „Verschiebung“ von einem Kinderzimmer unter die Erde in einen leerstehenden Raum der Wiener Linien soll die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum verwischen. Dabei hebt das Projekt die besondere ästhetische Qualität halb-öffentlicher Räume hervor.
Die unterirdische Wohnsituation versucht das Phänomen der sogenannten „mole people“ in New York City aufzugreifen – jenen Obdachlosen, die dort in Tunneln und Kanälen unter der Erde leben.
Auch in Wien gab es um 1900 eine Vielzahl von obdachlosen Menschen, die unterirdisch Zuflucht suchten.

Die Arbeit kann dabei gleichermaßen als Verweis auf Vergangenes, wie auch als mögliches Zukunftsszenario verstanden werden. Zudem nimmt das Projekt auf die tragischen Entdeckungen von unterirdischen Zwangsbehausungen Bezug, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.

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Berliner Künstlerduo tauschte die amerikanischen Flaggen auf der New Yorker Brooklyn Bridge gegen weiße Fahnen

Verantwortlich für diese Aktion waren, wie sich jetzt rausstellt, wohl die beiden Berliner Künstler Mischa Leinkauf und Matthias Wermke. Zumindest äußern sie das gegenüber der New York Times.

Die Aktion hatte international Aufsehen erregt. Normalerweise wehen auf den beiden Toren von New Yorks berühmtester Brücke zwei USA-Fahnen. Am Morgen des 22. Julis waren es plötzlich zwei sechs Meter lange weiße Fahnen – bei denen allerdings dünn die Sterne und Streifen durchschienen. Keiner wusste, wie die Flaggen ausgetauscht wurden, obwohl die Brücke rund um die Uhr von der Polizei bewacht wird.
(taz)


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Mit Laser geschnittene Papierskulpturen

Wirklich schwer beeindruckend, was Eric Standley so in Papier schneidet.

His vector drawings were initially inspired by the geometry in Gothic and Islamic architectural ornamentation. The pieces are painstakingly assembled from laser-cut paper layered to create elaborate three-dimensional works of art. Often these works are created using well over 100 layers of paper and can take months of planning and drawing.

http://vimeo.com/60263246
(Direktlink, via BoingBoing)

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Mann sammelt 1000 Erstpressungen des „White Album“s der Beatles und stellt diese jetzt aus

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Keine Ahnung, warum, aber Rutherford Chang hat über Jahre hinweg 1000 Erstpressungen des weißen Albums der Beatles gesammelt und stellt diese jetzt mit sehr interessantem Konzept in Liverpool aus. Kann man sich nämlich auch alle dort anhören. Warum auch nicht?

The seminal White Album – officially titled The Beatles – was the band’s ninth studio album, with a revolutionary cover designed by pioneering pop artist Richard Hamilton. Famously stark, the totally white design has provided a blank canvas for the coffee stains, doodles, mold and rips that have accumulated on the albums since its release in 1968, making every copy now unique.

Chang’s entire collection of over 1,000 White Albums will be displayed in the format of a record store with two vital differences, only one album is displayed, and records are only bought not sold. Visitors will be invited to browse and listen to copies of their choice.

Also featured is a vinyl album Chang created by layering 100 different copies from his collection, exploring the sonic and visual differences between the aged vinyl discs and covers.

Chang has been building his collection for eight years and says:

“The character of each copy is distinctly shaped by their individual histories, so this collection of intentical yet unique mutiples together forms a story of the past half-Century. I hope to expand my collection while in Liverpool, so please bring me numbered copies in any condition!”

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